Forum: Wirtschaft
Handwerk, Bau und Gartenarbeit: Mindestlohn lenkt Milliarden in die Schwarzarbeit
DPA

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro hätte nach Ansicht eines Ökonomen gravierende Folgen: Bis zu zwei Milliarden Euro jährlich würde in die Schattenwirtschaft fließen, weil die Lohnuntergrenze vor allem für ostdeutsche Betriebe zu hoch sei. Die Steuerausfälle hielten sich aber in Grenzen.

Seite 1 von 14
quark@mailinator.com 18.10.2013, 13:44
1. Und ?

Ganz offensichtlich brauchen wir ENDLICH eine wirksame Methode, die verfluchte Schwarzarbeit zu unterbinden. Ihre Existenz bestraft jeden ehrlichen Bürger und bringt die Diensteanbieter fortwährend in moralische und ökonomische Zwänge. Aus meiner Sicht sollte es Stichproben und wirklich drakonische Strafen geben. Wenn die ersten reichen Säcke für ein Jahr in den Bau gegangen sind (ohne Bewährung), dann wird sich der Rest es sich überlegen, seinen Gärtner schwarz zu bezahlen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
klugscheißer2011 18.10.2013, 13:46
2. Mag sein, aber

Zitat von sysop
Ein Mindestlohn von 8,50 Euro hätte nach Ansicht eines Ökonomen gravierende Folgen: Bis zu zwei Milliarden Euro jährlich würde in die Schattenwirtschaft fließen, weil die Lohnuntergrenze vor allem für ostdeutsche Betriebe zu hoch sei. Die Steuerausfälle hielten sich aber in Grenzen.
Dagegen gibt es Sanktionsmöglichketen, gegen Ausbeutung gibt es sie nicht. Auch sehe ich nicht ein, dass ich als Steuerzahler weiter Niedriglöhne subventionieren soll, nur damit sich ein paar miese Geschäftemacher, die ihre Leute nicht anständig bezahlen wollen, die eigenen Taschen noch voller stopfen. "Arbeit muss sich wieder lohnen" forderte einst sogar mal eine Partei, die sich "FDP" nannte. Die Älteren werden sich gewiss noch dran erinnern. Nur meinten sie damit Zahnärzte, Versicherungsbosse und Bnaker und nicht die Arbeitnehmer.
Deren Arbeit lohnt sich erst, wenn es einen Mindetslohn jehnseits der 10-Euro.Marke gibt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
gog-magog 18.10.2013, 13:49
3.

Zitat von sysop
Ein Mindestlohn von 8,50 Euro hätte nach Ansicht eines Ökonomen gravierende Folgen: Bis zu zwei Milliarden Euro jährlich würde in die Schattenwirtschaft fließen, weil die Lohnuntergrenze vor allem für ostdeutsche Betriebe zu hoch sei. Die Steuerausfälle hielten sich aber in Grenzen.
Wieder mal ist ganz offensichtlich, dass so genannte Ökonomen die Realität gar nicht kennen. Wenn ein Angestellter eines Friseursalons mit 8,50 Euro pro Stunde entlohnt wird, dann kostet das den Betrieb im Vergleich zu den jetzigen Hungerlöhnen vielleicht 1-2 Euro pro Stunde mehr. Das macht umgerechnet auf einen durchschnittlichen Haarschnitt, ca. 50 Cent. Wer behauptet, der Kunde würde dann zum Schwarzschneider gehen, wenn es im Laden statt 15,00 Euro 15,50 Euro kosten würde, der betreibt Ideologie und nicht Ökonomie.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
appenzella 18.10.2013, 13:51
4. optional

Noch so ein Prophet wie dieser Typ mit dem Seemannsbart aus München. Wissen nix, können nix, und keine ihrer Voraussagen oder Vorausmärchen ist jemals eingetroffen. Ifo-Institut: 50 Versuche seit Beginn der Zeitrechnung (ca. 1950), 50x daneben.
Roffel die Kartoffel..

Beitrag melden Antworten / Zitieren
maniak 18.10.2013, 13:53
5. Das ist Quatsch

Da alle Firmen die gleiche Ausgangsposition beim Mindestlohn haben, müssen halt die Preise steigen.
Firmen, die ihre Mitarbeiter mit Dumpinglöhnen ausbeuten und sich somit einen Marktvorteil verschaffen braucht kein Mensch. Einzig und allein werden Dienstleistungen teuer und das ist auch gut so. Warum sollen Menschen die mit viel Körpereinsatz arbeiten so niedrig bezahlt werden. Ich würde mich schämen, meiner ungelernten Putzhilfe weniger als 10 Euro die Stund zu geben, sogar das finde ich zu wenig. Deshalb leiste ich mir nur ab und zu eine Hilfe im Haus.
Wenn alle mitmachen, wird das ganz schnell normal. Schwarzarbeit muss halt geahndet werden. Es kann nicht sein, dass Firmen die Aufstockung durch Harz IV mit in ihre Lohnkalkulation automatisch einbauen.

Und bitte schafft doch gleich auch die 400 Euro Jobs ab, da arbeiten Menschen für 4 Euro und weniger die Stunde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Alfred Ahrens 18.10.2013, 14:01
6. Genial, mit dem gesetzlichen Mindestlohn machen Sie dieses Land voll mit Bulgaren, Rumänen, Letten etc,

nur dass nicht alle von denen als Touristen kommen. Wie weit denken eigenlich Politiker, die solche Forderungen aufstellen ???

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flaps25 18.10.2013, 14:02
7. Weil ein einzelnes...

wirtschaftsnahes Irrlicht diese Meinung vertritt, ist es noch lange nicht richtig.
Es ist doch ein abnsolut schwachsinniges "Argument", den volkswirtschaftlich absolut sinnvollen und zeitgemäßen Mindestlohn mit dem Pseudo-Argument zunehmender Schwarzarbeit zu bekämpfen. Was ist das für eine alberne Argumentation, illegale Sachverhalte, die es gar nicht geben dürfte und die der Staat sowieso unterbinden muss, nun als valides Argument in die Diskussion zu bringen?
Arbeit muss angemessen bezahlt werden und Menschen müssen die Chance bekommen, von ihrem Verdienst ihre Existenz zu sichern. Stellen, die das nicht hergeben, müssen verschwinden! Gerade an dem Punkt gilt für neoliberale Schwätzer plötzlich nicht mehr, dass der Markt die Dinge regelt? Wenn es so wäre, gäbe es gar keine Mindestlohn-Diskussion weil von vorneherein niemand für unter 15 EUR arbeiten würde!
Der Mindestlohn muss kommen, Schwarzarbeit bekämpft werden. Alles andere ist neoliberale Geisterfahrt, und die hat unsere Gesellschaft schon genug geschädigt. Schickt diesen Professor in die Produktion...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grauwolf1949 18.10.2013, 14:02
8. Das ist nur die Halbe Wahrheit !

Sicher wird es für Menschen mit wenig Geld reizvoller "schwarz" arbeiten zu lassen, aber die große Masse hat mehr Geld in der Hand und kann sich dann qualifizierte Handwerkerarbeit mit entsprechender Garantie leisten. Natürlich werden die Leistungen durch den Mindestlohn etwas teurer, aber das Preisdumping auf den Knochen der Arbeiter hört endlich auf.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
einwerfer 18.10.2013, 14:03
9. Friedrich Schneider wieder mal

Der Herr hat ja auch schon mal behauptet, dass für Schwarzarbeit in Deutschland 253 MILLIARDEN jährlich fließen, das entspräche 10 Millionen (!) Vollzeitstellen mit 25.000 € jährlich. Also SPON, wenn schon gegen Mindestlohn polemisieren, dann sucht Euch wenigstens glaubwürdige Zeugen aus.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 14