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Haushalt: So will Deutschland seine Milliardenlücke schließen
AFP

Die Konjunktur schwächelt, der Bund nimmt weniger Steuern ein - die Lücke beträgt etwa 25 Milliarden Euro. SPD-Finanzminister Scholz pocht trotzdem auf ein ausgeglichenes Budget: Ab jetzt wird kräftig gespart.

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arviaja 04.02.2019, 12:02
1. Steuern?

Man könnte einfach auch wieder die Firmen besteuern. Und einen deutlich höheren Spitzensteuersatz einführen. Dann hätte man auch wieder Geld. Bevor jemand wieder mit der "Neiddebatte" anfängt. Ich zahle auch den Spitzensteuersatz. Und ich tue es gerne. Was mich nur ärgert ist, dass Apple und Amazon nichts dergleichen tun. Und auch nicht Frau Klatten (Quandt-Erbin), welche letztes Jahr 1 Mrd € aus Dividendenzahlungen erhalten hat, also für's Nichtstun. Dies wird aber nicht mit 42% besteuert, wie bei Spitzenverdienern, sondern mit 25%. Und ob sie die 25% zahlen muss, ist auch fraglich, kann man den Ertrag doch in eine Stiftung stecken, zum Beispiel eine der Quandt-Stiftungen...

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bwk 04.02.2019, 12:06
2. Geldnot beim Staat

Die Probleme mit den sinkenden Steuereinnahmen waren vorhersehbar. Nach ca. 8 Jahren Hochkonjunktur ist eine Abkühlung, auch mit verursacht durch außenpolitische Ereignisse, kein Phänomen. Jetzt rächt sich A. Merkels zum Teil blauäugige Politik. So sind pro Jahr ca. 25 Milliarden Euro für die Versorgung der zahlreichen Geflüchteten erforderlich und größere Aufstockungen in Polizei, Verwaltung und Justiz notwendig. Dieses Geld ist weg. Der Anteil der HartzIV-Empfänger unter den anerkannten Asylbewerbern liegt bei ca. 66%.

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dani216 04.02.2019, 12:06
3. Vielleicht sollte man einfach

mal die Verschwendung unterlassen, dann reichen auch die Einnahmen.

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Kurt-C. Hose 04.02.2019, 12:07
4. Vielleicht

hätte man das Szenario eines sich abkühlenden Wirtschaftswachstums mal in BEtracht ziehen sollen, bevor man soziale Wohltaten mit vollen Händen an die jeweilige Klientel verteilt...

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pauli96 04.02.2019, 12:07
5. Migration ist doch quasi Guthaben!

Dachte ich jedenfalls nach Meinung vieler Kolumnisten und Foristen. Also so wie es aussieht, Geld für Migration oder Rente...

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lg73 04.02.2019, 12:09
6. Kaputtsparen

Kaputtsparen war schon immer die Strategie in Deutschland. Warum wohl die Landflucht und damit die explodierenden Mieten in den Städten? Weil das Land kaputtgespart wurde. Investitionen in Bildung und Zukunftstechnologien zusammenzustreichen ist ja sehr sinnvoll auf dem Weg in eine Bananenrepublik. Vielleicht ist es bald sinnvoller nach China auszuwandern. Hauptsache reiche Erben werden nicht angetastet, aus Geld werde mehr Geld, und wer keines geerbt hat, wird die A-Karte für immer behalten.

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unaufgeregter 04.02.2019, 12:09
7. Teurer Beamtenapparat

Derzeit werden viele Tarifbeschäftige verbeamtet, weil man sie sonst angeblich nicht halten kann. In Niedersachsen hat man sich gleich nach der letzten Wahl ein neues Ministerium gegönnt: Das Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten. Was die Aufgaben dieses neu geschaffenen Ministeriums ist, weiß niemand so genau. Es ist nur sicher, dass es sehr viel Geld kostet.

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kalim.karemi 04.02.2019, 12:09
8. Sparen kann so einfach sein

Das Entwicklungshilfeministerium abwickeln und 10% weniger nach Brüssel überweisen und Rückführung Rückfühung Rückfühung. Deutsche Steuerzahler haben Anspruch auf ihre Leistungen, wenn das Geld nicht reicht, müssen andere halt zurückstecken.

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Thomasvon Bröckel 04.02.2019, 12:10
9. Die fetten Jahre sind vorbei

Wie überraschend! Hat denn der Finanzminister ernsthaft geglaubt, dass es die alljährlichen Rekord-Steuereinnahmen auf unbegrenzte Zeit gibt?! Was würde wohl erst in einer richtigen Rezession passieren? Gleichzeitig werden immer neue Wohltaten, jetzt wieder in Form einer Garantierente verkündet. Und wer darf es wieder bezahlen: Die Mittelschicht, die schon jetzt ausgepresst wird, wie eine Zitrone.
Unfassbar...

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