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HEK: Gesetzliche Krankenkasse schürt Angst vor Bürgerversicherung
DPA

Schreckgespenst Bürgerversicherung: Nicht nur die privaten Krankenversicherer wettern gegen SPD und Grüne. Auch eine gesetzliche Kasse warnt ihre Versicherten vor einem Umbau des Gesundheitssystems - und wirbt indirekt für Schwarz-Gelb.

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OneTwoThree 18.09.2013, 13:36
1. Nutzniesser

Zitat von sysop
Schreckgespenst Bürgerversicherung: Nicht nur die privaten Krankenversicherer wettern gegen SPD und Grüne. Auch eine gesetzliche Kasse warnt ihre Versicherten vor einem Umbau des Gesundheitssystems - und wirbt indirekt für Schwarz-Gelb.
Ja, wenn sich die Nutzniesser des momentanen Systems gegen eine Änderung stellen, dann scheint das geforderte System wohl Vorteile für die Kunden (Patienten) zu haben.

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mischpot 18.09.2013, 13:40
2. 300.000 Menschen ohne Krankenversicherung

ist die Realität die private ist zu teuer. Die gesetzliche für Alle die einzige Altnernative.

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statler&waldorfmuppets 18.09.2013, 13:45
3. Richtig so!

Die Oppositionsparteien wollen die private KV abschaffen. dies wird rund 100.000 arbeitsplätze kosten und die Standards verschlechtern.
Warum sollten sich die Kassen nicht gegen ihre zukünftigen Vernichter wehren?
Legal und legitim.

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tucholsky2013 18.09.2013, 13:45
4. Kosten

Die Kosten der "kostenlosen" Werbung für die regierenden, trägt der Steuerzahler. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Wer wacht nochmal über unsere Finanzen?

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rennflosse 18.09.2013, 13:46
5. Schon mit Heiner

Zitat von OneTwoThree
Ja, wenn sich die Nutzniesser des momentanen Systems gegen eine Änderung stellen, dann scheint das geforderte System wohl Vorteile für die Kunden (Patienten) zu haben.
Ich habe in den neunziger Jahren eine Rede von Heiner Geissler erlebt, in der auch er sich für eine Bürgerversicherung nach Schweizer Vorbild aussprach. Deshalb ist die Idee an und für sich vernünftig.

Wo allerdings neue Beitragszahlergruppen erschlossen werden, entstehen auch neue Leistungsansprüche. Und bei den Beamten, deren medizinische Betreúung ja zum Teil von Dienstherrn im Rahmen der Beihilfe getragen wird, wäre wohl auch eine Kompensation erforderlich.

Das ist kein leichtes Thema. Die Idee ist gut, allerdings ist sie nicht rot und nicht grün, sondern tiefschwarz.

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TiloS 18.09.2013, 13:48
6. Na,

... dann wird ja wohl was dran sein, wenn neben der PKV auch die GKV nichts von der Bürgerversicherung hält. Ich als GKV-Versicherter möchte übrigens auch nicht, dass ich mehr Leistungen aus eigener Tasche bezahlen muss.

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Happiness_21 18.09.2013, 13:49
7. Sick System

Wo statt dem Streben nach dem Wohle aller die Gier nach Macht, Anerkennung und Profit regiert. Doch das Jüngste Gericht wird kommen, verlasst Euch drauf, und zwar zu jedem/r einzelnen. Und dann gibt's kein Verschanzen mehr hinter scheinbar gottgemachten Gesetzen, Regularien oder Vorschriften. "Wo war Dein Gewissen, in jedem einzelnen Augenblick Deines Daseins?" Diese Frage dürfte für so manche/n derbst bittere Antworten hervorbringen.. ;-)

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wire-less 18.09.2013, 13:50
8. Es geht kein Weg vorbei

an der Bürgerversicherung. Da wir einen Sozialstaat haben fallen die Kosten für Problemfälle im Zweifel immer an die Allgemeinheit zurück. Da kann's dann nicht sein das sich ein Teil der Bevölkerung vor diesen Kosten drücken kann.

Ich wäre für eine steuerfinanzierte Bürgerversicherung. D.h. die Kassenbeiträge verschwinden, die Steuern steigen. So hätten wir automatisch Beiträge nach Leistungsfähigkeit und nur einmal den Aufwand des Einziehens der Steuern/Abgaben.

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01099 18.09.2013, 13:50
9. optional

Na da zeigt sich doch ganz offen, was diese Krankenkassen eigentlich sind: Wirtschaftsunternehmen mit Fokus auf Rendite.
Das einzig Sinnvolle wäre nur eine einzige Krankenkasse, in die alle einzahlen und die staatlich kontrolliert wird, damit die Einnahmen in das Gesundheitssystem fließen und nicht in Gehälter der Vorstände oder in den Bau repräsentativer Filialen. Aber das ist ja bei vielen dann wieder gleich "Kommunismus"...

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