Forum: Wirtschaft
HEK: Gesetzliche Krankenkasse schürt Angst vor Bürgerversicherung
DPA

Schreckgespenst Bürgerversicherung: Nicht nur die privaten Krankenversicherer wettern gegen SPD und Grüne. Auch eine gesetzliche Kasse warnt ihre Versicherten vor einem Umbau des Gesundheitssystems - und wirbt indirekt für Schwarz-Gelb.

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klauseinemaus 18.09.2013, 17:22
270. Pharmakonzerne

Zitat von dieter1965
Sie belegen Ihre Annahmen weder mit Zahlen noch Fakten. Ein Beispiel nur: Sie meine, es gebe ein besseres Druckmittel gegenüber den Pharmkonzernen. Mitnichten. Die Pharmaindustrie kompensiert das einfach, in dem Sie kein Geld mehr in Forschung neuer Medikamente investiert, oder bestimmte Produkte in D einfach vom Markt nimmt und dagegen ist rot/grün machtlos. Punctum
wollen Geld verdienen und nicht Politiker ärgern. Wie erklären Sie denn,
das diese Pharmakonzerne gleiche Arzneimittel in verschiedenen Ländern zu völlig verschiedenen Preisen verkaufen, in D oftmals leider zu Höchstpreisen. In anderen Ländern viel preiswerter. Die dürften dann da doch nach Ihrer Theorie die Mittel gar nicht verkaufen. In Wahrheit holen die Konzerne in jedem Land einfach nur raus, was rauszuholen geht. Und machen dabei nirgends Miese, auch nicht da, wo sie es billiger abgeben müssen.

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Bikkje 18.09.2013, 17:23
271. optional

@ Peter500500, wenn Du eine Weile in der PKV versichert warst, dann wird ein Wechsel schwierig. Der Gesetzgeber möchte verhindern, dass Personen, die nicht in den Topf eingezahlt haben, daraus eine Leistung erhalten.... Also USFB hat wahrscheinlich dieses Problem.... ;)

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ichliebeeuchdochalle 18.09.2013, 17:25
272. Kasse gegen Kunde

Zitat von OskarVernon
Schwerer Fehler: Genau damit hat man ungezählte Existenzgründer in die PKV getrieben
Zustimmung! Nur: Für wen ein schwerer Fehler? Für die Kassen oder für die Kunden (Versicherten)?

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Peter500500 18.09.2013, 17:27
273.

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Na ja, in dem Fall ist es so, daß sich der Frosch meldet, dessen Teich ausgetrocknet werden soll. Der Frosch wird wohl kaum objektiv darüber informieren, ob das eine gute Sache ist
Aber derjenige, der den Teich austrocknen möchte, der wird ganz wahrscheinlich am Objektivsten sein :)

Den mit dem schönen "Teich" will er seinen eigenen Haushalt finanzieren und so tun als wäre er solidarisch. Bis er feststellt, der bloße Etikettenschwindel reicht nicht aus.

Es bedarf schon mehr als einer plumpen Überführung der Rückstellungen der PKV-Versicherten.

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Peter500500 18.09.2013, 17:33
274.

Zitat von Utx
Defizit? Die GKV erwirtschaftet riesige Überschüsse.
Stellen wir uns vor Sie leiten ein Unternehmen. Sie haben 10 Millionen Erträge. Diesen stehen 12 Millionen Euro Ausgaben gegenüber. Der Staat subventioniert Sie nun aus nicht erklärlichen Gründen mit 4 Millionen Euro. Am Ende stehen 2 Millionen Gewinn?

Toller Gewinn! Vor allem wenn man sieht, wie die Überschüsse anschließend verwendet werden.

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Bikkje 18.09.2013, 17:34
275. optional

@ Peter500500 es kommt darauf an, in welchen Rahmen diese geschaffen wird. Wenn der Rahmen passt, dann kann sogar die Schere verkleinert werden... ;)

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OskarVernon 18.09.2013, 17:35
276.

Zitat von Peter500500
Wieso kommen Selbstständige schwer in die GKV? Ist der Weg dorthin irgendwie beschwerlicher?
Nein, teuer ;-)

Bei der GKV gibt es im Gegensatz zur PKV einen Mindestbeitrag für freiwillig Versicherte: Der war in meinem Fall damals ungefähr doppelt so hoch wie der der PKV - bei geringerem Leistungsumfang, insbesondere ohne jegliche Verdienstausfallabsicherung. Schade für die GKV und ihre Versicherten: Ich bin gewiss nicht der einzige, der einen günstigen Existenzgründertarif mit dauerhafter Treue belohnt hätte... :-(

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Peter500500 18.09.2013, 17:37
277.

Zitat von ichliebeeuchdochalle
Genau, in Österreich sind die Beiträge ... äh ... nanu ... bei 7 Prozent. Richtig: Nennt man Negativ-Wachstum
Vorab: Ich habe keine Ahnung vom österreichischen System.

Deshalb frage ich auch.

Wovon werden die 7 % erhoben? (7% von 100 Euro ist das selbe, wie 14 % von 50 Euro)
Werden damit die selben Leistungen erbracht?

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ichliebeeuchdochalle 18.09.2013, 17:38
278. Die Rentner in Österreich

Zitat von Erda
Denn die Bürgerversicherung bedeutet den finaziellen Kollaps für die Rentner, genauso wie die Abschaffung des Ehegattensplittings durch die Grünen.
Die armen Rentner in Österreich wissen das noch gar nicht. Wie schrecklich. Wenn die erfahren, daß sie wegen der Bürgerversicherung finanziell am Stock gehen, "drehen die am Rad".

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Peter500500 18.09.2013, 17:39
279.

Zitat von whitemouse
Primär die Umsatzsteuer. Bei der Einkommensteuer sollte die Kappung der Progression wegfallen, die ohnehin nichts als eine Subvention zugunsten der Spitzenverdiener darstellt.
Klar, weil jemand mit 200.000 Euro Einkommen mehr Leistungen in Anspruch nimmt, als jemand mit 20.000 Euro Einkommen.

Wenn dies so wäre, dann gebe ich Ihnen Recht.

Ansonsten muss man auch irgendwo eine Grenze einbauen.

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