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Heizsaison: So sinkt die Gasrechnung
DPA

Öl wird immer billiger - und Gas? Keine Spur. Solange die Anbieter uns für dumm verkaufen, müssen wir selbst zur Tat schreiten. Drei Tipps zum Geldsparen.

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günterjoachim 10.10.2015, 16:17
1. Wer's glaubt...

Große Dämmpakete rechnen sich vielleicht über einen Zeitraum von 20-30 Jahren. Eine seriöse Prognose ist da nicht möglich. Die optimistischen Modellrechnungen über kürzere Amortisationszeiten sind absolute Lachnummern.

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Grafensteiner 10.10.2015, 16:32
2. Das stimmt doch einfach nicht

Mein Gasanbieter hat mir vor 2 Monaten ein Angebot gemacht, das meine Versorgungskosten mit sofortiger Wirkung um ca. 20 % senkte. Freiwillig.

Ihr lächerlicher Krieg gegen Versorgungsunternehmen scheut vor keiner Lüge zurück.

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zeisig 10.10.2015, 16:43
3. Ich bin zwar Schwabe,

aber ich habe keine Zeit, mich um die Tenhagen Tips zu kümmern. Oder deutlicher gesagt, dafür ist mir meine Zeit zu schade. Ob Autoversicherung, sonstige Versicherung oder Energie - ich bezahle meine Rechnung und basta. Sollen doch andere, die nichts besseres zu tun haben, den Anbieter wechseln und so durch Konkurenzdruck die Preise drücken. Darüber freue ich mich natürlich.

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martin281 10.10.2015, 16:46
4. einfach mal recherchieren

Einfach mal eecherchieren wie sich der Gaspreis zusammensetzt - dann weiß man warum sich der Börsenpreis kaum auswirkt. Kleiner Tipp:
Konzessionsabgabe
Erdgassteuer
EnwG Abgabe
Umsatzsteuer
....

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syracusa 10.10.2015, 16:47
5.

Zitat von günterjoachim
Große Dämmpakete rechnen sich vielleicht über einen Zeitraum von 20-30 Jahren.
Das ist eine völlig sinnfreie, von jeder Sachkenntnis ungetrübte Meinung.

Ob überhaupt, und falls ja, über welche Zeiträume sich eine Haussanierung mit "großen Dämmpaketen" lohnt, hängt von den individuellen Gegebenheiten am Bau und von der Finanzierung der Sanierungsmaßnahme ab. Das können ganz erheblich kürzere Zeiträume als die genannten 20 bis 30 Jahre sein, es kann aber auch sein, dass sich die Maßnahme niemals ökonomisch auszahlt.

Unabhängig davon spielt für viele Hausherren die ökonomische Rendite nicht die wichtigste Rolle. Da geht es schließlich nicht um ein Renditeobjekt, sondern um das selbst bewohnte Haus, also um Emotionen.

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wernerwenzel 10.10.2015, 16:49
6. Sie Glückspilz

"Meinereiner verbraucht nur Gas, rektal. Aber das nicht zu knapp............."

sind dann doch Anbieter, nicht Verbraucher. Verscherbeln Sie doch Ihr Produkt an der Börse!
(Pecunia non olet.)

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arti67 10.10.2015, 16:54
7. Mieter

Was mache ich als Mieter? Mein Vermieter ist seit Jahr und Tag bei den teuren Stadtwerken. Ihm kann das ja auch egal sein, da er die Kosten umlegt. Ist der Vermieter verpflichtet zu wechseln oder kann ich maximal höflich darum bitten?

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mcpoel 10.10.2015, 16:56
8. Alles Neu oder was?

Mit neuer Heizanlage spart man nicht unbedingt. Alte Heizanlage mit zusätzlichem Wärmetauscher versehen, auf Holz-zentralheizung umsteigen, Ölbrenner mit gebrauchtem Pflanzenöl betreiben. Das alles hilft sparen- und der Umwelt.

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Michael200669 10.10.2015, 17:08
9.

Was bringen die Ratschläge, wenn die Nachbarn selber im Winter Stundenlang die Fenster auf Kipp lassen oder die Hausverwaltung dazu zu dämlich ist, selber aktiv zu werden, um günstigere Angebote einzuholen.

Waren die Kosten, 2008 beim Brennstoff 10.000 Euro höher, als beim günstigsten Anbieter. Jetzt sind es schon wieder knapp 5.500 Euro darüber. Wir haben ein Tarif, der knapp 25 Prozent über den günstigsten Anbieter liegt. Ausrede von denen, sie wurden von der Preiserhöhung überrascht. Man sollte denken, das dort Kaufleute sitzen und wissen, wie sie dann den Vertrag nachverhandeln können oder diesen sogar kündigen.

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