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Handelsstreit: VW-Chef Diess fürchtet Milliardenschaden durch US-Zölle
DPA

Erst kürzlich waren Vertreter von Daimler, VW und BMW im Weißen Haus, um angedrohte Strafzölle abzuwenden. Doch US-Präsident Trump hat dieses Vorhaben nun bekräftigt. Autoboss Herbert Diess sieht sich machtlos.

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robbie.mcguire 21.02.2019, 12:09
30. Wie naiv waren die Spitzen der Autokonzerne....

fahren in das Weiße Haus und glauben doch tatsächlich, etwas zu erreichen. Und Trump lacht sich danach ins Fäustchenüber soviel taktische Naivität.

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hubie 21.02.2019, 12:10
31. ist mir Wurst

Ja, im Prinzip dumm für uns alle weil schlecht für unsere Wirtschaft. Aber da VW rechtlich sich dagegen verteidigt für die Milliardenschäden beim deutschen Kunden einzustehen, sollen sie ruhig in anderer Form blechen.

Ich werde mir zeit lebens kein Auto der VW Gruppe kaufen. Bzw da muss wohl mein Zorn erstmal abflauen und Zeit ins Land gehen... andere haben ja auch betrogen... kann gerne auch ein Volvo werden oder ein Japaner. Und im Moment brauch ich Gott sei Dank eh keinen fahrbaren Untersatz.

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berthold.kogge 21.02.2019, 12:11
32. Nein hat man dann nicht.

Zitat von GaliX622
Die EU könnte ja Anbieten ihre 10% bzw. 22% Zölle auf Fahrzeuge/Lastwagen aus den USA zu verzichten. Dann hätte man einen fairen deal.
Autos sind nur ein Punkt. Die gesamten Einfuhrzölle zwischen den USA und der EU haben jeweils ungefähr die gleiche Quote. Man kann nicht einen Punkt herausziehen und sagen, ej, ihr besch***t uns.

Und wenn man in früheren Verhandlungen hohe Einfuhrzölle von EU Waren beschlossen hat, aber der Import in die EU in dem Bereich sich nicht so entwickelt hat, wie vermutet, und sich dadurch in der Gesamtsumme ein Ungleichgewicht gebildet hat, ist auch das kein Grund, wie Trump es tut, von Anfang an, zu drohen.

Dann würde man sich zusammensetzen, um das zu klären.

Trump lebt aber davon, zuerst lauthals zu drohen, und dann einen Deal verlangen. Wenn alle Länder wieder in so eine Rhetorik fallen, stehen wir bald wieder da, wo wir im Sommer 1914 standen.

Wir haben nun mal das Problem, wenn jeder auf dem Treppchen ganz oben stehen will, muss man versuchen, sich gegenseitig herunter zu stoßen.

Trumps Verhalten, in jeder Hinsicht, ähnelt eher einem Mafiaboss als einem Präsidenten eines Staates.

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wissensteiler 21.02.2019, 12:12
33. einfach Markenemblem ändern

Trump scheint der Anblick der vielen Autos mit deutschem Markenemblem zu missfallen , wie man aus den Medien erfährt. Er scheint nicht zu akzeptzieren, dass viele dieser Fahrzeuge in den USA hergestellt wurden.
Mein Vorschlag: Wenn das in den USA fahrende deutsche Auto auch in den USA hergestellt wurde, dann am Fahrzeug kostenlos einen großen Aufkleber oder so anbringen, auf dem deutlich sichtbar "MADE in USA "steht , einschließlich großem Sternenbanner, so dass das sichtbar dominierende Markenzeichen am Auto die USA-Information ist.

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cougar60 21.02.2019, 12:12
34. Mehr Gelassenheit wäre sinncoll. Anstatt andauernd wie die Angsthasen

auf die Schlange namens Donalds Strafzölle zu starren. Soll er doch Strafzölle beschließen. PKWs aus Deutschland werden in den USA doch nicht deshalb gekauft, weil sie so billig sind. Und selbst wenn die EU auf die Mühlen ( PKWs ) made in USA keine Zölle erheben würde. Würden in Deutschland deshalb nicht wesentlich mehr US-amerikanische Autos gekauft. Weil PKWs der amerikanischen Hersteller im Vergleich mit Fahrzeugen japanischer oder deutscher einfach minderwertiger geabeitet sind.

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olli0816 21.02.2019, 12:14
35. Man kann wenig machen

Wenn die USA das so beschliessen wollen, werden sie es machen. Es bleibt also den Autofirmen nur übrig, die Zölle auf den Preis aufzuschlagen. Das wird sicherlich die Wettbewerbsfähigkeit mindern, aber viele in den USA kaufen ein deutsches Auto, weil sie gewisse Eigenschaften mögen. Man kann den Grund für die Preiserhöhung ja in jedem Geschäft per Plakat kommunizieren.

Zum anderen: Was spricht dagegen, die Produktion z.B. nach Mexiko zu verlagern? Die Löhne dort sind niedriger, es gibt viele Leute, die Arbeit suchen und damit kann man die Zölle etwas kompensieren. Ja, die USA verhält sich nicht kooperativ. Aber als Unternehmen muss man anpassungsfähig sein. Dazu gehört dann sicher nicht, bis zum Untergang in diesem Land Autos zu produzieren. Was solls, dann sind deutsche Autos dort Luxusartikel. Manche können sie sich leisten, andere nicht. Aber sich jetzt episch darüber aufregen bringt auch nichts. Und der deutsche Staat muss diese Zölle sicher nicht mit deutschem oder EU-Geldern kompensieren.

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Otbet 21.02.2019, 12:16
36. Wenn es schwierig wird

dann sind die Automanager überfordert.Für was kassieren Sie Millionen Gehälter?

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erzengel1987 21.02.2019, 12:17
37. mh

Ich dachte die Autos werden bereits in den USA produziert, welche Auswirkungen hat denn hier der Zoll? Aber selbst wenn es einen gewissen Zoll auf ein gutes Produkt gibt. Es wird schon weiterhin gekauft werden. Einzig die Verkaufszahlen dürften etwas sinken.

Insgesamt sehe ich die Zollproblematik nicht als große Gefahr an.

Ich bin ebenfalls der Meinung, man sollte eher die Löhne innerhalb von Deutschland steigern um die Binnenkonjunktur anzukurbeln. Zudem ist es sehr gesund wenn die Mittelschicht mit einem Monatsbrutto bis 6000 Euro entlastet wird. Das würde ebenfalls die Binnenkonjunktur stärken.

Eine starke Binnenkonjunktur nutzt wiederum der heimischen Wirtschaft, zudem bleiben die Einnahmen des Staates konstant. Der Export wird mit einer starken Binnenkonjunktur etwas reduziert. Insgesamt eine deutliche Win Win Situation. Daher Löhne rauf Gebühren runter und die Wirtschaft floriert. Achja Sozialleistungen ebenfalls rauf. Jeder sollte in der Lage sein eine Wohnung für 20 Eu pro Quadratmeter sich leisten zu können ist ja mittlerweile fast Standard.

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Pompeo Davyd 21.02.2019, 12:18
38. Wie meinen?

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Die Automanager könnten sofort etwas machen. Einfach die Gehälter der Mitarbeiter um 15% erhöhen. Dann sinkt der Profit zwar auch massiv, das Geld bleibt aber im Land und geht nicht in die US-Zollkasse
Sie wissen aber schon, wer diese Zölle bezahlt?
Die bezahlen die amerikanischen Verbraucher und nicht etwa die deutschen Hersteller.
Welches Geld soll also "im Land bleiben"?

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WOLF in USA 21.02.2019, 12:18
39. Die Antwort muss ja wohl

aus Brüssel kommen. Und zwar eine, die sich gewaschen hat.
Entweder man hat Handelskompetenz an Brüssel delegiert oder man nimmt es in die eigene Hand. Es ist Aufgabe der EU unsere Volkswirtschaften zu schützen. Und die beste Reaktion ist Haltung zu zeigen. Es geht hier nicht um kurzfristige Gewinne oder Verluste. Es geht hier darum einen Autokraten in die Schranken zu weisen und den Schaden gleichfalls dort sichtbar werden zu lassen, wo er verursacht wird.

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