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Hoeneß und die Finanzkrise: Wenn Millionen keine Summen mehr sind
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Was hat der Fall Hoeneß mit der globalen Finanzkrise zu tun? Mehr als man denkt. Hier wie dort zeigen sich die Folgen von zu viel Liquidität. Die Lösung: Extrem hohe Einkommen müssen extrem hoch besteuert werden.

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rakoge 12.03.2014, 16:02
1. optional

Ich möchte Hoeness hier keinesfalls verteidigen, aber er hat zumindest sein Vermögen selbst verdient und nicht geerbt. Ausserdem ist Herr Münchau wieder mal falsch mit seinen Schlussfolgerungen... Hoeness hat das Geld verzockt zu Zeiten als noch nicht die Überliquidität war wie heute!!

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Olaf 12.03.2014, 16:04
2.

Zitat von sysop
Was hat der Fall Hoeneß mit der globalen Finanzkrise zu tun? Mehr als man denkt. Hier wie dort zeigen sich die Folgen von zu viel Liquidität. Die Lösung: Extrem hohe Einkommen müssen extrem hoch besteuert werden.
Auf jeden Fall, denn mit den hinterzogenen Steuern von nur 20 Ulli Hoeneß, hätte man die Global Hawk Pleite finanzieren können. Für die nun wer in den Bau wandert? Na, egal.

Zumindest der Staat kennt kein Liquiditätsproblem.

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magetasalex 12.03.2014, 16:04
3. Es gibt keine wirkliche Lösung. Anders gewendet:

Zitat von sysop
Was hat der Fall Hoeneß mit der globalen Finanzkrise zu tun? Mehr als man denkt. Hier wie dort zeigen sich die Folgen von zu viel Liquidität. Die Lösung: Extrem hohe Einkommen müssen extrem hoch besteuert werden.
Es gibt keine wirkliche Lösung. Anders gewendet: Die Reformierbarkeit des Kapitalismus ist ein intellektueller Irrtum. Der Kapitatlismus wird seine Kinder weiterfressen bis er platzt.
-Nein, das ist kein Weltuntergangsszenario...das ist Hoffnung auf eine andere Welt.

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THINK 12.03.2014, 16:08
4.

Zitat von sysop
Was hat der Fall Hoeneß mit der globalen Finanzkrise zu tun? Mehr als man denkt. Hier wie dort zeigen sich die Folgen von zu viel Liquidität. Die Lösung:
Dem kann ich zustimmen. Alle, die mehr als ich verdienen, haben ein extrem hohes Einkommen und müssen daher extrem hoch besteuert werden.

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servius 12.03.2014, 16:09
5. Also...

... sauer verdientes Geld wegzunhemen und damit Zockerei zu verhindern, it ja wohl Blödsnn. Als ob unsr Staat it nserem geld seriöser umginge als Herr Höness.
Steuerhinteruioeher müssen bestraft werden. Für noch mehr Steuern zu plädieren ist krank!

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noalk 12.03.2014, 16:10
6. Zehntel Milliarde?

Hoeneß' Steuerschuld beträgt ca. 27 Mio EUR. Bei 25 % KapErtrSt sind das ca 110 Mio (1/10 Mrd) Zockergewinn. Das Zockerkapital muss demnach wesentlich höher gewesen sein. Der STERN schrieb was von 500 Mio auf dem Vontobel-Konto. Also eine halbe Milliarde. Ich dachte erst, das sei eine Phantomzahl. Inzwischen glaube ich, dass da was dran ist.

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kjartan75 12.03.2014, 16:11
7.

Zitat von rakoge
Ich möchte Hoeness hier keinesfalls verteidigen, aber er hat zumindest sein Vermögen selbst verdient und nicht geerbt. Ausserdem ist Herr Münchau wieder mal falsch mit seinen Schlussfolgerungen... Hoeness hat das Geld verzockt zu Zeiten als noch nicht die Überliquidität war wie heute!!
Nur weil heute mehr Überliquidität vorhanden ist als noch vor ein paar Jahren schon ein hohes Maß an Überliquidität vorhanden war, haben Sie glaube ich eher eine falsche Schlussfolgerung gezogen.

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dujac 12.03.2014, 16:11
8. the edge

Was eigentlich wollte dieser Mensch werden ? So eine
Art bajuwarische Sparausgabe von Ray Dalio oder Steven A. Cohen? Mal mitspielen bei den grossen Jungs? Und das mit dem Wissen eines Fussballers ?
Was immer ihm da jetzt planmäßig um die Ohren fliegt - der Mut verlangt Respekt.

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el`Ol 12.03.2014, 16:12
9. warum nur die Großen?

Ich denke, eine Transaktionssteuer von 5% würde schon beeindrucken. Im übrigen ist Zockerei von Kleinen meist sogar gefährlicher, weil die in der Regel weniger Ahnung haben.

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