Forum: Wirtschaft
Harter Brexit: Supermärkte und Fast-Food-Ketten warnen vor Versorgungsproblemen
REUTERS

Von Marks & Spencer bis zu McDonald's: Bekannte Supermarkt- und Fast-Food-Ketten haben einen Brandbrief ans britische Parlament geschrieben. Ohne Brexit-Abkommen seien "Auswahl, Qualität und Haltbarkeit" von Produkten in Gefahr.

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MatthiasPetersbach 28.01.2019, 19:31
60.

Zitat von denny101
Ach Sie haben ja wirklich keine Ahnung davon, in welch perfektem System Sie leben. Ihr halbes Essen wird in der Nacht in Italien oder Spanien oder sonstwo in Europa auf LKWs verladen, kommt frühmorgens in die Regale beim Aldi um die Ecke, damit es mittags bei Ihnen auf dem Tisch lecker dampfen kann... In der Zeit haben Sie gerade mal ausgepennt und sich mühsam zu Ihrem Bürostuhl geschleppt...
Was nicht so ist - aber wenn es denn so wäre, was sagt mir das jetzt?

Klar, ich weiß, wo unsere Lebensmittel (die im Aldi) herkommen. Ich habe mir nicht umsonst die Füße auf dem Markt und Großmarkt plattgestanden (soviel zum "zum Schreibtisch schleppen"). Ich weiß aber auch, wo ich sie anders herbeziehen kann und tue das auch in der Regel - weils billiger/besser ist. ich bin jetzt nicht der "alternative Hofladentyp" - aber ich lebe hier in D und da gibts so ziemlich alles - auch ohne Aldi.

UND ich weiß, wie man Zeugs ins Ausland verschippert. Und das geht IMMER, solange es der eine verkaufen und der andere kaufen will und es keine Handelbeschränkungen gibt. Das geht durch den Zoll und wird verschippert - alles easy und alles legal. Davon leben Speditionen. Geht - und nur eventuell, bis sich die Wege da neu gebildet haben, ein wenig umständlicher, langsamer, teurer.

Aber die Engländer sind ja nicht blöder als wir - und denen steht die ganze Welt offen. Die EU im übrigen auch - ein Handelsverbot gibts ja nicht. Nur fehlende Organisationsstrukturen für die neue Situation.

Wo ist da das Problem?

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irobot 28.01.2019, 19:33
61.

In Schottland gibt es 50 Mio. Schafe. Damit sollte man ein paar Monate über die Runden kommen. Es sei denn, mann ist Vegetarier oder Veganer. In dem Fall hilft nur eines. Selber weiden.

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geotie 28.01.2019, 19:33
62.

Zitat von MatthiasPetersbach
na und? Gesetzt den Fall, ICH würde irgendwas nach England karren wollen, was die haben wollen - wo wäre denn dann das Problem? Ich liefere - und die zahlen. Und wenn es die entsprechenden Rahmenbedingungen nicht vorgekaut gibt, dann muß man die kurz selbst eben basteln. ich denke nicht, daß Herr Maier für den Verkauf einer Ladung Mohrrüben an Herrn Miller jetzt unbedingt nen Gerichtsstand braucht. Das Kleine hat da eben deutliche Vorteile. Wenn sich die normalen Geschäfte den ganzen Wust von Gerichten, gegenseitigem Misstrauen und Anwaltgehampel was sich die Großen so leisten, IM ALLTAG gegenseitig antun würden, würde in unseren Ländern GARNIX mehr funktionieren.
Sie scheinen nicht viel Ahnung mit solchen Geschäften zu haben. Ohne Gerichtsstand, was für ein eklatanter Fehler! Falls man mal in so einer Lage kam, dann weiß man warum. Oder wollen Sie wegen jeder Verhandlung ins hinterste Dorf oder Stadt fahren müssen?

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rocky77 28.01.2019, 19:33
63. Es ist so

Zitat von dieraute
Großbritanien als Fischimporteur! Noch grotesker geht es nicht, oder? Mann, oh, Mann.
70-80% des konsumierten Fisches werden importiert.
Im Gegenzug exportieren die britischen Fischer in die EU.
https://www.seafish.org/article/import-and-export

Man ißt im VK eben anderen Sorten als auf dem Festland.
Aber nach dem Brexit müssen sie eben damit vorlieb nehmen, was die Kontinentaleuropäer für Fisch halten. ^^

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lanzelot72 28.01.2019, 19:36
64. @Kannebichler (19)

Die Verträge werden natürlich nicht per se ungültig, es ist aber sehr wahrscheinlich, daß die vereinbarten Vertragsbedingungen von mindestens einer Seite nicht mehr eingehalten werden können, was dann die andere Seite zur fristlosen Vertragskündigung und/oder Regressforderungen berechtigen würde.

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raju61 28.01.2019, 19:37
65. Ich gebe Ihnen recht...

Zitat von g.eliot
Doch, es gibt die Alternative: den neue Nationalismus. Dumm nur, dass die Ideologie hinsichtlich der sozialen Kälte den Neoliberalismus noch toppt. Aber, psst, das darf keiner wissen. Dass Alice Weidel ex Goldman Sachs ist, ist sicher auch nur ein dummer Zufall, auch dass sie sich von Steve Bannon beraten lässt?
... Der NeoNational (sozial) ismus ist kriegsfördernd und begreift „seine Mitbürgerinnen/-bürger” letztendlich als verhandelbares Kanonenfutter zwischen deutschem NeoNational (sozial) ismus und nichtdeutschem NeoNational (sozial) ismus....

Haben Sie valide Hinweise, dass Alice Weidel und Co. sich mit dieser Irrgestalt Bannon treffen und getroffen haben...

Wenn ja, teilen Sie dies bitte mit - auch außerhalb dieses Forums...!!!

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Andraax 28.01.2019, 19:38
66. Vollkommen lächerlicher Post

Zitat von frank-xps
Noch niemals kam jemals irgend jemand auf die Idee dem Spiegel beispielsweise den Rücken zu kehren :-) also mal ernsthaft beim Verlieren, versauen, etwas nicht hin bekommen, beim Versagen, Sub optimal abliefern da sind doch die spiegelschaffenden super die Reziproken Könige Midas die Gold in Stroh verwandeln die wollen andere Belehren? sie stehen am Rand des Abgrunds und spucken noch große Töne vom Endsieg? das ist schon speziell
Ich versuche mal die Lächerlichkeit dieses Posts in Worte zu fassen:
- Dem Spiegel wird Meinungsmache unterstellt. Der fragliche Artikel gibt vollkommen wertfrei die Tatsache wieder, dass namhafte Firmen einen Brandbrief an das britische Parlament geschrieben. keinerlei Meinungsmache zu finden.
- Pseudo-lustige Wortakrobatik wie "Reziproken Könige Midas" anstatt von Argumenten.
- Worte wie "Endsieg" entlarven den Autor.
Ja, recht viel lächerlicher geht nicht mehr.

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Zapallar 28.01.2019, 19:39
67.

Aber genau DAS ist doch Demokratie ... die Mehrheit wollte den Brexit, also bekommt die Mehrheit das, was sie wollte. Die Minderheit muss sich dann den Regeln der Demokratie fügen, wenn sie nun offen gegen den Brexit votiert, votiert sie damit gegen die Werte der Demokratie?

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k70-ingo 28.01.2019, 19:39
68.

Zitat von geotie
Aldi-Familie und LIDL-Schwarz, die sind reich genug und können gerne auf etwas Geld verzichten. Denke aber, die Konserven-Ware wurde im Preis schon angehoben und wird im Lager auch gehortet. Und das bisschen Steuern, was da in Deutschland nicht mehr reinkommt, wird kaum der Rede wert sein.
Den Eigentümern von Aldi und Lidl werden die Verluste nicht so weh tun wie den einfachen Briten die gestiegenen Lebensmittelpreise.
In GB sind Aldi und Lidl die merklich günstigsten Anbieter.
Dank Aldi und Lidl sind im UK die Lebensmittelpreise in den letzten Jahren runtergegangen, weil Tesco, Morrisons, Sainsbury's & Co ihre Preise nicht mehr halten konnten.

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28zwei27 28.01.2019, 19:41
69.

Zitat von ramuz
Wir in D verkaufen die D Produkte an andere Länder, die Briten haben das Nachsehen. Sorry to say that...
Entschuldigung, aber schauen Sie sie doch bitte einmal die Aussenhandelsbilanz der BRD an. An welcher Stelle liegt dort das UK?
Merken Sie jetzt etwas?
Und wenn Sie dann noch gucken, welche Branchen getroffen sind?
Danach schauen Sie, welche Unternehmen im UK produzieren [!], dort Niederlassungen haben.

Wenn SIE wissen, wie wo man in den verbleibenden Wochen neue Absatzmärkte in der Größe, neue Produktionsstätten kostenneutral und mit gleich qualifiziertem Personal finden kann ... Sollten Sie ins Wirtschaftministerium wechseln! Sie werden sicher erwartet, ausreichende Fremdsprachenkenntnisse haben Sie ja auch. Toll!

Und ganz am Rande: Auch die BRD als Staat ist im UK als Unternehmer vertreten! Es gäbe also auch einen Posten im BMVI für Sie!

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