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Haushaltspolitik: Deutscher Staat spart 53 Milliarden Euro Schulden weg
imago/ photothek

Finanzminister Scholz ist wegen seiner Haushaltspolitik teils als Knauser verschrien. Die sogenannte Schuldenbremse aber wirkt: Der Staat hat seine Verbindlichkeiten zuletzt deutlich abgetragen.

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rockboy 26.03.2019, 10:48
1. Na Super!

...ist ja auch alles wichtiger, als z. B. die verdiente, ältere Bevölkerung vor Altersarmut zu schützen!

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hans-rai 26.03.2019, 10:55
2. Geht in die richtige...

Richtung. Die Gesamtverschuldung ist aber immer noch immens hoch und ein Meinungsumschwung zu mehr Wohltaten vor der nächsten Wahl könnten diesen Trend dann schnell wieder umkehren. Aber man wird sicher irgendeine Relation der Verschuldung zu z.B. Bruttosozialprodukt o.Ä. konstruieren und damit eine Änderung zu mehr Schulden begründen. Oder die Verschuldung der übrigen EU-Mitglieder heranziehen - Italien lässt grüßen.

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kzs.games 26.03.2019, 11:10
3. wichtiger

@nr 1 - ja der Schuldenabbau ist deutlich wichtiger als jetzt im Moment irgendetwas zu verändern an der Versorgung. denn wer Zins und Zinseszins versteht weiß was das heißt. aber das dem ungebildeten Teil der Bevölkerung verständlich zu machen wird wohl schwer.
Beispiel: 29 Milliarden beim Bund mit 1% verzinst sind 290 Millionen die wir allein nächstes Jahr an Zinsen sparen und entweder in die Infrastruktur stecken können oder um weiter Schulden anzubauen

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Jacek G 26.03.2019, 11:14
4.

Solange keine Krise kommt, halte ich es für absolut richtig zu sparen. Umso besser kann man der Krise mit einem dicken Konjunkturprogramm entgegentreten, wenn es soweit ist. Während Länder, die jetzt alles raushauen (u.a. USA) dann nicht so gut gegenwirken können.

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jogola 26.03.2019, 11:15
5. Nach der Krise ist vor der Krise

Das der Staat in der Krise Geld in die Hand nimmt und dazu auch Schulden macht und verhindert das alles zusammenbricht ist (vielleicht) unstrittig (?).
Nach 10 Jahren Boom könnte man doch aber nur von Schuldenverringerung sprechen, wenn die jetzt niedriger währen als vor der letzten Krise.
Am Zahltag gabe alle Geld in der Tasche.

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kayakclc 26.03.2019, 11:19
6. Finanziert auch den riesigen Sozialetat

Die ältere Bevölkerung weis seit den 1980er Jahren, dass die Demographie zum Absinken der Renten führt. Das igonieren junge Leute so lange bis sie alt sind, und es zu spät ist. Dann kommt der Reflex und der Staat wird gemolken. Wir haben den höchsten Sozialetat aller Zeiten in 70 Jahren BRD und Leute fordern immer mehr. Es ist gut dass jetzt die Schulden teilweise Abgebaut werden, weil große Schulden eben auch große Zinszahlungen bedeuten. Leute vergessen schnelle, dass die gigantischen Sozialausgabensteigerungen nur durch die deutliche Reduktion der Zinslast finanzierbar war. Hätten wir 5% Zinsen und immer weiter Neuverschuldung würden wir über die Rentenpakete gar nicht diskutieren, weil die nicht finanzierbar wären!

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The Restless 26.03.2019, 11:19
7. Ist das wirklich klug?

Mir scheint, die ganze Welt setzt doch standardmäßig auf eine progressive Verschuldung. Irgendwann kommt der Knall, dann fängt man von vorn an. Wer sparsam bleibt, der nimmt an der Party nicht teil, wird bei dem Knall aber dennoch mit untergehen. Ist das Sparen dann wirklich eine kluge Idee?

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severus1985 26.03.2019, 11:22
8. @#1 Egoismus

Zitat von rockboy
...ist ja auch alles wichtiger, als z. B. die verdiente, ältere Bevölkerung vor Altersarmut zu schützen!
Diese verdiente, ältere Bevölkerung hat diese Schulden doch verursacht und hat der Jugend zudem noch genug (Umwelt-) Schaden hinterlassen, der noch genug Milliarden verschlingen wird. Und wenn der Zahltag kommt, sind diese schon ins Grab geflüchtet.

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velbart 26.03.2019, 11:22
9. Das ist

doch reine Augenwischerei. Alle in staatlicher Verantwortung liegende Berieche wurden kaputtgespart. Diese lächerliche Summe von 53 Milliarden Euro, reichen nicht einmal, um die fehlenden Investitionen im Straßenbau oder bei der Bildung abzubilden. Der Investitionsbedarf zur Wiederherstellung der oben genannten Bereiche beläuft sich nach seriösen Berechnungen auf circa 600 Milliarden Euro. Alles wird dem Haushalt der Sozialausgaben geopfert, der schon bald nicht mehr zu tragen sein wird. Die Kosten der Migration werden unser Möglichkeiten übersteigen. Wenn nicht heute, dann eben morgen. Wirkliche vernünftige, eine für unser Land prosperierende Politik, ist leider nicht auszumachen.

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