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HEK: Gesetzliche Krankenkasse schürt Angst vor Bürgerversicherung
DPA

Schreckgespenst Bürgerversicherung: Nicht nur die privaten Krankenversicherer wettern gegen SPD und Grüne. Auch eine gesetzliche Kasse warnt ihre Versicherten vor einem Umbau des Gesundheitssystems - und wirbt indirekt für Schwarz-Gelb.

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rüss009 18.09.2013, 17:06
260. Hek

Die HEK verschweigt das der Monatsbeitrag in den Niederlanden bei 105€ liegt,die zu Zahlung ist auf 350€ pro Jahr begrenzt .

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rudig 18.09.2013, 17:06
261. Schwachsinn,

Zitat von j.c78.
Befürworter der Bürgerversicherung einen Besuch in England empfehlen. Sehr ernüchternd, teurer und deutlich weniger Leistungen. Gute Ärzte und moderne Geräte gibt es nur in privaten Kliniken und stehen "normal" einheitlich Versichterten nicht zur Verfügung. Deshalb zahlt jeder, der es sich irgendwie leisten kann seinen Krankenhausaufenthalt privat. Arme Menschen haben keine Chance auf Zugang. Auch in Deutschland wird man nicht verhindern können, dass sich reiche Menschen weiterhin eine gut Behandlung kaufen (Stichwort Vertragsfreiheit). Die Erfahrung mit Monopolisten zeigt jedoch, dass es für den Kunden selten billiger und nie besser wird. Die pluralität der gesetzl. Kassen ist manchmal ärgerlich und die Bevorzugung von Privatversicherten oft unfair; eine Bürgerversicherung macht es jedoch nicht besser.
ich sage nur Schwachsinn, ich bin mit einer Britin verheiratet, habe Verwandte in England. Was sie behaupten, stimmt so nicht.
Die Nachteile in GB sind die längeren Wartezeiten, aber daran arbeitet
das 'NHS'.
Was Sie behaupten, war vielleicht mal vor Jahren der Fall!

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Peter500500 18.09.2013, 17:09
262.

Zitat von prophet46
Da werden sich unsere Beamten wundern, wenn sie von Rot-Grün in eine Einheitskasse gezwängt werden. Dann ist es vorbei mit der Extrawurst "Beihilfe", die ihnen bisher eine 1. Klasse-Versorgung sichert. Ein wichtiger Grund für die Absicht von Rot-Grün dürfte sein, dass die staatliche Beihilfe, die riesige Summen verschlingt, nicht mehr zu finanzieren ist.
wenn dies tatsächlich so wäre, dann könnte der Staat für die Zukunft die Beihilfe einfach abschaffen. Kein Neubeamter erhält mehr Beihilfe. Die Krankenversicherung funktioniert wie bei Angestellten. Wer über JAEG verdient geht in PKV.

Nachdem regelmäßig Beihilfekürzungen in unterschiedlichen Bundesländer verabschiedet werden, sollte dies kein Problem sein.

Vermutlich spart sich der Staat einfach Geld und möchte das System deshalb nicht ändern - schon einmal darüber nachgedacht?

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Bikkje 18.09.2013, 17:09
263. optional

@ j.c78 schon mal die durchschnittlichen Wartezeiten in England mit denen in Deutschland verglichen...? Also das britische Modell sollte auch durchaus kritisch betrachtet werden....

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Peter500500 18.09.2013, 17:11
264.

Zitat von USFB
Was soll man dazu sagen? Das zeigt umso mehr, wie dringend notwendig die Bürgerversicherung ist. Ich als (quasi zwangsweise) privat Versicherter hoffe ja eh schon auf den Zusammenbruch der PKV.
Niemand wird in die PKV gezwungen. Und quasi gezwungen werden nur diejenigen die Vorgeben es ginge Ihnen um Solidarität. Aber nur solange Sie nicht solidarisch sein sollen.

Jeder Beamte hat die Möglichkeit sich gesetzlich zu versichern. Angestellte und Selbstständige sowieso.

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Peter500500 18.09.2013, 17:13
265.

Zitat von spmc-12651212281372
Erstens sind es nicht die meisten. Zweitens: Herr Lauterbach ist Beamter. Herr Gysi mit seiner Kanzlei seibstständig. Die Fraktionen haben auch die korrekte Begründung mitgeliefert, aber die blenden Sie selbstverständlich aus. Fragen sie doch einmal, warum Beamte nicht in die gesetzliche Krankenkasse gehen, und wer das eingeführt hat. Warum kriegen denn Beamte Zuschüsse zur privaten, aber nicht zur gesetzlichen Krankenversicherung? Und warum ist es für Selbstständige so schwer, in die GKV zu kommen? Wer hat denn die entsprechenden Gesetze erlassen? Schlagen Sie mal nach, sie werden erstaunt sein, was für "blühende Landschaften" uns Birne sonst noch so hinterlassen hat.
Wieso kommen Selbstständige schwer in die GKV? Ist der Weg dorthin irgendwie beschwerlicher?

Beamte bekommen keinen Zuschuss zur PKV, sondern der Staat übernimmt die andere Hälfte, genauso wie es der Arbeitgeber eines Angestellten auch macht.

Weil aber ein Arbeitgeber nicht das Risiko übernehmen kann/soll, muss er seine Arbeitnehmer in einer Krankenversicherung versichern.

Der Staat macht es einfach selbst.

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ichliebeeuchdochalle 18.09.2013, 17:17
266. schlimm

Zitat von Peter500500
Die wenigsten bestreiten eine Klassenmedizin, wohl aber, dass diese durch eine Bürgerversicherung abgeschafft werden kann. Es bleibt eher zu vermuten, dass die Schere sich weiter öffnet.
Einen Beitragssatz von 7 Prozent wie in Österreich wollen wir hier nicht ... nein ... auf gar keinen Fall ... das ist ja Elends-Sozialismus schlimmsten Grades ... geradezu Teufelswerk

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M___K 18.09.2013, 17:19
267. Rot-grüner Schwachsinn 'Bürgerversicherung'

Alleine die Drohung einer sogenannten 'Bürgerversicherung' ist ein Grund, FDP oder Union zu wählen.
Die Opposition vergisst völlig einen entscheidenden Nachteil: In ihrem Einheitskassensystem, also ohne PKV, würden Reiche einfach die Luxusleistungen selbst zahlen.

Im deutschen System hingegen muss die GKV alles übernehmen, was die Privatkassen zahlen, soweit das sinnvoll ist.

Das Resultat sieht man: Die Gesundheitssysteme in Holland oder der Schweiz sind weit unsozialer als das deutsche System. Dass links-kommunistische Träumer sowas propagieren, ist ja noch verständlich, aber dass die SPD in solchen sozial essentiellen Fragen sich so inkompetent zeigt, ist schockierend.

Die 'Bürgerversicherung' würde das deutsche Gesundheitssystem zu einem Zwei-Klassen-System machen. Das wäre ein echter Schildbürgerstreich der üblen Sorte.

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ichliebeeuchdochalle 18.09.2013, 17:20
268. Lösung

Zitat von Niederbayer
Da tropft der Neid aus allen Fugen. Wie soll ich denn mit einem Steuersatz von 83% jemals Millionär werden?
Lösung: Rest-Skrupel beim Betrügen überwinden

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Peter500500 18.09.2013, 17:22
269.

Zitat von rudig
ich hoffe nur, daß sich die Wähler davon nicht beeindrucken lassen. Jeder kann doch nachvollziehen das, je mehr einzahlen (auch Selbständige u. Privatversicherte) umso besser für die gesetzlich Versicherten.
Stimmt, wenn man nur die eine Seite der Beitragszahler betrachtet, dann haben Sie Recht.

Wenn man aber noch eine kleine Ecke weiterdenkt, dann sind die Beitragszahler gleichzeitig auch Leistungsempfänger.

Somit wurde nichts gewonnen. Denn unter den Privatversicherten gibt es genauso Gut- und Schlechtverdiener, als unter den Gesetzlichversicherten.

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