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Handelsstreit zwischen USA und Europa: Donald Trump, das Opfer?
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US-Präsident Donald Trump droht mit üppigen Strafzöllen und begründet das damit, die USA seien von ihren Handelspartnern "abgezockt worden". Ist dieser Vorwurf gerechtfertigt?

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gartenkram 06.03.2018, 22:33
20. Na super

Mal wieder die bösen deutschen? Hat es irgendwann eine zeit gegeben, in der die amerikaner mit vorgehaltener waffe zum kauf u.a. deutscher ürodukte gezwungen wurden? Warum KAUFEN die amerikaner denn deutsche produkte, meinetwegen sowas wir einen mercedes? Da würde och einfach mal vorschlagen, mr president: es sind nicht die bösen ausländischen firmen, sondern die unpatriotischen amerikaner. Würden amerikaner nur noch amerikanische produkte kaufen, würden ausländsiche firmen bald nicht ,ehr da sein. Also mal die frage: warum nicht mal besser an den patriotismus ihrer landsleute appelieren? Und denen zusatzkosten aufbrummne, wenn sie unamerikanisch kaufen? Aber womöglich liegt es an der mangeklhaften qualität so vieler dinge made in usa? Ich hoffe, in kürze hat irgendwer mal soviel rückgrat und schiebt sie mal auf die spur. Kleinkindgemotze bringt sie kein bisschen weiter. Und nein, ich mag sie nicht.

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rgryf 06.03.2018, 22:37
21. Es gibt durchaus positive Effekte dieser Zollpolitik

In unserer Überflussgesellschaft mit dieser entgrenzten Industrialisierung (die Digitale Komponente ist da ein schwerwiegender Verstärker) tut eine Handelsbremse absolut Not. Gerade bei den Produkten die Trump und Junckers hier auf dem Kieker haben.
Macht weiter ihr FESTEN JUNGS!

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hansaeuropa 06.03.2018, 22:38
22. Am Thema vorbei

Diese "Analyse" ist absolut nicht zielführend, da es nicht um die Höhe der Zölle geht. Der Maßstab muss der ausgeglichene Handel sein. Deutschlands Handelsbilanzüberschüsse sind durch Lohndumping und einen unterbewerteten Euro verursacht worden. Dagegen sollte sich die USA mit Abwertung des Dollars und eben auch Einfuhrzöllen wehren dürfen bis die Handelsbilanz ausgeglichen ist.

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Teile1977 06.03.2018, 22:49
23. Handel

Zitat von Vicky Leagues
ich schließe mich dem an und freue mich, dass es in Deutschland noch kluge Köpfe gibt, die gewisse Entscheidungen von Trump als clever einzuschätzen wissen. Denn das genau sind sie.
Nun, es ist nicht so einfach wie sie denken. Ein sehr großer Anteil am Ecport in die USA sind Maschinen, eben damit die US Firmen auch etwas herstellen können. „Deutsche Autos“ werden jedoch überwiegend in den USA selbst hergestellt.
Umgekehrt ist das größte Exportgut der USA nach Deutschland...... Autos! Warum denn das fragt man sich? Weil eben die Daimler und BMW die so massenhaft in den USA hergestellt werden nach Deutschland exportiert werden.
Als nächstes kommen dann übrigens Turbinen und Flugzeugteile sowie sehr viele medizinisches Produkte und Geräte.
Der Rest läuft unter ferner liefen, da gibt es nur wenig was auf dem Weltmarkt mithalten kann.

Die Amis bezahlen also buchstäblich die deutschen Maschinen für Ihre Fabriken mit deutschen Autos.
Oder: wenn BMW und Daimler Ihre Fabriken in den USA dichtmachen würden Ständen mehrere Hunderttausend Arbeiter dort auf der Straße, die Außenhandelsbilanz wäre noch mieser und Die Einheimischen Fabriken könnten nur noch schlechtere Qualität für den Weltmarkt herstellen.

Betriebswirtschaft ist kompliziert.

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spmc-12355639674612 07.03.2018, 23:02
24. TTIP nach dem Urteil des EuGH zu Schiedsgerichten?

TTIP ist tot. Nach dem Urteil des EuGH zu Schiedsgerichten sogar töter als jemals zuvor.
Was die Reziprozität angeht, kann ich Trump verstehen. Natürlich sollte das Gebot der Stunde ein Abbau der Zollschranken z. B. auf Seiten der EU und Chinas sein, wenn die EU bzw. China im Schnitt höhere Zölle kassiert. Wenn sich die EU und China diesbezüglich nicht bewegen wollen, müsste die USA ihre Zölle eigentlich anheben. Zu einer Zeit florierender Wirtschaft hat dies sicher auch geringere Auswirkungen als bei einer Rezession.
Man kann ja von Trump halten, was man will, aber er hat die Gefahr des riesigen Handelsbilanzdefizits der USA sehr wohl erkannt. Man hätte dem wohl schon längst entgegensteuern müssen. Es wäre jetzt an der Zeit, mit den USA konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten. Meine Lieblingslösung wäre, die Einkommen in der EU und China deutlich zu erhöhen. Das würde fast automatisch zu höheren Einfuhren aus den USA führen.

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wolke4 07.03.2018, 23:09
25. Kaufpreise

was mich interessieren würde, ist ein BMW, Mercedes, VW, Audi, Porsche in USA billiger als vergleichbare US-Fahrzeuge oder sind sie tendentziell teurer und werden trotzdem von den US-Kunden gekauft, wegen der Qualität oder so...

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rainer82 07.03.2018, 23:15
26. Kluge Republikaner werden Trump zur Räson bringen.

Wenn ein Quartalsirrer gegen die Interessen der US-Wirtschaft verstößt, kennen selbst republikanische Politiker kein Pardon. REP-Anführer Ryan hat ja bereits, unterstützt von zahlreichen Parteifreunden und Wirztschaftsbossen klar gemacht, wie schädlich solche Zölle sein würden, für den Welthandel und vor allem die Bevölkerung der USA. Damit hat Trump schon verloren und wird schon bald erneut zurückrudern.

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logisch_konsequent 07.03.2018, 23:27
27. Es geht doch gar nicht um Zölle...

...auf die klassischen Waren. Die USA dominieren (bis auf China, die sich wehren) fast 100% der relevanten IT-Märkte mit Pricedumping (die jeweils über 1 Mrd User von Facebook, Google, Apple usw). Dort zahlen Kunden mit ihren Daten zu 0 Euro in cash, das taucht gar nicht auf in klassischen Handelbilanzen. Da müssten wir Riesen-Strafzölle erheben, weil bald alle Wertschöpfung an Daten und Intellectual Property hängen. Komischerweise nicht einmal erwähnt bei der Abhandlung bei klassischen Artikeln, da werden sich die Autoren noch einmal umschauen.

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Profdoc1 07.03.2018, 23:39
28. Sorry, ...

Zitat von Vicky Leagues
ich schließe mich dem an und freue mich, dass es in Deutschland noch kluge Köpfe gibt, die gewisse Entscheidungen von Trump als clever einzuschätzen wissen. Denn das genau sind sie.
aber daran ist garnichts clever; das ist einfach ziemlich dämlich. Das Problem der USA liegt doch nur vordergründig im immer wieder nach vorne gestellten Handelsbilanzdefizit. Hier wird doch ständig Ursache und Wirkung verwechselt oder anders ausgedrückt: Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich.
Ich weiß nicht wie oft Sie in Prduktionsbetrieben in den USA unterwegs sind, wenn Sie er wären, wüssten Sie, dass des US-amerikanischen Produkten an Qualität mangelt und diese auch in der Wertschöpftung nicht gut darstehen, also uneffektiv produziert werden. Das macht viele Produkte aus den USA (ich meine Hardware), also die in den USA produziert werden, international unattraktiv. Dazu kommt noch, von Trump gewollt (Wählerschaft), dass rückwärtsgewandte Industrien unterstützt werden.
Das ist wirtschaftlich komplett unsinnig, was der Vogel da treibt. Von Cleverness ist da kaum zu sprechen....Der Clown benötigt dringenst Nachhilfe, bringt jedoch nichts....

Glauben Sie gerne an die Cleverness dieses Clowns.....

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Tandor 07.03.2018, 23:44
29. Mercedes und BMW sind die US Exporteure nicht die US Hersteller

Wenn hier so viele immer an Mustangs oder Camaros denken die aus den USA in die EU importiert werden, dann liegen sie da ziemlich falsch.

Vor allem SUV von Mercedes und BMW werden exportiert.
Die beiden Hersteller bauen nämlich fast alle SUV (bis auf den BMW X1) für den Weltmarkt in den USA.

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