Forum: Wirtschaft
Hat die Wall Street nichts gelernt?

Erst Madoff, jetzt Rajaratnam - hat die Wall Street aus der Wirtschaftskrise nichts gelernt?

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Adran 18.04.2010, 13:30
280.

Zitat von KB1111
Die den Linken innewohnende Ideologie hat nicht nur jahrzehntelang ueberall auf der Welt elementare Menschenrechte missachtet, sondern gleichzeitig saemtliche Volkswirtschaften, die nach sozialistischem Prinzip aufgebaut waren, restlos ruiniert. Eines Neuversuches bedarf es daher wirklich nicht!!!
In anbetracht der Tatsache, dass grade alle Volkswirtschaften Global gegen die Wand gefahren wurden, solche Sprüche?
Ich lieg am Boden..

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drausch 18.04.2010, 13:36
281. Wenn Betrug zur Methode wird !!

Grundsätzlich ist der Investor, der Geld in solche Fonds steckt selbst verantwortlich für Verluste, denn es kann jeder selber entscheiden ob die vom Fond getätigten Anlagen lukrativ sind oder nicht.

Schlimm wird es jedoch, wenn die dahinterstehenden Finanzkonzerne solche Fonds dazu nutzen, sich selbst zu bereichern, unter in Kauf nahme von Verlusten des Fonds.
Wie das, nun ja:

- Da werden Immobilien zu überhöhten Preisen an den Fonds verkauft. Der muss dann abschreiben, der Verkäufer macht den reibach.
- Die Fondsmanager kassieren kräftig Boni, zumindest in den Jahren, bis der Wertverlust offenkundig wird.
- Und an den Gebühren beim Vertrieb der Fond-Anteile wird sowieso kräftig abgesahnt.

Was tun dagegen:
Selber entscheiden, was man kauft! Muss ja nicht gleich ein Bankenhochhaus in Frankfurt sein. Ein Studentenappartment in Marburg kann auch lukrativ sein.
Dann können die Banker nur ihre eigenen Boni verzocken und nicht fremdes Geld.

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RicmanX 18.04.2010, 13:38
282.

Zitat von bloveldt
Liebe Forenteilnehmer, anstatt sich hier großartig über das böse System zu echauffieren, sollten Sie lieber einmal darüber nachdenken, konstruktive Alternativen vorzuschlagen. Meckern allein hilft nichts. Wir alle wissen, dass das System weltweit vor dem Kollaps steht. Sie wissen auch, dass ein gerechteres und nachhaltigeres System ein System wäre, in dem es Politikern verboten wäre, exorbitante Schuldenberge anzuhäufen. Ich möchte aber mal diejenigen Hartz4-Empfänger, Rentner und Krankenkassenmitglieder sehen, die einem solchen schuldenfreien System zustimmen. Können Sie sich denn wirklich mit der Wahrheit abfinden, dass die derzeitigen Rentenzahlungen (von den künftigen ganz zu schweigen) drastisch reduziert, Ihre Krankenkassenbeiträge exorbitant erhöht und die Sozialhilfeausgaben auf Suppenküchenniveau reduziert werden müssten? Wir haben kein Geld, meine Damen und Herren! Wir sind pleite! Unser derzeitiger, bröckelnder Wohlstand beruht auf Schulden!
Die Frage die sich stellt: wer lässt uns denn Schulden machen, wer gibt das Geld und verlangt dafür Zinsen? Etwa jemand die "etwas zur Seite legen können", weil sie niedriger als Schwächere der Gesellschaft besteuert werden und zudem Prozesse durch Netzwerke häufig in eine für sie vorteilhafte Richtung lenken?

Dazu ein Denkanstoß: nur 5-7% der Deutschen haben eine positive Zinsbilanz in ihrem Alltag. Der Gewinn kommt von den anderen 80%, die dabei Miese machen.

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happy2009 18.04.2010, 13:47
283. nein

Zitat von drausch
Grundsätzlich ist der Investor, der Geld in solche Fonds steckt selbst verantwortlich für Verluste, denn es kann jeder selber entscheiden ob die vom Fond getätigten Anlagen lukrativ sind oder nicht. Schlimm wird es jedoch, wenn die dahinterstehenden Finanzkonzerne solche Fonds dazu nutzen, sich selbst zu bereichern, unter in Kauf nahme von Verlusten des Fonds. Wie das, nun ja: - Da werden Immobilien zu überhöhten Preisen an den Fonds verkauft. Der muss dann abschreiben, der Verkäufer macht den reibach. - Die Fondsmanager kassieren kräftig Boni, zumindest in den Jahren, bis der Wertverlust offenkundig wird. - Und an den Gebühren beim Vertrieb der Fond-Anteile wird sowieso kräftig abgesahnt. Was tun dagegen: Selber entscheiden, was man kauft! Muss ja nicht gleich ein Bankenhochhaus in Frankfurt sein. Ein Studentenappartment in Marburg kann auch lukrativ sein. Dann können die Banker nur ihre eigenen Boni verzocken und nicht fremdes Geld.
Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, das letztendlich auch der Preis der Marburger Studentenwohnung von diesen Banken gemacht wird.

Eine Marktorientierung bringt da nichts

Solange die Banken den Geldverkehr regeln, bestimmen diese auch die Spielregeln
Es auf den "dummen" Anleger zu schieben, geht meilenweit an der Realität vorbei


Auch Ihre vor 10 oder 20 Jahren gekaufte Immobilie wird weniger Wert, wenn woanders im selben Genre gezockt und betrogen wird, ebenso Ihre konservative Lebensversicherung etc

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happy2009 18.04.2010, 13:50
284.

Zitat von RicmanX
Die Frage die sich stellt: wer lässt uns denn Schulden machen, wer gibt das Geld und verlangt dafür Zinsen? Etwa jemand die "etwas zur Seite legen können", weil sie niedriger als Schwächere der Gesellschaft besteuert werden und zudem Prozesse durch Netzwerke häufig in eine für sie vorteilhafte Richtung lenken? Dazu ein Denkanstoß: nur 5-7% der Deutschen haben eine positive Zinsbilanz in ihrem Alltag. Der Gewinn kommt von den anderen 80%, die dabei Miese machen.
Und privates Anlagegeld übers Ausland , Hedgefonds und Sonderkonstrukte bringt im Schnitt 7% Wertzuwachs/Jahr ein.
Fragt sich, wer diese Differenz zu einer normalen Verzinsung bezahlt

Geht letztendlich nur, wenn konservatives hierzulande angelegtes Geld sich negativ entwickelt

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happy2009 18.04.2010, 14:06
285. Na Na, komplett falsch

Zitat von Tall Sucker
Stimmt. Geld verschwindet nicht - ein anderer hat es.
Das ist gelinde gesagt Humbug

Ich glaube, Sie wollten etwas anderes ausdrücken?

Wenn Geld nicht verschwinden bzw sich in Luft auflösen würde, dann hätten wir keinerlei Probleme.

Was passiert wohl, wenn sich ein Aktienwert um 90% verringert?
Geld löst sich in Luft auf

Und Ihre 10 Mio Immobilie ist nach einem Crash nur noch 1 Mio wert.
Oder die 1000 Bio Derivate & Co
Meinen Sie, die werden alle beglichen?
Nüsste die ganze Welt dafür etwa 20 Jahre arbeiten, ohne einen Cent auszugeben

Ihre Aussage passt ausschließlich zu Bargeld, und auch das löst sich via Inflation auf.

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happy2009 18.04.2010, 14:10
286.

Zitat von keinzeitungsleser
Und wo landet letztendlich das Kapital der Anleger? Auch wenn die Papiere wertlos geworden sind, hat sich das Geld auf keinen Fall in Luft aufglösst!
Selbstverständlich löst sich das Geld in Luft aufgelöst

Das ist das Kernprinzip der Marktwirtschaft, alles andere wäre eine 1:1 Goldgedecktes wirtschaftsprinzip

Glauben Sie ernsthaft, das der fantastische Bösenwert der Unternehmen nach inem Crash nur woanders sich konzentriert?

Oder das der Verlust eines Unternehmenswertes austomatisch das adäquate Steigen anderer Werte zur Folge hat?

Wenn ja, nochmal Schulbank drücken;-)

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rosiweissnix 18.04.2010, 15:11
287.

Zitat von KB1111
Die den Linken innewohnende Ideologie hat nicht nur jahrzehntelang ueberall auf der Welt elementare Menschenrechte missachtet, sondern gleichzeitig saemtliche Volkswirtschaften, die nach sozialistischem Prinzip aufgebaut waren, restlos ruiniert. Eines Neuversuches bedarf es daher wirklich nicht!!!
Sind diese "Linken" noch die gleichen "Linken"? Sind Sie sicher, dass im Europaraum der gelebte Kommunismus überhaupt eine Chance hätte, so mit einem Blick auf den großen Bären?

Denken Sie in der Tat, Deutschland, würde sich hier hervortun. Wissen Sie überhaupt noch, wie die DDR entstanden ist? Vll. sollten Sie hierüber einmal nachdenken. Wenn Sie das getan haben, dann kennen Sie die Antwort, vollkommen unabhängig davon, wo man lebt.

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anyways 18.04.2010, 16:01
288.

Zitat von soulassassin
"Nur einer scheint ungeschoren davonzukommen - John Paulson. Die SEC hat vorerst kein Interesse an dem Multimilliardär und seiner Firma, die rund 32 Milliarden Dollar verwaltet." ----------------------- wenn ich sowas lese, wird mir schlecht. Er stand also in der Mitte des ganzen und hat kräftig dran verdient, während andere ruiniert wurden, und jetzt hat man "kein Interesse" an ihm. Themawechsel: Ich bin kein Kommunist oder Ähnliches. Aber so langsam wird bei mir die Wut seeeeeeehr groß. Ich hoffe wenn es knallt, wird der Knall groß genug. Ich denke da an Köpfe auf Pfählen vor der Wallstreet und brennende Investment-Banken und Villen am Genfer See. Das schlimmste an der ganzen Krise ist für mich gar nicht mal, dass all diese Betrügereien, Luftgeschäfte und Mißmanagent möglich sind(um mal den Rundumschlag zu machen von Karstadt zur Bankenkrise und jetzt zum aktuellen Fall.) Das Schlimmste ist für mich, dass die Verursacher nicht nur unbeschadet da rauskommen, sondern auch noch gut daran verdienen, tausende von Menschen ins Unglück zu stürzen.
Korrekt. Im konkreten Fall können wir allerdings ein klein wenig hoffen, dass sich die SEC über den 'fabelhaften' Magier der Märkte die Hackordnung hocharbeitet. Üblicherweise machen die das so. Da die Zivilklage wahrscheinlich bald strafrechtlich aufgenommen wird, immerhin steht der Vorwurf des Anlegerbetruges im Raum, ist es durchaus angemessen sich lächelnd in Erwartung eines wahren Tsunamis zurückzulehnen. Vorerst.

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jstm 18.04.2010, 16:14
289.

Zitat von Tall Sucker
.... Stimmt. Geld verschwindet nicht - ein anderer hat es.
Die ist offensichtlicher Unsinn! Es gibt keinen Erhaltungssatz für Geld, der analog wäre zum Energieerhaltungssatz in abgeschlossenen Systemen.

Die FED "monetarisiert" seit langem US-Staatsanleihen --- schafft also "Geld" aus dem Nichts. Logischerweise gibt es auch die Umkehrung, dass Geld sich in Nichts auflöst --- und sei es schleichend durch Inflation.

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