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Harter Brexit: Auch Autobauer Ford könnte britische Standorte schließen
Carl Court / Getty Images

Die britische Autoindustrie hat Angst vor einem harten Brexit. Die Produktion vor Ort sinkt, die Opel-Schwestermarke Vauxhall droht mit Wegzug. Nun hat sich auch ein hochrangiger Ford-Manager geäußert.

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the lucky one 01.08.2019, 13:55
1. Deja vu

Irgendwie kommen mir diese ganzen Drohungen bekannt vor. Hatten wir das nicht erst vor ein paar Monaten zum letzten Brexit-Termin?

Mit Drohungen ist es wie mit vielem im Leben: bei Wiederholung verliert es seinen Reiz...

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b1964 01.08.2019, 13:57
2. Und was ist mit der Zulieferindustrie?

Es ist ja nett, dass berichtet wird, dass immer mehr Automobilhersteller überdenken, ob sie noch in ihre Standorte investieren oder diese reduzieren bzw. ganz schließen. Aber von weiterer Bedeutung ist doch sicher auch die Zulieferindustrie, wie z.B. Lucas. Lucas hat nach meinem Wissen keine Alleinstellungsmerkmale im Zuliefersektor, so dass die Konkurrenz auf dem Festland hier schnell in die Bresche springen dürfte (z.B. Bosch). Und da dürften nach meiner Einschätzung noch deutlich mehr Arbeitsplätze dran hängen als in der unmittelbaren Fahrzeugproduktion.
Für wen sollen den in UK künftig Fahrzeuge produziert werden? Für die USA? Das macht keinen Sinn, weil das in den USA selbst besser geht. Für die EU? Das ist dann in der EU selbst einfacher und günstiger. Für den Weltmarkt? Das ist in Taiwan und China günstiger. Für den heimischen Markt? Das ja, schon wegen der Rechtslenkung, aber dann nur mit sehr eingeschränkter Produktvielfalt. Es bleiben also Exportchancen nur für das extreme Luxussegment (Rolls Royce, Bentley, McLaren, Aston Martin). Diese Autos werden verkauft, weil sie britisch und teuer sind. Die Kunden erwarten nur eingeschränkt neueste Technik. Aber davon kann eine Branche als Ganzes sicher nicht leben.

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nach-mir-die-springflut 01.08.2019, 14:01
3.

Irgendwelche Autos werden die Briten schon fahren müssen. Wenn sie alle wegziehen wie die störrischen Kleinkinder, werden andere das Geschäft machen, die, die geblieben sind, und der eine und andere Erfinder kommt mit typisch britisch Skurrilem um die Ecke. Engländer und Autos war schon immer eher so Blitzkrieg.

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K:F 01.08.2019, 14:03
4. Uramerikanisches Unternehmen

geht aus GB. Da braucht der englische Irrwisch nur amerikanischen Irrwisch anrufen und beide machen einen super Deal.

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proffessor_hugo 01.08.2019, 14:09
5.

Na, BoJo tut wenigstens was für den Umweltschutz, genauer die Renaturierung der britischen Inseln. Das gibt dann wirklich blühende Landschaften - denn die Industriebrachen werden doch relativ schnell überwuchert.

So wird es in England (ohne NI, SL, W ? ) endlich wieder lebenswert für Fuchs und Hasen. Hier in der BRD wird doch noch die letzte saure Wiese mit Industriehallen zugepflastert.

BoJo wird mir immer sympathischer

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v.merkwuerden 01.08.2019, 14:14
6. America first

Die Produktion nach Alabama oder Louisiana verlagern. Das schafft Arbeitsplätze. Den Briten ein lukratives Handelsabkommen schmackhaft machen um günstige Ford Wagen zu importieren. Trump 1:0

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Grummelchen321 01.08.2019, 14:15
7. Rund um Wilhemshafen

könnte Ford sich ansiedeln .Sehr guter See und Bahnzugang.Bis Bremerhaven auch nicht weit.Und unabhängig.von Ebbe und Flut.

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Grummelchen321 01.08.2019, 14:15
8.

Zitat von nach-mir-die-springflut
Irgendwelche Autos werden die Briten schon fahren müssen. Wenn sie alle wegziehen wie die störrischen Kleinkinder, werden andere das Geschäft machen, die, die geblieben sind, und der eine und andere Erfinder kommt mit typisch britisch Skurrilem um die Ecke. Engländer und Autos war schon immer eher so Blitzkrieg.
Die können ja den alten Mini wieder auflegen.Nur BMW besitzt die Marken und Namensrechte. Also müssen sie ihn umbenennen.
wie wäre es mit Boris.

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neurobi 01.08.2019, 14:21
9.

Zitat von the lucky one
Irgendwie kommen mir diese ganzen Drohungen bekannt vor. Hatten wir das nicht erst vor ein paar Monaten zum letzten Brexit-Termin? Mit Drohungen ist es wie mit vielem im Leben: bei Wiederholung verliert es seinen Reiz...
Vor ein paar Monaten war aber nicht klar, ob es einen Brexit ohne Vertrag geben wird. Jetzt ist einer der Ober-Lügner PM und scheint jetzt seine verdiente Ernte einzufahren.
Mir tun all die vernünftigen Briten leid, die gegen den Brexit gestimmt haben und jetzt direkt und indierekt die Suppe auslöffeln müssen.

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