Forum: Wirtschaft
Hartz IV und Geringverdiener: Wie der Staat die Fleißigen bestraft
DPA

Der Sozialstaat hat ein Gerechtigkeitsproblem: Für Geringverdiener lohnt es sich oft kaum, mehr zu arbeiten. Manchmal werden sie sogar bestraft. Es gäbe Lösungen - doch die lohnen sich für die Politik kaum.

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Freidenker10 22.03.2019, 12:21
10.

Dann spiel ich mal den bösen Sozialisten. Wie wäre es damit den Grundfreibetrag auf 15.000 Euro/Jahr zu erhöhen der dann auch für Harz4 und alle Sozialleistungen zählen würde, so dass ein Harz4 Bezieher zu seinen Harz4 Bezügen noch bis zu eben diesen 15.000 Euro abschlagsfrei dazu verdienen kann. Geringverdiener würden auch deutlich weniger Steuern zahlen so dass ihnen auch mehr zum Leben bleibt. Gegenfinanzieren könnten man dies ( AUFSCHREI!!! ) mit einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes! Einfach mal die Umverteilung von unten nach oben etwas abbremsen wäre so schlimm nun auch nicht!

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hello_again 22.03.2019, 12:21
11. Arbeitnehmer

Betrifft teilweise auch Arbeitnehmer außerhalb von Zuwendungen.
Hatte überlegt von 4 auf 5 Tage die Woche aufzustocken.
Hätte Netto ca. 40€ pro Tag gebracht.
Da habe ich mich dann lieber für den FREI-Tag entschieden.

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sarapo29 22.03.2019, 12:28
12. Der Aufreger

Schon der zweite Satz regt mich auf- Sie schreiben:"Es gäbe Lösungen - doch die ") sich für die Politik kaum." So wahr der Satz, so wütend macht er weil er das grösste Problem direkt beim Namen nennt: Politiker die Klientelpolitik machen statt das Wohl der gesamten Gesellschaft im Auge zu haben. Eigentlich müssten wir alle Abgeordneten vereidigen: "Ich schwöre das ich meine Kraft Wohledes deutschen Volkes widmen, seinen Nutzenmehren,Schadenvon ihmwenden, dasGrundgesetzund die Gesetze desBundes wahrenundverteidigen, meinePflichten gewissenhaft erfüllenund Gerechtigkeit gegen jedermannübenwerde" Dann wäre schon ein Schritt nach vorn gemacht- Hoffe ich...

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xees-ss 22.03.2019, 12:31
13.

Rechenfehler? Wie kann bei einem Bruttogehalt von 1400 auf dem Lohnzettel ein Netto von 2100 stehen? Bei 2500 Brutto ein Netto von 2064 ist doch schön, da zahlt der Staat und alle Kinderlosen kräftig mit.

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oldman2016 22.03.2019, 12:31
14. Weniger arbeiten heißt die Devise

Die einzige Lehre aus dem Artikel kann doch nur folgende sein; Jeder Arbeitnehmer sollte sein Wochenarbeitspensum um 10 bis 15 Stunden reduzieren oder als Alleinerziehender mit zwei Kindern das Bruttoeinkommen auf 1.400 Euo kürzen. Mehr Zeit für die Kinder und weniger Stress im Beruf. Das tut den Kindern gut und der Gesundheit sowieso.

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Theophanus 22.03.2019, 12:32
15. Dieser Staat...

...bestraft all diejenigen, welche die Gesellschaft tragen und die wahren Stützen sind. Ergo alle die morgends aufstehen, klaglos zur arbeit fahren bis zum umfallen arbeiten und am Ende doch nichts davon haben.

Das nennt sich dann "Gerechtigkeit".

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Great White Buffaloo 22.03.2019, 12:34
16.

Zitat von Freidenker10
Dann spiel ich mal den bösen Sozialisten. Wie wäre es damit den Grundfreibetrag auf 15.000 Euro/Jahr zu erhöhen der dann auch für Harz4 und alle Sozialleistungen zählen würde, so dass ein Harz4 Bezieher zu seinen Harz4 Bezügen noch bis zu eben diesen 15.000 Euro abschlagsfrei dazu verdienen kann. Geringverdiener würden auch deutlich weniger Steuern zahlen so dass ihnen auch mehr zum Leben bleibt. Gegenfinanzieren könnten man dies ( AUFSCHREI!!! ) mit einer Erhöhung des Spitzensteuersatzes! Einfach mal die Umverteilung von unten nach oben etwas abbremsen wäre so schlimm nun auch nicht!
Das ist eher ein kapitalistischer Vorschlag, denken sie das Szenario einfach weiter ...

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Claire-xx 22.03.2019, 12:35
17.

Zitat von RalfBukowski
...das auch nicht verstehe: "...mehr verdienen, 2500 Euro brutto statt wie bislang 1400 Euro... ...Doch nach der ersten Gehaltsabrechnung im neuen Job hätte Sandra D. die Welt wohl nicht mehr verstanden. Denn nun blieben ihr noch 2065 Euro im Monat - statt wie bislang 2100 Euro. Aus 1100 Euro mehr Bruttolohn wurden 35 Euro weniger verfügbares Einkommen. Wie konnte das sein?" Die hat vorher aus 1400 brutto 2100 netto gemacht? Das Rezept will ich auch!!!!
das hab ich mir auch gedacht! ;-)

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apfeldroid 22.03.2019, 12:36
18.

Sehr gut aufgearbeitet! Das Problem ist nicht neu und wird im Weiteren fortgesetzt: verdient man mehr, wird Bafög gnadenlos gestrichen, man muss mehr zaglen (Fahrkarte etc.) Die Grünen würden sowas nie anfassen, die Liberalen eher. Das Problem wird mit steigender Kinderzahl schlimmer da noch mehr Sozialleistungen. Ebenfalls steigende Mieten. Und bezahlen müssen die, die 2x 40h arbeiten und trotz hohen Einkommens auf Papier ("Reiche ab 60k brotto:)) gnadenlos abgesteuert werden. Um die kümmert sich keine Partei, vielleicht tut die FDP so als würde sie sich kümmern. Unter dem Strich muss man das machen, was gut fürs Land ist und das ist dann der Fall, wenn ich für mehr Arbeit mehr verdiene.

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rolz-reus 22.03.2019, 12:36
19. Aber...

Ohjeminee, jetzt klinge ich, obwohl ich eigentlich ein ganz linker Sozialdemokrat bin, wie ein rechter Wirtschaftsliberaler: Sandra D. erhöht durch ihre Mehrarbeit aber auch den Betrag, den sie von Zweien der Sozialversicherungen erhält, bzw. vielleicht erhält. Sie hat danach einen höheren Anspruch auf Arbeitslosengeld und eine höhere Rente!

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