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Heizung und Warmwasser: So profitieren Sie vom fallenden Gaspreis
DPA

Die Kosten für Gas sinken seit Jahren, doch viele Verbraucher profitieren nicht von den fallenden Preisen. Dabei gibt es sowohl für Eigentümer als auch für Mieter Möglichkeiten, eine Menge Geld zu sparen.

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doktormabuse 26.08.2017, 16:43
1. Wieder nur heiße Luft

von Herrn Tenhagen. Die gleichen Tipps sind jetzt schon seit Jahren immer wieder zu lesen.

Dass er außerdem auch noch falsche Tatsachen verbreitet, ist allerdings traurig. Durchleitungsgebühren, die übrigens Netzentgelte heißen, werden nicht von den Gemeinden erhoben, sondern von den jeweiligen Netzbetreibern. Diese haben nicht unbedingt etwas mit den Gemeinden zu tun.

Von den Gemeinden werden die Konzessionsabgaben erhoben, ein Entgelt für eine Art Wegenutzung.

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imo27 26.08.2017, 16:51
2.

Zitat von doktormabuse
Die gleichen Tipps sind jetzt schon seit Jahren immer wieder zu lesen.
Deshalb sind sie trotzdem richtig. Ich spare einen dreistelligen Betrag pro Jahr

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tobias78 26.08.2017, 17:54
3.

Na da muss aber schnellstmöglich ein Gesetz her, dass alle Kunden zum Jahreswechsel in den günstigsten Tarif wechseln - automatisch! Alles andere wäre sozial ungerecht, denn die Schlauen und Pfiffigen, die das eh schon tun, haben ja oft auch noch die besser bezahlten Arbeitsstellen. Oder eben Spitzensteuersatz erhöhen und die Gaspreise damit subventionieren!

Gleichartige Artikel könnte man wöchentlich über die Strompreise schreiben, wann die Nebelschlussleuchte zu benutzen ist oder die Tatsache feststellen, dass man die meisten Lebensmittel noch essen kann, selbst wenn das auf der Packung aufgedruckte Datum erreicht ist.

Ob es was helfen würde? Ich denke nicht ...
Das wäre alles nicht so schlimm, müsste man sich von diesen sparunwilligen Leuten nicht noch ständig das Gejammer anhören müssen, wie teuer alles ist und dass so wenig Geld am Monatsende übrig bleibt.

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augu1941 26.08.2017, 20:56
4. tolle Ratschläge !

Glückliche Besitzer von Etagenheizungen !
Herr Tenhagen scheint sich nicht besonders gut auszukennen.
Jeder Besitzer einer eigenen Heizung zahlt die fixen Kosten allein, dazu gehören Gas-Grundkosten, Schornsteinfeger, Wartung.
Bei einer Zentral-Heizung mit z.B. 5 Nutzern, teilen sich diese Fixkosten auf 5 Nutzer auf, nicht zu gleichen Anteilen ,sondern entsprechend Heizwärme-Verbrauch und Wohnfläche,. aber jeder Nutzer zahlt viel weniger für den Fixkosten-Anteil als bei eigener Heizung. Dafür gibt es zwar eine neue Kostenpostion" Erfassung und Abrechnung", deren Anteil je Nutzer aber niedriger ist als seine Einsparung bei den Fixkosten. Im Schnitt spart jeder Nutzer bei einer zentralen Heizung mit 4-6 angeschlossen Wohnungen 20- 30% bei seinen Heiz-und Warmwsr.kosten (gegenüber der Variante eigene Gas-Etagenheizung). Das der Wechsel der Hausverwaltung zu einem Versorger mit günstigen Tarifen weitere Einsparung bringt, ist natürlich unbestritten. Glücklicher sind die Besitzer einer Etagen-Heizung deshalb aber nicht, schon aus dem einfachen Grund weil keine Hausverwaltung das Gas ohne Vertrag zum Grundtarif vom örtlichen Versorger bezieht. (was bei älteren Besitzern von EFH wohl noch vorkommt)

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brooklyner 26.08.2017, 22:51
5.

Zitat von augu1941
Glückliche Besitzer von Etagenheizungen ! Herr Tenhagen scheint sich nicht besonders gut auszukennen. Jeder Besitzer einer eigenen Heizung zahlt die fixen Kosten allein, dazu gehören Gas-Grundkosten, Schornsteinfeger, Wartung. Bei einer Zentral-Heizung mit z.B. 5 Nutzern, teilen sich diese Fixkosten auf 5 Nutzer auf, nicht zu gleichen Anteilen ,sondern entsprechend Heizwärme-Verbrauch und Wohnfläche,. aber jeder Nutzer zahlt viel weniger für den Fixkosten-Anteil als bei eigener Heizung. Dafür gibt es zwar eine neue Kostenpostion" Erfassung und Abrechnung", deren Anteil je Nutzer aber niedriger ist als seine Einsparung bei den Fixkosten. Im Schnitt spart jeder Nutzer bei einer zentralen Heizung mit 4-6 angeschlossen Wohnungen 20- 30% bei seinen Heiz-und Warmwsr.kosten (gegenüber der Variante eigene Gas-Etagenheizung). Das der Wechsel der Hausverwaltung zu einem Versorger mit günstigen Tarifen weitere Einsparung bringt, ist natürlich unbestritten. Glücklicher sind die Besitzer einer Etagen-Heizung deshalb aber nicht, schon aus dem einfachen Grund weil keine Hausverwaltung das Gas ohne Vertrag zum Grundtarif vom örtlichen Versorger bezieht. (was bei älteren Besitzern von EFH wohl noch vorkommt)
Ja, aber was ich nie verstanden habe und auch jedes Mal anspreche: Warum soll ich einem Hauptschüler, der als Schornsteinfeger daher kommt und 1 Minute irgendein Gerät vor meine Gastherme hält eigentlich 70 € für diesen Scheiss zahlen??? Mit akademischem Abschluss und langjähriger internationaler Berufserfahrung erlaube ich mir gerade mal 100€ die Stunde zu nehmen und das auch nur bei Konzernkunden.

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brooklyner 26.08.2017, 23:02
6.

Das beste ist sowieso eine große Gasflasche aus dem Baumarkt, die man sich vom Fachmann an Therme und Herd anschliessen lässt. Da spart man sich die Grundgebühren, es ist legal und man braucht gerade mal zwei Füllungen pro Jahr für einen 2-Personen Haushalt im Jahr. Ausserdem kann man sich aussuchen, woher das Gas kommt, bei uns jedenfalls nicht von Trumps Frackern. Das kommt dann so ungefähr auf den Preis, den man beim Versorger in 2-3 Monaten bezahlt. Man braucht nur ein Schränkchen fürs Fläschchen.

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swenschuhmacher 27.08.2017, 09:22
7.

Als Mieter ist man leider wirklich gekniffen. Meine Nebenkosten steigen seit Jahren, obwohl Heizung und Warmwasser doch eigentlich der größte Kostenfaktor sind und mit fallenden Gaspreisen günstiger werden müssten. Auch in einer Grafik zu einem anderen Artikel konnte man beobachten, dass nicht nur die Mieten, sondern besonders überproportional die Nebenkosten in den letzten Jahren gestiegen sind. Hier ist man unfähigen Vermietern und Hausverwaltungen leider hilflos ausgeliefert.
Ganz anders übrigens beim Strom: Der liegt in meiner eigenen Verantwortung und so zahle ich seit Jahren etwa den gleichen Betrag, weil ich regelmäßig zum günstigsten Anbieter wechsle und Boni mitnehme.

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sok1950 27.08.2017, 10:35
8. bisher ist Tenhagen nur als Promoter von gewinnorientierten Portalen

aufgetreten.
Das ist hier auch nicht anders, auch wenn es diesmal über eine angebliche "gemeinnützige" GmbH geht. Aber hier fehlt im Impressum der Nachweis der Gemeinnützigkeit (es fehlt der Bescheid des zuständigen Finanzamtes).
Der Artikel selbst besteht nur aus Gemeinplätzen.

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psp1957 27.08.2017, 14:26
9. Meine Erwartung

Wenn die Preise für Gas steigen sind die Anbieter sofort dabei die Preiserhöhung an den Verbraucher weiterzugeben. Das Gleiche erwarte ich auch bei fallenden Preisen. Das passiert allerdings nicht, insofern wird man als Verbraucher mal wieder so richtig schön über den Tisch gezogen. Bevor der Verbraucher darüber informiert wird, was er tun kann um den günstigsten Gaspreis zu erhaschen, wäre es wesentlich sinnvoller einmal auf die Praktiken der Anbieter einzugehen und diese entsprechend anzuprangern, um dafür zu sorgen, dass sich das zweifelhafte Gebaren der Anbieter endlich ändert.

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