Forum: Wirtschaft
Haushalt in Rezessionszeiten: Die schwarze Null von heute ist die Krise von morgen
Rupert Oberhäuser / imago images

In Zeiten des Abschwungs auf die schwarze Null zu pochen, ist ökonomisch unseriös. Und für die Zukunft kommender Generationen unverantwortlich.

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tmhamacher1 13.09.2019, 15:33
40. Immer der gleiche Quatsch!!!

Dass die Linke den Staat als Superinvestor will, ist immer der gleiche Blödsinn, denn der Staat hat kein Geld. Letztendlich ist es eine Verschuldung der Allgemeinheit auf Kosten der Einzelnen, also eine Art von Enteignung. Dabei hat sich schon lange gezeigt, dass der Staat nicht in der Lage ist, eine Rezession zu verhindern. Nur der freie Markt kann das regeln, indem er den Menschen erlaubt, attraktive Produkte zu kaufen. Dies wird aber durch den ganzen Weltenrettungsquatsch sabotiert, weil alle Konsumgüter schlechtgeredet werden. Es zeigt sich immer mehr, dass Deutschland so in den Abgrund regiert wird, während die Welt trotzdem wärmer wird, weil es dabei auf Deutschland nicht ankommt.

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HeisseLuft 13.09.2019, 15:34
41. Leierorgel

"Das Tückische an dem Ziel, den Etat stoisch ausgleichen zu wollen: Es verleitet in schlechteren Zeiten zu fatalen Reflexen. Wie jetzt."

Das Tückische an dem Ziel, den Staat stoisch über Kreditaufnahme finanzieren zu wollen: Es verleitet in besseren Zeiten zu fatalen Reflexen. Nämlich nicht davon lassen zu können. Wie all die Jahrzehnte vor der Schuldenbremse.

Wenn die Politik wirklich den Ideen Keynes folgen wollte, muss sie in besseren Zeiten ein Polster aufbauen. Das genau hat sie in den vergangenen Jahren gemacht.

Wieviel Zustimmung aber habe ich dafür hier auf SPON gelesen? Nicht viel. Wie sehr hat Herr Fricke diese keynesianische Vorgehensweise unterstützt? Jemals mehr als in Nebensätzen?

Es ist nicht besonders glücklich Jahr um Jahr stets neue Ausgaben anzumahnen, egal wie die Situation gerade ist. Man läuft Gefahr nicht mehr gehört zu werden, wenn man endlich mal Recht haben könnte.

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Kreklova 13.09.2019, 15:34
42. Die Schwarze Null, eine Lügengeschichte

Die Schwarze Null ist eine schlimme Lügengeschichte, weil sie verschleiert, dass der deutsch Finanzminister vorsätzlich auf zig Milliarden an Steuereinnahmen verzichtet. Dies zugunsten der internationalen Konzerne, der deutschen Unternehmer und der Reichen. Beispiele aus dem EU-Bereich: Olaf Scholz blockiert seit etwa 18 Monaten das Konzernsteuertransparenzgesetz der Kommission und verzichtet damit auf jährlich 17 Mrd. €. Betrügerische Banden zocken seit ca. 20 Jahren mit Hilfe der Umsatzsteuerkarusselle von den EU-Staaten Milliardenbeträge ab. Derzeit ca. 50.000.000 € jährlich mit Schwerpunkt Deutschland (Siehe ARD-Sendung von etwa April 2019). Das entspricht innerhalb eines Jahres mehr als der Cum-Cum- und Cum-Ex-Betrug insgesamt. Olaf Scholz hat den Lösungsvorschlag des letzten EU-Kommissars P. Moscovici blockiert, weil er angeblich noch prüfen muss. Es geht anscheinend um mehr als 20 Mrd. € jährlich. Frankreich und Österreich erheben eine 3%ige Googlesteuer bis eine internationale Regelung gefunden ist. Deutschland nicht. Die Finanztransaktionsteuer kommt ebenfalls nicht. Alexander Hagelüken hat vor Jahren in der SZ vorgerechnet, dass mit dieser Steuer die EU mit jährlichen Einnahmen um die 50 Mrd. € rechnen dürfte und mit einem nennenswerten zusätzlichen Wirtschaftswachstum. Für Deutschland ergäben sich damit jährliche Steuermehreinnahmen in Höhe von größenordnungsmäßig 50 Mrd. € allein aus der versprochenen und im Koalitionsvertrag 2018 vereinbarten Besteuerung der Internat. Konzerne. Doch auch im skandalös ungerechten deutschen Steuersystem gäbe es noch weitere Einnahmequellen, die offenbar bewusst nicht ausgeschöpft werden. So kritisiert der Bundesrechnungshof bereits sein über 10 jähren, dass die Wirtschaft jährlich mit ca. 50 Mrd. € subventioniert wird, wobei die Fördertatbestände vielfach entfallen sind. Ebenfalls rügte der Rechnungshof bereits in 2015, dass dem Fiskus jährliche Steuereinnahmen in Höhe von 10 Mrd. € entgehen wegen betrügerisch manipulierter Registrierkassen, obwohl seit 2012 Kassensysteme mit digitaler Signatur zur Verfügung stehen. Die Finanzverwaltung wird personell bewusst so knapp gehalten dass die Firmen nur unzureichend geprüft werden können, und wenn dennoch pflichtbewusst geprüft wird, dass werden die Steuerfahnder für verrückt erklärt und aus dem Dienst entfernt (Siehe Frankfurt vor Jahren). Man könnte diese Aufzählung noch lange fortsetzen und fragt sich dabei, warum der Autor Fricke von diesen Dingen entweder nichts weiß, schlimm, oder ob er diese Tatsachen unterdrücken könnte, noch viel schlimmer.

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karlsiegfried 13.09.2019, 15:34
43. Was heisst denn 'ökonomsich unseriös'?

Hier wird steigende Schuldenlast propagiert. Das ist unseriös bis verrecherisch. Wer soll denn die Schulden des Landes, derzeit über 2 Billionen Euro, jemals bezahlen können? Kein Unternehmen kann so arbeiten und kein Häuslebauer. Nichts wird besser, der vorhandenen Müll wird nur noch potenziert, wie in allen anderen Bereichen Klima, Bevölkerungswachstum der Welt, Wasser- und Nahrungsmittelmange.l Diese Welt schiesst auf einen Abgrund zu und alle schreien hurra.

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zyj34514 13.09.2019, 15:35
44. Journalisten können schreiben, manchmal leider nur abschreiben

sonst würde nicht jedesmal der gleiche Unfug verbreitet. Schulden bestehen eben nicht nur aus Zinszahlungen, sondern auch aus Rückzahlungen. Wer soll die leisten? Nun die Steuerzahler, die dann arbeiten, also die nächste Generation. Oder wollen wir immer mehr Schulden auftürmen, bis der Staaat à la Griechenland handlungsunfähig wird? Nein, Politik muss verstehen, dass Subventionen nur Bestehendens am Laufen halten, was sonst nicht mehr den Marktpreis erzielen kann. Also gehören Subventionen auf den Prüfstand. Beispiel Dienstwagenregelung: die Gewinne vieler Autokonzerne sind u.a. auch Folge des Dienstwagenprivilegs, dass kein Staat der Welt außer Deutschland kennt.
Sanierungsfall DDR, gekauft, oder wie soll man das sonst nennen, saniert auf Kosten unterlassener Instandhaltung im Rest der BRD, Sozialsystem saniert zu Lasten der Sozialsystem der alten Republik, mit der Folge, dass der größte Einzeletat heute der Sozialetat ist. Alle schon vergessen?
Was bleibt? Subventionen streichen, Steuern bei allen eintreiben, Steuererklärungen prüfen, auch in Bayern oder Hessen, Ausnahmetatbestände enrfernen, Gesetze prüfen, zusammenfassen und Verwaltungen entlasten. Kurzum den Staat reformieren, anstatt ständig die eigene (?) Wählerklientel zu bedienen.
Sieht jemand eine PArtei die das im Programm hat und bereit ist es umzusetzen? Bitte melden, wird sofort gewählt!

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wandernder 13.09.2019, 15:36
45. Die schwarze Null bei fehlenden Arbeitskräften

eine schwarze Null muss auch aus meiner Sicht nicht aufrecht erhalten werden, sofern diese den folgenden Generationen tatsächlich hilft. Momentan fehlen uns an allen Ecken Handwerker, Lehrer, Pflegekräfte usw., ohne die Investitionen in die Zukunft gar nicht möglich sind. D.h. kann soviel Geld wie möglich zur Verfügung ohne Effekt gestellt werden und darüber hinaus, wenn die für die Realisierung von Investitionen erforderlichen Arbeitskräfte nicht zur Verfügung stehen. Eine Verbesserung wird dadurch nicht erreicht bis auf die Erhöhung der Kosten für solche Maßnahmen, indem bei gleichbleibender Anzahl der Anbieter mehr Nachfrage zu befriedigen ist. Einzige Möglichkeit zur Behebung dieses Problems erscheint mir kurzfristig, ausländische Firmen und Arbeitskräfte zu engagieren. Dagegen wird sich wahrscheinlich die AfD wehren, von deren Parteimitgliedern und Sympatisanten aus meiner Sicht die Wenigsten für eine Tätigkeit z.B. in der Pflege geeignet sind

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d45gts 13.09.2019, 15:37
46. Ein üblicher Fricke!

Der Staat schwimmt im Geld, verprasst was er hat und dann sowas!
Die Steuereinnahmen je Bürger haben sich seit 2010 VERDOPPELT!

Der Staat hat im ersten Halbjahr einen Überschuss von 45,3 Mrd Euro erzielt!!!! Die vorhandenen Gelder werden gar nicht abgerufen. Die Baukosten steigen jährlich zwischen 5 bis 10%, da soviel Kohle in den Markt fließt. Es fehlen, gerade am Bau, Fachkräfte. Bei mehr Geld im Markt wird nicht mehr gebaut, es steigen halt die Preise.

Was soll das!!!
Ein typischer Fricke-Kommentar halt!

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curiosus_ 13.09.2019, 15:38
47. Und ich find's immer wieder großartig, wenn..

Zitat von mostly_harmless
Ich muss sagen, ich finds immer wieder großartig, wenn Leute, die von Ökonomie so viel Ahnung haben wie ein Fisch vom Fahrradfahren, Leuten die eine jahrelange Ausbildung über das Thema hinter sich haben, Inkompetenz unterstellen. Und das auf Basis eines Wissens, das nicht mal Oberstufenniveau hat. Das zeigt das ganze Dilemma, in dem dieses Land steckt.
..so viel Meinung mit so wenig Argumenten (um nicht zu sagen keinen) daher kommt. Oder kommt da noch was?

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lupenrein 13.09.2019, 15:40
48. Die schwarze NULL

wird zum großen Teil erst durch die Null-Straf-Zins -Politik der EZB ermöglicht.
Der Bund spart bekanntlich, weil er derzeit nur geringste Zinsen zahlen muss,
Zig Milliarden pro Jahr ein.
Dieser Zusammenhang bedeutet aber für die Bevölkerung nichts anderes als
Enteignung der Bürger bzw. der sogenannten Sparer..
Man kann diese Enteignung auch als 'indirekte Steuern'
betrachten. Entscheidend ist der Negativ-Saldo, der sich für die Bürger ergibt.
EZB und Bund arbeiten also hier Hand in Hand.
Herr Steinmeier sagt es ja auch ganz offen: Deutschland wird mehr und mehr,
ohne Ende, zur sog. Verantwortung gezogen. Das Wort 'Verantwortung'
ist eines der meist gebrauchten Schlagworte von Merkel und Steinmeier.
Wie gut, dass es die meisten Bürger noch nicht begriffen haben, oder am Ende doch mehr und mehr ?.

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mailo 13.09.2019, 15:41
49. Gegenthese!!

Die Neuverschuldung von heute ist die Kriese von morgen.

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