Forum: Wirtschaft
Heiko Maas zum Handelsstreit: "Die EU muss sich wehren"
CLEMENS BILAN/EPA-EFE/REX/Shutterstock

EU-Kommissionspräsident Juncker will bei seinem Treffen mit dem US-Präsidenten versuchen, eine Eskalation des Handelsstreits abzuwenden. Vorab appelliert nun der deutsche Außenminister an die EU, sich nicht erpressen zu lassen.

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mamzel 25.07.2018, 03:32
1.

Nach dem Tweet des US-Präsidenten sollte Junker gar nicht fliegen. Das Porzellan ist zerbrochen.
Weitere diplomatische Bemühungen um eine Annähung bzw. Relativierung der jüngsten Eskalationen seitens der US Regierung sollten auf einem niedrigerem Niveau stattfinden.
Trump bezeichnet die EU (also uns) als Bittsteller. Miteinander reden ist immer die beste Lösung. Hier aber kann nicht mehr miteinander geredet werden. Die Versuche dazu auf höchster Ebene entblößt die Union.

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touchtone 25.07.2018, 06:16
2. Zölle = Einnahmen

Für DT sind sämtliche Zölle natürlich auch erstmal Einnahmen. Ich kann mir vorstellen das er diese dringend braucht, da sich nach der Steuerreform (Geschenke an die Unternehmen) sicherlich weniger Geld in der Staatskasse befindet. Mit dieser Steuerreform hat er auch die Republikaner hinter sich gebracht. Er hat ihre Loyalität schlicht gekauft. So und nun die Zölle. Das ganze kann er seinen Wählern jetzt als America First Politik verkaufen, in dem Punkt scheint er clever zu agieren. Was er allerdings überhaupt nicht überreisst ist, das er sich mit China und der EU mit Partnern auf Augenhöhe anlegt. Amerika, abgesehen von IT, ist ein untegehendes Reich wenn es den Welthandel zerstört.Man erkennt an DTs Politik auch immer wieder den windigen Geschäftsmann.

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gunpot 25.07.2018, 06:17
3. Maas mag ja ein guter Jurist und

Außenminister sein und Trumpel ist schon seit längerem nicht mehr mein Fall. Wir sollten uns aber an die Fakten bei unserem Außenhandel mit den USA halten. 1. Unser Warenaustausch mit den USA ist für die Amis defizitär. 2.Die Durschnittszölle auf US-Waren sind in Europa höher als umgekehrt und liegen weit unter 10%. Ein bedeutender Grund, diese Zölle ohne Wenn und Aber abzuschaffen, um Trumpel nun endlich den Wind aus den Segeln zu nehmen. Kann mir mal jemand erklären, warum 'Trump hier uns über den Tisch ziehen will?

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dirk1962 25.07.2018, 07:19
4. Richtig Herr Maas

wie wir sehen Schaden die Maßnahmen von Trump schon heute massiv der US Wirtschaft. Heute sind es die Farmer - morgen sind es andere Branchen. Das werden die USA nicht sehr lange durchhalten - das Haushaltsdefizit ist auch diese Hilfen schon alamierend hoch.

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omanolika 25.07.2018, 07:45
5. Trump denkt...

dass man sich vor ihm verneigt,
und ja natürlich Schwäche zeigt,
wenn man ihn daheim besucht,
und da zu Verhandeln versucht,
wo er der Größte ist, auf jeden Fall,
quasi King Donald im Affenstall.

Gut wäre, ne Eskalation abzuwenden,
doch zur Not müssen Dinge ja enden,
wenn andere "alles Gute" vergessen,
und man nicht weiß, ob sie einen bald erpressen...

Denn King Donald würde gerne andere zwingen,
und, wenn er sie nicht mehr so braucht, singen:
"U-uh-uuh, jetzt als nächstes bist raus Du-uh-uuh,
denn ihr habt keine Ruh-uh, kein Tabu-uh" - doch die Welt denkt: Bu-uh

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fotos 25.07.2018, 09:09
6. Zölle sind nur dann Einnahmen

Zitat von touchtone
Für DT sind sämtliche Zölle natürlich auch erstmal Einnahmen. Ich kann mir vorstellen das er diese dringend braucht, da sich nach der Steuerreform (Geschenke an die Unternehmen) sicherlich weniger Geld in der Staatskasse befindet. Mit dieser Steuerreform hat er auch die Republikaner hinter sich gebracht. Er hat ihre Loyalität schlicht gekauft. So und nun die Zölle. Das ganze kann er seinen Wählern jetzt als America First Politik verkaufen, in dem Punkt scheint er clever zu agieren. Was er allerdings überhaupt nicht überreisst ist, das er sich mit China und der EU mit Partnern auf Augenhöhe anlegt. Amerika, abgesehen von IT, ist ein untegehendes Reich wenn es den Welthandel zerstört.Man erkennt an DTs Politik auch immer wieder den windigen Geschäftsmann.
wenn man selber keine Zölle bezahlen muss.

Die Vergangenheit hat gezeigt, erhebt ein Land Zölle, kommen die anderen mit Gegenzöllen, es folgen Subventionen für die betroffenen Branchen, auf weitere Zölle folgen weitere Subventionen usw.

Leidtragende sind letztlich immer die Menschen, den man mit den Zöllen vermeintlich helfen wollte.

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haarer.15 25.07.2018, 10:04
7. Die Methode Trump

Richtig Herr Maas ! Wir können gar nicht anders, als der Methode Trump Grenzen zu setzen. Denn wir können uns nicht erpressen lassen. Herr Juncker und Frau Malmström werden bei diesem unberechenbaren Geisterfahrer jedoch nichts ausrichten können. Dazu kennt man ihn gut genug. Dann muss Europa eben jetzt auch handeln. Zölle auf Erdnussbutter, Whiskey und Harleys reichen da längst nicht mehr aus. Das ist nur ein Nadelstich. Besteuerung von Microsoft, Google, Amazon - das wäre der richtige Hebel und da tut es den Amerikanern weh. Wer hat mit Strafzöllen angefangen ?

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haarer.15 25.07.2018, 10:07
8.

Zitat von mamzel
Nach dem Tweet des US-Präsidenten sollte Junker gar nicht fliegen. Das Porzellan ist zerbrochen. Weitere diplomatische Bemühungen um eine Annähung bzw. Relativierung der jüngsten Eskalationen seitens der US Regierung sollten auf einem niedrigerem Niveau stattfinden. Trump bezeichnet die EU (also uns) als Bittsteller. Miteinander reden ist immer die beste Lösung. Hier aber kann nicht mehr miteinander geredet werden. Die Versuche dazu auf höchster Ebene entblößt die Union.
Ja. Da ist schon zuviel kaputtgegangen. Trump betrachtet die EU nicht als Konkurrent sondern als Feind. Seine eigene Aussage. Auf so einer Basis kann man sowieso nie verhandeln.

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nofreemen 25.07.2018, 10:18
9. Maßlogik

Die EU muss sich wehren wenn sie das wirtschaftliche Ungleichgewicht nicht verlieren will.

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