Forum: Wirtschaft
Höchstens acht Euro pro Quadratmeter: Warum der Berliner Mietendeckel ungerecht ist
Nikada/ iStockphoto/ Getty Images

Die Berliner Bausenatorin will die Mieten in der Hauptstadt bei knapp acht Euro pro Quadratmeter deckeln - und damit den Marktmechanismus aushebeln. Das mag gut gemeint sein, ist aber ökonomischer Irrsinn.

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hman2 26.08.2019, 12:26
270.

Zitat von Acer99
Auch 2013 kostet der Bau einer Wohnung ca 3500€/qm, macht bei einer 80qm Wohnung also 280.00€. Bei einer durchaus bescheidenen/üblichen Eigenkapitalrendite von 5 % muss die Whg also 14.000 € p.a erwirtschaften,
"durchaus bescheiden"? FÜNF Prozent? Wie viele andere Anlageformen fallen Ihnen ein, die satte fünf Prozent ohne signifikantes Risiko einbringen? Aktien bringen soviel, zumindest manche, aber sie sind verbunden mit dem Risiko des Totalverlusts. Das passiert bei Immobilien eher selten...

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Stefan Marx 26.08.2019, 12:27
271.

Zitat von gottseidank.de
Wenn er hier ein Festhalten am Marktprinzip anführen will. Es ist richtig die Mieten bei 8€ zu deckeln und nicht dem Markt 17, 20, oder gar 25€ pro Quadratmeter zu erlauben. Diese Deckelung führt sicher dazu, dass sich einige Immo-Bonzen am Berliner Markt ordentlich verspekuliert haben werden. Das wäre mal ein schönes Beispiel für MARKTRISIKO! Denn das sollte es nämlich in jedem Markt auch geben! Schade, dass erst die Linke kommen muss, um den Menschen Fairness und Lebenssicherheit zu bieten! Ein gutes Zeichen für den „Markt“, weiter so!
Sie haben keine Ahnung. Als Anhänger der Mauerschützen-Nachfolgepartei sollte Sie persönlich verpflichtet werden in Berlin eine Immobilie zu vermieten, deren qm-Preis kalt auf 7 Euro begrenzt wird und zwar mind. 30 Jahre., damit Sie gezwungen werden zu sanieren und die dementsprechenden Kosten zu tragen.
Und das hat überhaupt nichts mit Marktrisiko zu tun, wenn eine wildgewordene grundrechtverachtende Senatorin in den Markt eingreift. Diese Tussi gehört sofort aus dem Amt gefegt, so etwas dürfte sich die AFD niemals erlauben. Es wird Zeit, dass sich der Verfassungsschutz mal wieder um die Linke kümmert.
Alternatibv könnte die Linke ja auch sämtliche Hartzer aus der Stadt werfen und in billige Wohnungen in der Uckermark stecken lassen.
Das wäre auch eine Möglichkeit, die in diese Szenerie passen würde.

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lemmy01 26.08.2019, 12:28
272. Selber schulc

Man könnte auch sagen: Wer in dem Dreckloch Berlin investiert, ist selber Schuld. Nach dieser Aktion wird das aber niemand mehr tun. Berlin baut sich seine eigene neue Investitionsmauer.

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tonnesimon 26.08.2019, 12:28
273. An alle, die den Mietpreisdeckel so toll finden

Kauft euch vom Berliner Senat ein Grundstück, geht zum Architekten und lasst euch von dem euer Mehrfamielienhaus planen und unter Beachrung sämtlicher Vorschriften den Erstellungspreis durchrechnen!
Liebe Leute, ihr werdet erstaunt sein, wie teuer Bauen ist.
Jahre lang haben Bund, Länder und Komunen ihre Wohnungen verramscht und auch sich keine Belegungsrechte gekauft! Warum? Weil es zu teuer ist und man sich damit kein Denkmahl setzen kann - aber mit BER und Co schon!
Am Geld kann es ja nicht liegen, die Steuereinnahmen sprudeln und der Bund hat gerade Anleihen mit Negativzinsen auf den Markt gebracht!

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Stefan Marx 26.08.2019, 12:28
274.

Zitat von joomee
So und jetzt erklären Sie bitte uns alle hier im Forum, wie man sich denn bitte aus einer negativen Investitionsrendite mit Hilfe eines Steuerberaters eine nachhaltig positive zaubert. Konkrete Beispiele bitte und mit Hinweisen auf das Steuerrecht. Und nicht pauschale "Kann man absetzen oder Verluste verrechnen" etc. Und keine Ausnahmen von der Ausnahme. Ich bin gespannt ob Sie liefern können oder nur demagogische Statements hier ablassen. Ich vermute aber mal, dass die Leser sich hier eher köstlich über Ihren hochmütigen heiße Luft amüsieren werden. Denn es funktioniert auch nicht.
Beidem von Ihnen angesprochenen Kommentator ist der Name Programm! :-)

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eikone 26.08.2019, 12:29
275. warum sollte sich eine Investition nocht mehr lohnen??

um die angesprochene altersvorsorge zu finanzieren sind dann halt einfach längere Laufzeiten nötig. damit ist das spekulieren im Wohnungsmarkt, besonders in Berlin erst einmal vorbei. Herrn müller/meier/Schulte, der sich eine Eigentumswohnung kauft dürfte eine längere Kreditlaufzeit mit entsprechend niedrigerer Rate kaum stören, wohl aber den Investor, der aufs schnelle Geld hofft. im Gegenteil. die Wohnungspreise dürften insgesamt sinken, sodass sich auch Otto Normalverdiener wieder Eigentum in der Stadt leisten kann.
es ist schade, dass es soweit kommen musste, doch die Gier einiger Immobilienfonds, Investment Gesellschaften und ausländische Investoren haben dazu geführt. In London das Gleiche, ganze Strassen stehen so gut wie leer, da die neuen Eigentümer nur zu horrenden Preisen vermieten und eine leerstehendes Wohnung diese Investoren weniger stört, als günstigeren Wohnraum anzubieten.

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ashauval 26.08.2019, 12:29
276. aha...

Zitat von leberhart
Den Kollateralschaden haben auch alle nicht-Berliner. Die Einnahmeüberschüsse durch die Vermietung müssen ja versteuert werden. So entgeht dem Staat und damit der Gesellschaft ein schöner Batzen Geld, damit die Prenzl Hipster mehr Geld zum Shoppen in der Tasche haben.
schön, dass das auch mal jemand merkt. Ich habe ein Meitshaus in Berlin FHain (seit 100 Jahren in Fam.Besitz, alles saniert im öffentl. Förderprogramm, unterliege dem Mietspiegel punktgenau), wohne aber in Hönow, also Brandenburg und muss daher beim zusändigen Kreis MOL versteuern. Ich hoffe, dass die anderen Bundesländer mal aufwachen (insbesondere die Netto-Einzahler im Länderfinazausgleich...) und diesem lokal begrenzten Schwachsinn entgegentreten, da es ihre Steuereinnahmesituation massiv beeinflußt. Ich erwarte hier ein Intervenieren unserer Bundesregierung, welche mit der SPD aktuell in der Koalition ist, diese soll dieses mittragen... unfassbar!!! Das Unsichbarsein von Herrn Müller ist für diese nun gedachte Wiedereinführung von DDR-Standards mitverantwortlich...

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muchacho80 26.08.2019, 12:29
277. soziale Gerechtigkeit

ist doch eben wenn alle die gleichen Chancen haben. Egal wie hoch das Einkommen ist. Das die Immobilienlobby jetzt auf die Barrikaden geht versteht sich von selbst. Davon abgesehen haben doch Studenten, etc. auch kaum Chancen auf Wohnraum bei einer Marktentwicklung, die sich selbst überlassen wird. #Immoblase
jetzt kann sich aber die Krankenschwester endlich wieder Wohnraum am Arbeitsplatz leisten, nicht wie in München etc.!
DAS dürfte ortsansässigen Arbeitgebern und Dienstleistern sehr gefallen! Wo anders rennen denen nämlich schon die Angestellten weg, weil die keinen Bock haben 30 km in die City zu fahren, weil sie sich's anders nicht leisten können und die Arbeitgeber das Gehalt nicht angleichen können/wollen. Es bleibt interessant.

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so-long 26.08.2019, 12:29
278. Hätte nicht gedacht,

solch einen Artikel in SPON zu lesen. Bei der Konkurrenz (FAZ) war letzte Woche ein längerer Bericht über die Österreichische Mietwohnungslage erschienen, verfasst von drei Ö-Ökonomen.

Und wie komme ich dann an eine BER-Wohnung? Per Schattenwirtschaft. Prosit D.

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hman2 26.08.2019, 12:29
279.

Zitat von olfnairolf
Das ist nicht Marktrisiko sondern POLITIKRISIKO!
Beides zusammen nennt man "unternehmerisches Risiko". Vollkommen normal.

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