Forum: Wirtschaft
Hedgefonds Third Point: Investor setzt Nestlé unter Druck
AP

Nestlé muss sich mit einem unbequemen Investor auseinandersetzen. Der Hedgefonds Third Point ist mit drei Milliarden Euro bei dem Lebensmittelkonzern eingestiegen - und verlangt strategische Veränderungen.

Seite 2 von 3
Henk-van-Dijk 26.06.2017, 09:43
10. Selbstreinigung

Who cares! Am Ende frisst sich das System, das größtenteils nur noch auf spekulativem Kapital beruht, (hoffentlich) sich selbst. Die Geister die man rief...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
H. Krämer 26.06.2017, 09:48
11. 1,25% kann auch viel sein

Wenig ist das nicht:
Das sind zum einen über 3 Mrd Dollar bzw. ca. 40 Millionen Aktien.

Dann ist die Frage: Wie aktiv ist ein Investor ? - Ist der einfach zufrieden mit dem guten Ertrag oder will er noch mehr . Das steigert das Image des Hedgefonds, das stärkt die Beziehung des Hedgefonds zu seinen Kunden.

Wie hier bereits gesagt, mit Nestlé brauche man kein Mitleid haben, die gehen über Leichen wenn sich damit Geld verdienen lässt.
Das stimmt wohl.
JEDOCH :: Das ist dem werten Herrn Daniel Loeb aber noch nicht genug. Bei dem darf es noch ein bißchen mehr sein. Von dieser Gier nach noch mehr lassen sich dann andere Nestlé-Investoren anstecken und schon stehen hinter dem Wunsch nach "mehr Geld" deutlich mehr als die ursprünglichen 1,25 %.
Gier ist ein wunderbar zuverlässiges Mittel zur Beeinflussung von Menschen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
duke_van_hudde 26.06.2017, 09:55
12. Forderungen kann man auch mit wenig stellen

Zitat von OlafHH
Könnte jemand erklären, wie man mit 1,25% Anteil einen derartigen Einfluss auf das Unternehmen haben kann, dass man solche Forderungen stellen kann? Der Artikel schafft das leider nicht. Danke;)
Der Rest wird schon versucht zu erklären.
Man versucht andere Investoren auf die Seite zu ziehen. Herr Loeb kennt eine ganze Reihe von wichtigne fondsmanager und wenn ide auf seine Sicht der Dinge einschwenken steigen die Prozente sehr schnell.

Ein Platz im Aufsichtsrat oder wie der in der Schweiz heist kann er damit dann locker gewinnen.

Es geht halt um zwie Sachen.

1.Den L'Oréal Anteil wo er denkt das das Geld in einen Aktienrücckaufprogramm besser investiert sein würde.
2.Nestle hat zur Zeit ein Wachstumsproblem. Die Gewinnmarge kann nicht mehr gesteigert werden und das Wachstum ist nur noch recht bescheiden.

Bei L'Oréal bin ich nicht bei Herr Loeb, denn L'Oréal laeuft im Prinzip besser wie Nestle selber und ein solcher Verkauf selbst wenn er aus der Sicht der Steuern machbar sein würde könnte wohl nur mit einen guten Abschlag erfolgen. Nur dann bringt es mir als Aktionär nichts. Den

Ich bezweifel das Frau Liliane Bettencourt die Anteile übernehmen würde.

Was das Wachstumsproblem/Gewinnmargen Problem angeht ist mir nicht ganz klar was da geschehen soll. Klar kann man sich kurzfristig von Geschäftsmodellen trennen die weniger Gewinn machen, aber wenn es nicht dauerhaft Produkte sind die keine Chancen haben wieder in die Spur kommen können ist das ok. Nur Nestle ist halt ein Konzern der breiter aufgestellt ist und, da will man ja gerade mit verschiedenen Produkten das Risiko reduzieren was man hat wenn man nur auf 1 spezialisiert ist.

Das das Wachstum in dne Bereichen wo Nestle aktiv ist nicht sehr hoch sein kann sollte auch jedne klar sein.

Mir überzeugt die Strategie von Herrn Loeb nicht, aber das können andere sicher anders sehen.

Gerade die L'Oréal Sache kann man sicher auch anders sehen, aber
solche Verkauefe und dann Aktienrückkaeufe waren in der Vergangenheit haeufig wneig erfolgreich und bei L'Oréal geht es ja nicht um eine shclechte Firma.

Ich würde wohl eher schauen was passiert wenn Liliane Bettencourt
stirbt ob man dne Anteil dann nicht erhöht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Redlance 26.06.2017, 10:00
13. Gute Investoren

Wenn mehr von den "Guten" Aktien von Unternehmen kaufen würden und von Ihrem Stimmrecht gebrauch machen würden, könnten sie maßgeblich auch den Kurs des Unternehmens beeinflussen und eben nicht die Rendite über alles stellen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
GoaSkin 26.06.2017, 10:43
14.

Man solle von marktbeherrschenden Unternehmen einfach so wenig kaufen, wie nötig. Es ist nicht so, dass das was Nestle und Kraft tun sonst keiner kann. Und sie produzieren weder eine bessere Qualität, noch billiger als so manche kleine Lebensmittelklitsche. Gerade im Lebensmittelbereich kann man durch die eigene Kaufentscheidung viel gegen eine Monopolisierung tun.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
crazy_swayze 26.06.2017, 11:08
15.

L'Oreal schafft keine 2% Dividendenrendite oder nur knapp.

Da kann man die Investition schon infrage stellen, wenn ein Unternehmen es nicht schafft profitabel genug zu arbeiten.
Hinter einer Investition stehen schließlich bei dem Umfang auch Kosten (Management der Anteile bindet innerhalb des Konzerns Arbeitszeit und Kapital z.B.).

Beitrag melden Antworten / Zitieren
schelmig13 26.06.2017, 11:15
16. bei Nestle ist mir das egal...

ich kaufe keine Nestlé Produkte, Grund:
Siehe die Wassergewinnung und den Wasserverkauf von Nestlé.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
florian.spallek 26.06.2017, 11:42
17. Wahnsinn!

Wann endet dieser Wahnsinn endlich? Bei Nestle wird es bald Kündigungen hageln, hart arbeitende Menschen verlieren ihre Arbeit und damit vielleicht ihre Existenz, nur weil eine Handvoll stinkreicher Menschen noch reicher werden wollen. Das Finanzsystem ist so pervers dass es einen krank macht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
florian.spallek 26.06.2017, 11:43
18. Wahnsinn!

Wann endet dieser Wahnsinn endlich? Bei Nestle wird es bald Kündigungen hageln, hart arbeitende Menschen verlieren ihre Arbeit und damit vielleicht ihre Existenz, nur weil eine Handvoll stinkreicher Menschen noch reicher werden wollen. Das Finanzsystem ist so pervers dass es einen krank macht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tw1974 26.06.2017, 12:03
19. Wie das?

Zitat von noalk
Der Verkauf von L'Oréal wird auch noch mal liquide Mittel generieren, die Loeb anteilmäßig einsacken wird.
Das der Aktienrückkauf zu steigenden Kursen führt, ist richtig.

Ebenso ist korrekt, dass der Verkauf der Beteiligung an L'Oreal Nestles Liquidität erhöhen wird. Nur: Wie soll der Investor diese "einsacken"?

Die Liquidität kann selbstverständlich ausgeschüttet werden. Nur: Darüber entscheiden die Aktionäre in der Generalversammlung, sicherlich nicht ein einzelner Investor mit 1,25% der Anteile.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 3