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Hochwasser 2013: Was Flutgeschädigte jetzt tun müssen
DPA

Entlang der Deiche am Unterlauf der Elbe bangen die Bürger noch, im Osten und Süden Deutschlands räumen sie schon auf. Versichert ist nur eine Minderheit - doch dafür soll es zahlreiche staatliche Hilfen für alle Flutopfer geben.

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frubi 11.06.2013, 17:05
1.

Zitat von sysop
Entlang der Deiche am Unterlauf der Elbe bangen die Bürger noch, im Osten und Süden Deutschlands räumen sie schon auf. Versichert ist nur eine Minderheit - doch dafür soll es zahlreiche staatliche Hilfen für alle Flutopfer geben.
Ob Spiegel-Redakteure wissen, was man nach einer Flut tun muss, kann man bezweifeln. Am ehesten wissen es wohl die Menschen, die bereits 2002 darunter zu leiden hatten und es gemeistert haben. Es wäre mal an der Zeit, die Versicherungen zu maßregeln, die diesen Menschen überteuerte Versicherungen andrehen. Zudem müssen endlich mal die Deiche so angepasst werden, dass so etwas nicht mehr oder nur geringfüger passieren kann. Und wehe die Bundesregierung spart an den Opfern. Wenn wir Milliarden für gierige Banken und ihre Bankster haben, dann sollten wir auch den Betroffenen helfen. Das ist ja wohl das mindesete. Vor allem weil unsere Politiker die Schuldenstände seit Jahren für Blödsinn in die Höhe treiben. Dann können wir auch weitere Schulden machen und was für die Menschen tun.

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chip01 11.06.2013, 17:18
2. Wer keine Versicherung

hat die dies abdeckt obwohl er in hochwassergefährlichen gebieten wohnt hat pech gehabt. ein paar euronen jeden monat mehr und der steuerzahler müsste dafür nicht aufkommen. Aber nach der wahl weiß keiner mehr was von hilfsmitteln für ALLE geldnehmer. Was zieht die leute auch an größere flüsse?

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Andicole68 11.06.2013, 17:31
3. Wie war das mit dem Banken-Rettungsschirm?

Zitat von sysop
Entlang der Deiche am Unterlauf der Elbe bangen die Bürger noch, im Osten und Süden Deutschlands räumen sie schon auf. Versichert ist nur eine Minderheit - doch dafür soll es zahlreiche staatliche Hilfen für alle Flutopfer geben.
Ich finde es blamabel, wenn die deutsche Regierung für die Rettung von Banken kurzfristig Milliarden auf den Tisch legen kann, aber für die Flutopfer nur 100 Millionen da sind. Pfui, schämt Euch, und hofft weiter auf die Spendenbereitschaft. So eine Verlogenheit....

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Oelteichscheich 11.06.2013, 17:38
4. Politiker sind dran mit spenden und Geld geben nicht mehr der Bürger.

Zitat von sysop
Entlang der Deiche am Unterlauf der Elbe bangen die Bürger noch, im Osten und Süden Deutschlands räumen sie schon auf. Versichert ist nur eine Minderheit - doch dafür soll es zahlreiche staatliche Hilfen für alle Flutopfer geben.
Spenden

Bundespräsident Joachim Gauck hat die Deutschen zu Spenden für die Hochwasser-Opfer aufgerufen, viel scheint aber nicht zusammenzukommen. Wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) berichtet, waren bei der Hilfsorganisation bis Montag erst rund eine Million Euro zusammengekommen. Bei der Flut 2002 waren es insgesamt rund 140 Millionen Euro.

Wer Milliarden für die Euro-Rettung, Bankenrettung und Südeuropa ausgibt muss auch Milliarden für die Hochwasseropfer ausgeben.

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tz666 11.06.2013, 17:39
5.

@ Chip 01 auch, oder besonders kleinere Flüsse, die nicht so viel Wasser transportieren können sind durchaus von den Überschwemmungen betroffen! Große Wassserwege, damit Binnenhäfen, altes Siedlungsgebiet, fruchtbare Böden, uralte Stadtgründungen und Arbeit, die Möglichkeit zum Bier/Weinanbau, große Städte wie Magdeburg und Halle, Hamburg und Berlin.... Solche Gründe ziehen die Menschen an die Flüsse, Schlaukopf!

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tz666 11.06.2013, 17:45
6. Ps

viele der Haushalte sind nicht versichert, da diese überschwemmten Gebiete seit Jahrhunderten durch Dämme trockengelegt sind, sie also nicht als hochwassergefährdet anzusehen sind... zudem waren so hohe Stände extrem selten, da ist man nicht drauf vorbereitet... da muss man sich in Zukunft auf Grund der Extremisierung, die momentan unsere Klimaentwicklung prägt um- und sich darauf einstellen.Capisco????

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Oelteichscheich 11.06.2013, 17:46
7. Die Spendenbereitschaft fällt ins Wasser genau wie die Euro-Rettung.

Zitat von Andicole68
Ich finde es blamabel, wenn die deutsche Regierung für die Rettung von Banken kurzfristig Milliarden auf den Tisch legen kann, aber für die Flutopfer nur 100 Millionen da sind. Pfui, schämt Euch, und hofft weiter auf die Spendenbereitschaft. So eine Verlogenheit....
Der Bürger jeder einzelne spendet gewollt oder ungewollt über sehr viele und sehr hohe Steuern und braucht somit nicht mehr extra zu spenden, das Geld muss nur richtig verteilt werden.

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Oelteichscheich 11.06.2013, 17:50
8. Viele haben die Versicherung nicht weil sie es nicht wussten.

Zitat von chip01
hat die dies abdeckt obwohl er in hochwassergefährlichen gebieten wohnt hat pech gehabt. ein paar euronen jeden monat mehr und der steuerzahler müsste dafür nicht aufkommen. Aber nach der wahl weiß keiner mehr was von hilfsmitteln für ALLE geldnehmer. Was zieht die leute auch an größere flüsse?
Wie auch immer, sollten die Versicherungen nicht zahlen egal ob die Leute nun die dementsprechende haben oder nicht, Hochwasser ist höhere Gewalt, wird es bald ziemlich ungemütlich in Deutschland, vielleicht gibt es sogar einen gesamt europäischen Frühling!

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Kris 11.06.2013, 17:52
9. @frubi

Genau. Die überteuerten Versicherungen gehören alle gekündigt. Besonders wenn man an Rhein, Elbe oder Oder wohnt. Braucht keiner, weg damit. Wenn ich daran denke wie gerne Versicherungsnehmer auf die Elementarschadendeckung verzichten, weil sie mehr kostet.... Wärs nicht zum Heulen, müsste man lachen, angesichts der aktuellen Bilder.

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