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Heime, Pflegedienste, Kliniken: Das steckt hinter der "Pflegeoffensive"
Britta Pedersen/DPA

Der Pflegenotstand ist so groß, dass gleich drei Minister überlegt haben, was helfen könnte. Die kurze Antwort: Geld - und mehr Geld. Lesen Sie hier, was Sie über die lange Antwort wissen sollten.

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temp1 05.06.2019, 09:52
40. von Unkenntnis gezeichnet

von Unkenntnis gezeichnet sind diese Politiker. Sie haben kein Verständnis für das Problem. Es fängt bei ihrer Standardlösungsidee für alle Fälle an: Patentrezept Pfleger aus dem Ausland. Ein Mensch der der Pflege bedarf, darf nicht noch zusätzlich mit Kommunikationsproblemen und kulturellen Überraschungen konfrontiert werden. Er braucht eine leichtgängige, empathische Umgebung, die ihn versteht und die er versteht....... Ansonsten ist "mehr Geld" auch eine Standardidee. Aber solange das Geld nicht zu einer besseren Pflege führt, iat es rausgeworfen. Es braucht gute Konzepte dahinter, umgesetzt mit strenger Kontro, oder der Kommerz muss raus aus dem Beruf!!! Es braucht eine gute Ausbildung, nicht nur medizinisch sondern auch menschlich, gute Bezahlung und einen darüber generierten hohe gesellschaftliche Wertschätzung.

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Leser161 05.06.2019, 10:05
41. Was ich wissen muss

In der Pflege wird durch Privatisierung Geld verdient auf Kosten Pflegender und Gepflegter. Die Pfleger stimmen jetzt grad mit den Füssen ab, daher kann weniger Geld verdient werden.

Das darf in der marktkonformen Demokratie nicht sein. Daher wird nun auf das Geld der Steuerzahler zurückgegriffen, damit weiter Geld verdient werden.

Soweit so bekannt. Doch was ist daran Markt? In der Marktwirtschaft macht ein unrentables Unternehmen zu, im Gegensatz zur Planwirtschaft da wird ein unrentables Modell künstlich am Leben gehalten. Oft zugunsten Bekannter von Entscheidern.

Die ganzen Vorgänge sind für mich amoralisch. Falls Moral für die Entscheider kein Wert ist: Wollen wir denselben Fehler machen wie die Sowjetrussen?

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temp1 05.06.2019, 10:21
42. von Unkenntnis gezeichnet

von Unkenntnis gezeichnet sind diese Politiker. Sie haben kein Verständnis für das Problem. Es fängt bei ihrer Standardlösungsidee für alle Fälle an: Patentrezept Pfleger aus dem Ausland. Ein Mensch der der Pflege bedarf, darf nicht noch zusätzlich mit Kommunikationsproblemen und kulturellen Überraschungen konfrontiert werden. Er braucht eine leichtgängige, empathische Umgebung, die ihn versteht und die er versteht....... Ansonsten ist "mehr Geld" auch eine Standardidee. Aber solange das Geld nicht zu einer besseren Pflege führt, iat es rausgeworfen. Es braucht gute Konzepte dahinter, umgesetzt mit strenger Kontro, oder der Kommerz muss raus aus dem Beruf!!! Es braucht eine gute Ausbildung, nicht nur medizinisch sondern auch menschlich, gute Bezahlung und einen darüber generierten hohe gesellschaftliche Wertschätzung.

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kayakclc 05.06.2019, 10:23
43. Klingt alles gut aber

Die Finazierungsfrage ist ungelöst. Es handelt sich hier um ein Lehrstück, wie Politik immer die Kernproblem umschiffen will: Geld für eine kleine Gruppe vorn Profiteuren auszugeben, aber die Kosten dann Dritte aufhalsen.
Eins ist doch jedem Rentner von heute klar: während der 40 jahre Berufsleben gab es kein Pflegeversprechen als Generationen vertrag: es gab nur ein Pflegeversprechen innerhalb der Familien. Jedem wusste, dass man selbst vorsorgen muss. Daher darf die Politik im Sinne der Generationengerechtigkeit nicht alles auf die Jugend, d.h die Werktätigen und heitigen Steuerzahler abladen. Das Vermögen der Pflegebedürfigen muss als erstes voll herangezogen werden. Es kann und darf nicht sein, dass, wenn eine Immobilie oder anders Vermögen vorhanden ist, die Pflegekosten auf die Allgemeinheit verlagert werden, um am Ende die Erben, die sich nicht um die Pflege in Eigenleistung kümmen, ein teures Eigenheim als Nachlass erben!

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karlsiegfried 05.06.2019, 10:31
44. Der einzig boomende Industriezweig

Hier stellt sich auch die Frage, wer soll das zukünftig bezahlen können, die Gesellschaft? Welche Rente reicht denn tatsächlich aus, benötigt werden wenigstens 3.000 Euro netto im Monat? Es wird Zeit, dass dafür auch die Vermögen der Gepflegten aktiviert werden. Vom Sparbuch bis hin zum Ein- oder Mehrfamilenhaus. Dafür spricht alles, dagegen nichts.

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muellerthomas 05.06.2019, 10:52
45.

Zitat von karlsiegfried
Hier stellt sich auch die Frage, wer soll das zukünftig bezahlen können, die Gesellschaft? Welche Rente reicht denn tatsächlich aus, benötigt werden wenigstens 3.000 Euro netto im Monat? Es wird Zeit, dass dafür auch die Vermögen der Gepflegten aktiviert werden. Vom Sparbuch bis hin zum Ein- oder Mehrfamilenhaus. Dafür spricht alles, dagegen nichts.
Wie kommen Sie auf EUR 3000? Ein Pflegeheim kostet je nach Bundesland zwischen EUR 3000 und EUR 4000, wovon aber doe Pflegekasse rund EUR 2000 bezahlt. Für den restlichen Betrag muss nebend er Rente natürlich das Vermögen des Geplegten herangezogen werden, das ist der Fall.

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meinungsforscher 05.06.2019, 12:28
46. Fakten

Den Beruf der Pflege attraktiver zu machen ist der richtige Ansatz. Parallel müssen die Strukturen aber auch verändert werden! Das scheitert leider an der Ärztelobby (die im Gesundheitssystem richtig Kasse machen) und den weiteren Lobbyisten (Pharma, Medizinproduktehersteller etc.). Es ist GENUG Geld im System, es ist nur FALSCH verteilt!

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bartsuisse 05.06.2019, 14:28
47. cobaea - Kompetenzen

die Kompetenzen sind nun mal höher in CH, I, F als in Deutschland. Das ist ein Fakt. Übrigens hat die Schweiz auch vor der Einwanderungswelle deutscher Gastarbeiter bestens funktioniert und wird das auch nach deren Rückkehr

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sj_comment 05.06.2019, 16:46
48. Nummer #33

Genau so! Wir geben Geld für Konsumgüter aus, aber für die Pflege und Erhaltung unserer Gesundheit sibd wir zu geizig!

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gartenzwerg2019 06.06.2019, 14:03
49. das Imperium schlägt zurück

Gesundheits und Altenpflege muss wieder ein staatliches Gut werden ohne die Profitgier einiger Konzerne oder Privatpersonen oder Kirche.
Wir leisten uns auf der einen Seite Hochleistungsmedizin,auf der anderen Seite schaffen wir es nicht den alten und krankenMenschen grund und behandlungspflegerisch gerecht zu werden.Kein Wunder dass der pflegerische Nachwuchs nach kurzer Zeit abwandert,und dass das noch arbeitende Personal erkrankt,innerlich gekündigt hat oder einen anderen Beruf ausübt.
Liebe Politiker,bitte einmal eine Woche in einem Krankenhaus oder Pflegeheim Ihrer Wahl ein Praktikum machen-unterWeiterzahlung der üppigen Diäten-,dann Verstehen Sie die Probleme vielleicht und wissen wie es sich anfühlt.Die Berufsgruppe der Pflegende wurden viel zu lange nicht wahr genommen !!!Und bessere und gerechtere Bezahlung ist schon sehr lange überfällig...Das allein löst nicht die Probleme,aber verantwortungsvolle und anstrengende Arbeit muss gut bezahlt werden.

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