Forum: Wirtschaft
Höchstens acht Euro pro Quadratmeter: Warum der Berliner Mietendeckel ungerecht ist
Nikada/ iStockphoto/ Getty Images

Die Berliner Bausenatorin will die Mieten in der Hauptstadt bei knapp acht Euro pro Quadratmeter deckeln - und damit den Marktmechanismus aushebeln. Das mag gut gemeint sein, ist aber ökonomischer Irrsinn.

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kkschiemert 26.08.2019, 09:57
1. Ddr

Die Planwirtschaft lässt grüßen. Eine Deckelung wird dann gleich als Einheitspreis interpretiert und dann wohnen alle für 8 EUR pro qm. Schlimmer geht es nicht. Und wenn man nur 8 EUR verlangt werden darf, werden die Neubauten die entsprechend schlechte Qualität haben.

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z1mz1m 26.08.2019, 09:57
2. Schön zusammengefasst,

damit es auch der letzte 'enteignet alle'- und 'alle Vermieter sind Schweine'-Honk versteht !

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gottseidank.de 26.08.2019, 09:57
3. Der Autor hat keine Ahnung

Wenn er hier ein Festhalten am Marktprinzip anführen will. Es ist richtig die Mieten bei 8€ zu deckeln und nicht dem Markt 17, 20, oder gar 25€ pro Quadratmeter zu erlauben. Diese Deckelung führt sicher dazu, dass sich einige Immo-Bonzen am Berliner Markt ordentlich verspekuliert haben werden. Das wäre mal ein schönes Beispiel für MARKTRISIKO! Denn das sollte es nämlich in jedem Markt auch geben! Schade, dass erst die Linke kommen muss, um den Menschen Fairness und Lebenssicherheit zu bieten! Ein gutes Zeichen für den „Markt“, weiter so!

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StefanTr 26.08.2019, 09:58
4.

Einfache Lösung. In die Höhe bauen. Nach oben ist in der Regel am meisten Platz. Wenn man nur noch 200m Häuser baut, dann kann man wesentlich mehr Wohnungen auf einem Fleck erstellen. Statt 10 Wohnungen im 3 Geschosser sind es dann eben 200 Wohnungen auf der gleichen Fläche. Oben kann man die teuren Wohnungen reinbauen und unten die günstigeren. Sollte auch energetisch und wirtschaftlich wesentlich günstiger sein, als bisherige Lösungen.

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Freidenker10 26.08.2019, 10:00
5.

Wenn man die Vermieter sonst nicht zum Umdenken bekommt ist das die letzte Möglichkeit den normalen Menschen zu helfen, deshalb unterstütze ich diesen möglichen Schritt! Man kann einfach nicht noch 10 Jahre warten bis der soziale Wohnungsbau endlich mal in Schwung kommt, die Probleme existieren JETZT und brauchen auch JETZT eine Lösung!

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gorontalo 26.08.2019, 10:02
6. Danke,

Herr Kaiser. Sie haben die Situation punktgenau beschrieben.

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nadennmallos 26.08.2019, 10:03
7. Dann hätten die Vermieter die "A.....-Karte gezogen, wer vermietet ...

... dann noch? Für die Großen wie Vonovia kein Problem, die fahren ihre Aufwendungen noch weiter runter, aber für den stinknormalen Vermieter, der einen fairen Preis haben muss, denn mit diesem Geld wird der Wohnraum auch erhalten, für den wird es richtig hart. Wer nicht vermieten muss, der wird in Zukunft keinen einzigen Quadratmeter zur Verfügung stellen! Versprochen!

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benigno 26.08.2019, 10:04
8. Der Schaden ist immens

In kürzester Zeit hat Lompscher Mieter und Vermieter gegen einander aufgebracht, Mieterhöhungen provoziert, Unsicherheit erzeugt und damit Investoren auf Jahre vergrault. Die Aktion geht nach hinten los, der Mietwohnungsmarkt in Berlin wird schrumpfen.

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iffelsine 26.08.2019, 10:05
9. Bürgermeister Müller kann Lompscher nur entlassen !

Wenn in einem Unternehmen eine Führungskraft solche verrückten DDR-Pläne auf den Tisch legen würde, könnte sie gleich einpacken und gehen. Mir als Kleinvermieter mit 10 Wohnungen jedenfalls geht komplett die Lust verloren, mich hier in Berlin noch mit den idiotischen Auswüchsen der ROT-ROT-GRÜNEN-Regierung zu beschäftigen. Ich steige aus dem Mietgeschäft aus. Jahrzehntelang "hinke" ich dem Mietspiegel hinterher, weil meine Mieter alle freundlich und bei der Mietzahlung pünktlich sind. So war das auch als Altersvorsorge gedacht. Meine Mieter bekommen 3% mehr Rente pro Jahr, oder auch durchschnittliche Tariferhöhungen in gleicher Höhe und zwar auf ihr gesamtes Einkommen. Der Mietdeckel in Berlin verhindert, dass ich auf den Teil, den meine Miete ausmacht, keine gleichartige Erhöhung bekomme. Mein Einkommen bleibt also gleich, inflationsbedingt sinkt es also. Was mir jetzt bleibt, ist, die Wohnungen nebst Mieter an Selbstnutzer zu verkaufen, die dann via Eigenbedarfskündigung ihre Kids reinsetzen und mir dafür einen höheren Preis bezahlen. Die ersten beiden Wohnungen sind schon so weg und die restlichen 10 werde ich in den nächsten Tagen anbieten. Und dann können mir Herr Müller und seine Freundin Lompscher gestohlen bleiben.

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