Forum: Wirtschaft
Höhere Strompreise: Verbraucher sind zu feige zum Wechseln
dapd

Millionen Verbraucher mussten bereits 2012 mehr für Strom zahlen, im kommenden Jahr stehen weitere Erhöhungen an. Dennoch bleiben die meisten Haushalte ihren Versorgern treu. Laut einer Umfrage hat sich die Hälfte nicht einmal mit einem Wechsel beschäftigt - meist aus Bequemlichkeit oder Angst.

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M. Michaelis 29.11.2012, 15:37
1.

Wechselt nur alle zum gerade billigsten, woher das Geld für die gewaltigen Investitionen infolge der Energiewende kommen soll ist ja egal.

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denkdochmalmit 29.11.2012, 15:42
2. Welches Prozedere?

Der Wechsel ist eine Sache von Minuten, wer dafür die Stiftung Warentest braucht sollte mal in sich gehen...

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jos4711 29.11.2012, 15:44
3. Das hat weniger mit Bequemlichkeit zu tun

Bei mir ist es so, dass alle seriösen Anbieter nur minimal billiger sind als die örtlichen Stadtwerke.
Sparen kann man nur mit unseriösen Anbietern, mit einem Jahr Vorauszahlung oder mit Neukundenboni, die nur im ersten Jahr greifen (und denen dann meist eine saftige Preiserhöhung folgt).

Ich habe schon diverse Anbieter durch. Meist für genau ein Jahr, dann kam die Preiserhöhung (auf über Stadtwerke-Niveau) und mein nächster Wechsel.
Dass solche Spielchen nicht jeder mitmachen will, kann ich gut verstehen.

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vonlandsberg 29.11.2012, 15:44
4. Deutscher Michel

Auf die Rhetorikmasche der Regierung falle ich nicht rein, ich bleibe bei meinem Anbieter!

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stromkunde 29.11.2012, 15:46
5. Spart man denn die Umlage beim Wechsel??

Ist schon auffällig, wie gut die Politik die Presse im Griff hat. In Berlin wird beschlossen, dass die Umlagen um BRUTTO 2,65 ct/kWh steigen, zusätzlich billigt man den Netzbetreiber notgedrungen noch eine Erhöhung der Netzentglete um ca. 0,9 ct/kWh zu. Das sind also 3,55 ct/kWh. Dann kommt die Minister, die dies beschlossen haben und sagen, es wäre eine Erhöhung von max. 1,8 ct/kWh berechtigt. Und die Medien, SPON eingeschlossen, laufen wie die Lemminge der Argumentation hinterher und fordern zum Wechseln auf. Wie wenn ein anderer Lieferant diese Kosten nicht hätte. Wenn dann aber ein Stromanbieter (wie Teldafax) Pleite geht ist das Geheule auch wieder groß. weil sich der Wunsch nach günstigen Strompreisen anscheinend doch nicht erfüllen lässt.

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haraldstrauß 29.11.2012, 15:48
6. Hat der Wechsel was gebracht?

Zitat von sysop
Millionen Verbraucher mussten bereits 2012 mehr für Strom zahlen, im kommenden Jahr stehen weitere Erhöhungen an. Dennoch bleiben die meisten Haushalte ihren Versorgern treu. Laut einer Umfrage hat sich die Hälfte nicht einmal mit einem Wechsel beschäftigt - meist aus Bequemlichkeit oder Angst.
Kaum eine Ersparnis, nur Ärger mit einem Unternehmen im Osten Deutschlands. Unterm Strich: Es bringt nichts.

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rogerthetaxpayer 29.11.2012, 15:48
7. feige

Bischen dick aufgetragen. Die Leute sind nicht feige.. Es fehlen schlicht zeit und nerven staendig zu wechseln... Aber gut zu wissen auf welcher seite der betrachtung SPON steht...

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benbombadil 29.11.2012, 15:48
8. Der Mensch...

Zitat von sysop
Millionen Verbraucher mussten bereits 2012 mehr für Strom zahlen, im kommenden Jahr stehen weitere Erhöhungen an. Dennoch bleiben die meisten Haushalte ihren Versorgern treu. Laut einer Umfrage hat sich die Hälfte nicht einmal mit einem Wechsel beschäftigt - meist aus Bequemlichkeit oder Angst.
...ist nicht "zu bequem"! Er ist oft überfordert! Ich bin für die konsequente Verstaatlichung aller existenzrelevanten Bereiche. Wer das nicht will, sollte für massive Bildung votieren.

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supertom 29.11.2012, 15:49
9. So ein Blödsinn

in wirklichkeit ist es so das sich die Preise nicht wesentlich unterscheiden
wenn man mal genauer guckt und auch die preisvergleicher arbeiten nicht korrekt da wird dann ein lockangebot macht und wenn man dann abschliesst zahlt man am ende doch wieder fast das gleiche wie vorher
eine freier markt bringt gar nix wenn oligopole Verhältnisse herrschen.

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