Forum: Wirtschaft
Helpling, Uber und Co.: Das Geschäft mit der Tagelöhnerei
DPA

Start-Ups wie Uber oder die Putzfirma Helpling bauen auf ein Heer angeblicher Freiberufler. Das spart Geld, bringt ihnen aber Kritik ein. Nun schlagen erste Unternehmen einen anderen Kurs ein.

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markman 05.02.2016, 08:11
1.

kann der Autor nicht mal sich vorher aneignen, was ein Freibeufler ist? Das sind "freie Mitarbeiter".
Ich kann mir kaum vorstellen, dass typische Freiberufler wie Ärzte, Steuerberater, Rechtsanwälte, Unternehmensberater putzen gehen, obgleich letzte Berufsgruppe ich nicht ganz unterstreichen möchte

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almani07 05.02.2016, 08:29
2. Man kann sich nur wundern,

dass alte Konzepte mit neuen schicken Namen so viel Wert sein sollen. Aber wenn man es richtig betrachtet, viele Branchen haben ähnliche Geschäftsmodelle bereits hinter sich, z.B. die Kurierdienstbranche.

Und der Wert in Milliarden ist das Statement nicht wert, auf dem er steht. Denn was ist das schone für eine Idee, wenn ich Putzfrauen und -männer vermittele und dann 3 Mrd. wert sein soll?!?!

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neowave 05.02.2016, 08:31
3. Geschäftsprinzip (Selbst-) Ausbeutung der Arbeitnehmer

Man muss nur abgewichst genug sein und ggf. einen ebenso veranlagten Geldgeber finden bzw. für den die Drecksarbeit machen, um in dieser Welt als (Business-)Held zu gelten.

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johannesmapro 05.02.2016, 08:41
4.

Um eine Putzfrau zu finden, brauche ich keine App und keine Internetfirma, das konnten die Menschen früher auch so, für den privaten bereich.

Ansonsten ist das alles ganz klar abhängige Beschäftigung.

Aber vielleicht bekommt jeder Spiegel Redakteur auch noch demnächst einen Vermittler, der pro veröffentlichen Artikel Geld bekommt. Das verdienen am anderen ohne was dafür zu tun, das ist der Fehler bei Helping etc..

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RainerCologne 05.02.2016, 08:41
5.

Schöne Werbung für Book a Tiger.

Als die Firma startete warb man mit 15€ Lohn. Davon die Ust. runter (da die 15€ der Kunde an die Reinigungskraft zu zahlen hatte sind die 15€ Brutto), 3€ für BaT, abzgl. Fahrtkosten, Versicherung, Rücklagen etc. blieben ca. 5€ übrig.

Als ich die Firma auf der Facebookseite mit meiner Rechnung konfrontierte löschte man meinen Kommentar. Anschließend bewertete ich das Unternehmen und fügte meine Rechnung bei. Dann wurde die Bewertungsfunktion ausgesetzt. Mit Kritik scheint man dort nicht umgehen zu wollen/können.

Ob den Putzkräften nun sämtlich ihnen zustehende Rechte erhalten wage ich zu bezweifeln.

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Umbriel 05.02.2016, 08:45
6. book a minimizer

durchforstet und kündigt oder aendert alle schlechten Abos ind Vertraege. Handy, Internet, Versicherung etc.

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Leser161 05.02.2016, 08:46
7. Masse berücksichtigen

Ich finde es immer noch falsch das bei Verfahren nie die Masse der Betrogenen berücksichtigt wird. Wenn Ulli Hoeneß einen (den Staat) um Millionen erleichtert kommt er in den Knast. Wenn irgendsoein Start-Up-Typ Tausende um Tausende erleichtert um damit Millionen macht, dann passiert nichts, und er zieht morgen dien ächste Masche ab. Obwohl das Schadensvolumen in etwa dasselbe ist.

Die Justiz ist einfach noch nicht im 21 Jahrhundert angekommen, wo das leichte Schädigen Tausender per Internet die neue Masche ist.

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sabato.74 05.02.2016, 08:46
8. Kult um Innovation

Ich finde es richtig und wichtig, dass Spiegel-Online diese Diskussion aufgreift. Die meisten Startups geben sich besonders innovativ, sie veranstalten Selbstbeweihräucherung und verhöhnen Offline-Konkurrenten als Player von gestern. Solche Dinge sind natürlich schnell gesagt und dienen der Eigen-PR. Tätsächlich ist es so, dass viele Geschäftsmodelle im Netz auf Arbeitsverhältnisse beruhen, die in der Realwirtschaft als skandalös bezeichnet würden und wohl vor Gewerkschaften und dem Gesetzgeber überhaupt nicht durchsetzbar wären.

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stereotyp72 05.02.2016, 08:51
9. Freelancer

Freelancer sind freie Mitarbeiter, aber keine Freiberufler.
Man darf englische Begriffe nicht nach Klang übersetzen.

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