Forum: Wirtschaft
Haushalt in Rekordhöhe: Bund will kommendes Jahr 362 Milliarden Euro ausgeben
Gregor Fischer/ DPA

Mehr Geld für Kitas, Klimaschutz und Verteidigung: Der Bundestag hat für das nächste Jahr einen Rekordhaushalt verabschiedet. Während sich die Große Koalition lobt, spricht die Opposition von "Chaos".

pierrotlalune 29.11.2019, 17:33
1.

ein guter Teil davon wird einfach versenkt, verschenkt. Siehe den Artikel vom heutigen Tag über be scheuerts Maut Debakel.
Die Bundeswehr mit der Georg Fock, neue nicht fliegende Hubschrauber, usw. all das Geld in Richtigen Kanäle, was könnte es den Bürgern gut gehen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
themasterofdesaster 29.11.2019, 18:48
2. Schulden abbauen wäre angebracht!

Diese Konsumorgien treiben die zukünftige Generation in den Ruin...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freigeistiger 29.11.2019, 19:32
3. Vermeintliche Spar-Debatte ist Unsinn

Die Steuereinnahmen und die Ausgaben sind auf Rekordhöhe. Die Zinsen sind auf Null. Der Griff auf die Haushaltsplan-Migrationsrücklage zum Haushaltsausgleich bedeutet real einen Neukredit von 10 Mrd. Euro. Nur dadurch ist die schwarze Null möglich. Mehr Neuverschuldung fordern ist deshalb absoluter Unsinn. Kredite sind keine Einkommensart. Sie sind zukünftige Haushaltsbelastungen mit Zins und Tilgung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Lemikinge 29.11.2019, 21:07
4.

Ich muss jedes mal lachen wenn ich beispielsweise die ganze Klimaschutzartikel lese. Man möchte den Nachfolgenden Generationen eine Saubere, Lebenswerte welt hinterlassen was ich völlig in Ordnung finde. Scheinbar scheint es aber auch völlig in Ordnung zu sein und niemand zu interessieren fast 2 Billionen schulden weiterzugeben...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Remember Ökjokull 29.11.2019, 21:31
5. Wirtschaften Großkonzerne auch so?

Obwohl namhafte Wirtschaftsforschungsinstitute und Ökonomen fordern, angesichts der niedrigen Zinsen solle der Bund günstig Geld aufnehmen und in Wachstum investieren, wird verbissen an der schwarzen Null festgehalten. Warum nur? Selbst wenn es sich um einen "Rekordhaushalt" handelt, reichen die Gelder doch in vielen Bereichen gerade mal, die Substanz der staatlichen Infrastruktur zu erhalten (vgl. Artikel über Altmaiers Industriestrategie). Jedenfalls ist das Argument, dass viele vom Bund bereitgestellte Mittel gar nicht abgerufen werden, "weil in den Kommunen Planungskapazitäten fehlen" meines Erachtens kein Argument dafür, an der schwarzen Null festzuhalten. Es ist vielmehr ein weiterer Beleg dafür, dass der Bereitstellung der Gelder keine durchdachte Strategie zugrunde liegt. Wie muss man sich das denn konkret vorstellen, wenn "in den Kommunen Planungskapazitäten fehlen"? Im Falle der Gelder für den Digitalpakt beispielsweise ist vorgesehen, dass ein Großteil der Gelder letztendlich von den Schulleitern abgerufen werden soll, die ihre Bedarfe für die digitale Ausstattung ihrer Schule angeben. Aber denen fehlen noch die pädagogischen Konzepte für den digitalen Unterricht. Ich verstehe diese Logik einfach nicht, zuerst die Gelder bereitzustellen, und erst dann zu planen, wofür man sie konkret ausgibt. Bei so einem Vorgehen muss man sich doch nicht wundern, wenn bereitgestellte Mittel nicht abgerufen werden, weil Planungskapazitäten fehlen. So kann man das vielleicht mit dem Taschengeld für Kinder handhaben - "Du kriegst 30 Euro im Monat, guck mal, was du damit machst." - aber mit dem Staatshaushalt? Wirtschaften Großkonzerne in der freien Wirtschaft eigentlich auch nach diesem Prinzip?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
holy6404 30.11.2019, 08:16
6. Es wird Zeit, mehr

Geld in ÖPNV zu stecken für Ausbau und günstige Preise. Leider ist ÖPNV Länder- bzw. Kommunalsache, das ist eine blödsinnige Entscheidung, den Mobilität ist größer.

Beitrag melden Antworten / Zitieren