Forum: Wirtschaft
Hartz-IV-Aufstocker: Staat zahlt jährlich 1,5 Milliarden Euro für Niedriglöhne im Han
DPA

Die Lohnpolitik des Einzelhandels wird vom Staat kräftig gefördert: Jedes Jahr fließen nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen 1,5 Milliarden Euro an Beschäftigte des Handels, deren Einkommen nicht zum Leben reicht. Jeder Fünfte verdient weniger als 8,50 Euro in der Stunde.

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eltoro80 04.06.2013, 08:28
70. Ich

verdiene knapp 2tsd euro netto und muss auch meine kleine familie irgendwie über die runden bringen und es reicht hinten und vorne nicht. die lebensmittel werden auch immer teurer und meine frau bekommt keinen cent mehr vom staat , es heißt sie könne durch mich sparen . Hahaha ich lach mich weg. Ich habe keine ahnung wie das hier noch weiter gehen soll in diesem land !!!!

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lanre 04.06.2013, 08:29
71.

Zitat von sysop
Die Lohnpolitik des Einzelhandels wird vom Staat kräftig gefördert: Jedes Jahr fließen nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen 1,5 Milliarden Euro an Beschäftigte des Handels, deren Einkommen nicht zum Leben reicht. Jeder Fünfte verdient weniger als 8,50 Euro in der Stunde.
Wenn der Staat die Jobs nicht unterstützen würde gäbe es sie nicht, ganz einfach. Das ist bei allen Aufstockern so. Entweder der Staat stockt auf oder hat noch mehr Kosten, da diese Arbeitnehmer dann arbeitslos wären. Unsere "Neokommunisten" (habe ich letztens hier im Forum gelesen das Wort und ich finde es ganz treffend) vergessen leider öfter mal das eine Stelle sich selbst tragen muss, es können ja nicht überall Zustände wie im öffentlichen Dienst herrschen.

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cato-der-ältere 04.06.2013, 08:36
72. Trend

Neue Arbeitsverträge sollen mittlerweile zu 50% keine regulären Arbeitsverträge mehr sein. Aber die Wirtschaftslobbyisten und Politiker bekommen in Talkshows wie bei Anne Will nach wie vor die Bühne dreist zu lügen dass die Lage prima sei, und es gar keinen derartigen Trend gebe. Was nebenbei beleuchtet dass die "Ausgewogenheit" im TV reiner Zynismus und auch die öffentlich-rechtlichen unterm Strich die Arbeit der Profiteere unseres Spiels machen.

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kabian 04.06.2013, 08:37
73. Unternehmer werden höher besteuert?

Zitat von felisconcolor
der Staat holt sich die 1,5 Milliarden über die Steuern bei den Unternehmern wieder zurück. Sehen wir das ganze mal als zinsloses Darlehen. Und selbst daran verdienen die Unternehmen sicher noch genug.
Ich verstehe sie nicht. Welche Steuererhöhungen gibt es den für diese Unternehmen?

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quadratwurzel 04.06.2013, 08:38
74. Subventionen für Unternehmen

Zitat von felisconcolor
der Staat holt sich die 1,5 Milliarden über die Steuern bei den Unternehmern wieder zurück...
Sind Sie sich da so sicher? Ich denke, die Zeche wird eher von Otto Normalverbaucher gezahlt.

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Phoenix2006 04.06.2013, 08:38
75. Hartz-IV-Aufstocker: Staat zahlt jährlich 1,5 Milliarden Euro für Niedriglöhne im Ha

Sehr geehrte Foristen/in,

wenn Sie Interesse haben wie HartzI-HartzIV-Empfänger als Mensch behandelt werden, empfehle ich Ihnen eine Sendund des WDR WEst Art Talk vom 2 Juni 2013 mit dem Titel "Da haben wir was angerichtet".
In der Mediathek des WDR noch abrufbar!!!!

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kezia_BT 04.06.2013, 08:39
76. Wen wundert's ?

Wenn der Kunde nur noch Niedrigpreisen hinterherrennt und Schnäppchen jagt, braucht sich keiner zu wundern, wenn die Qualität der Produkte genau so mies ist wie der Lohn der Angestellten. Solange die breite Mehrheit in Deutschland nicht begreifen will oder kann, daß weniger Qualitätsgüter MEHR Zufriedenheit bringen als viele Ramschartikel, wird sich nichts ändern. Die großen Parteien aber werden auf die Wirtschaftsvertreter hören, die als einzige von der Elendsspirale profitieren. Wer kleine Parteien wählt, wird als Radikaler abgestempelt.....

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gazettenberg 04.06.2013, 08:40
77.

Zitat von sysop
Die Lohnpolitik des Einzelhandels wird vom Staat kräftig gefördert: Jedes Jahr fließen nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen 1,5 Milliarden Euro an Beschäftigte des Handels, deren Einkommen nicht zum Leben reicht. Jeder Fünfte verdient weniger als 8,50 Euro in der Stunde.
Ausreichend Betreuungsplätze für Eltern schaffen und Minijobs mit höheren Sozialabgaben bei vollem Rentenanspruch belegen, sodass diese nur noch als Zuerwerb für Vollzeit-Berufstätige, Studenten, Schüler und Rentner interessant sind.

Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro wäre grundsätzlich zu begrüßen.

Paradoxerweise ist der aktuelle Zustand im Handel genau das, was die Gewerkschaften immer gefordert hatten: Die Verteilung der vorhandenen Arbeitszeit auf mehr Arbeitnehmer - leider mit einer rapiden Zunahme bei den Minijobs erkauft.

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james-100 04.06.2013, 08:41
78.

Zitat von felisconcolor
der Staat holt sich die 1,5 Milliarden über die Steuern bei den Unternehmern wieder zurück. Sehen wir das ganze mal als zinsloses Darlehen. Und selbst daran verdienen die Unternehmen sicher noch genug.
Blödsinn, der Staat holt sich überhaupt nix zurück.

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Schweijk 04.06.2013, 08:41
79. DAs

Zitat von felisconcolor
der Staat holt sich die 1,5 Milliarden über die Steuern bei den Unternehmern wieder zurück. Sehen wir das ganze mal als zinsloses Darlehen. Und selbst daran verdienen die Unternehmen sicher noch genug.
die Unternehmenssteuern massiv gesenkt wurden in den letzten 15 Jahren dürfte Ihnen aber bekannt sein oder?
Wenn nicht dann träumen sie weiter, die Landung wird dann auch für Sie Hart.

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