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Hohe Energiekosten: Inflation klettert auf Drei-Jahres-Hoch

Sprit, Heizöl, Kleidung, Zigaretten -*für Produkte des täglichen Bedarfs müssen die Deutschen immer mehr zahlen. Die Inflationsrate ist im September auf 2,6 Prozent gestiegen,*den höchsten Stand seit drei Jahren. Manche Güter verteuerten sich sogar um mehr als zehn Prozent.

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tzünisch 13.10.2011, 15:50
120. 123

Zitat von 081172
Ich frage mich vielmehr, wie das die Menschen in anderen Ländern machen ... verglichen mit F, I, GB, Skandinavien, ... sind in Deutschland Lebensmittel, Kleidung und vieles mehr sehr viel günstiger! Auch unter Berücksichtigung des Einkommensniveaus. Ich ärgere mich auch, wenn etwas teurer wird aber wir jammern auf einem immer noch recht niedrigen Preisniveau ...
Es ist kein Argument, der Bevölkerung zu sagen: Schaut mal dorthin, da geht es den Menschen noch schlehcter.
Sonst müßten sich unsere Politiker, die über Politikverdrossenheit jammern, anhören:
"Jammert nicht über schlechte Umfrageergebnisse. Schaut lieber auf Nicolae Ceaușescu. Dem ging es noch viel schlechter."

Unsere Politiker jammern auf einem recht niedrigen Unzufriedenheitsniveau.

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lupenrein 13.10.2011, 16:35
121. ::::::::::::::::::

Zitat von Crom
Ist ja nicht so als würden die kommunalen Stadtwerke in der Vergangenheit (und auch jetzt noch) nicht mit am meisten zulangen. Die Liberalisierung des Strommarktes hat jedenfalls erst einmal zu fallenden Strompreisen geführt. Nur durch neue Steuern und Abgaben ging er dann wieder hoch. Das kann man hier gut erkennen. Gegenüber 1999 ist der Anteil beim Strompreis für Erzeugung Transport und Vertrieb gerade einmal um 5,3% gestiegen, das sind gerade einmal 0,4% pro Jahr. Im gleichen Zeitraum ist der Steueranteil von 24,7% auf 45,6% nach oben geschnellt. Es wird also vor allem die Taschen des Staates gefüllt und Sie rufen nach Verstaatlichung? Der größte Dieb soll jetzt also alles kontrollieren?
Unsere Räuberbande ( nennt sich Staat) füllt sich tatsächlich die Taschen mit Steuern bis zum Gehtnichtmehr, aber diese Steuern lösen sich geradezu in Luft auf.
Für die eigene Bevölkerung, für Infrastruktur, füe Bildung
ist kein Geld da.
Unsere Räuberbande bedient großzügig aus 'Verantwortung' die halbe Welt inclusive Banken undn andere Zockerbuden mit unseren Steueregeldern.

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sachgerecht 13.10.2011, 20:44
122. Erste Anzeichen einer Hyperinflation ?

Zitat von christianhornberg
Die durchschnittliche Inflation zu DM-Zeiten lag bei 2,8% (Mai 1949 - Dez.1998), die durchschnittliche Inflation nach der Wiedervereinigung bis zur Einführung des Euro bei 2,7% (Jan.'91-Dez. '98). 2,6% sind also nicht alarmierend, sondern sogar stabiler als zu DM-Zeiten und ein völlig normaler Wert. Die mediale Berichterstattung darüber ist einfach nur laienhaft und hysterisch. .

Zum Glück klären sie als Finanzexperte uns auf, wo ihrer Meinung nach den „hysterischen“ Medien der Durchblick fehlt. Ob sie dabei vielleicht übersehen haben, dass unsere Stabilität nur mit der Notenpresse schuldenfinanziert ist, wofür wir noch sehr teuer bezahlen werden?
Allein in den letzten 5 Jahren ist unser Schuldenberg mit 500 Milliarden Euro um 25% auf 2,1 Billionen Euro gewachsen. Dafür hat es vorher von 1950 – 1990 ganze 40 Jahre gebraucht. Die Schuldenkurve steigt immer steiler an und die Rettungsschirme werden die nicht gedeckte Neuverschuldung noch stärker anheizen. Offensichtlich hat die Regierung eine panische Angst vor dem Zusammenbruch des Euros, weil dann Zahltag ist und auch Deutschland wegen der unverantwortlichen Lobbypolitik, an der auch die SPD entscheidend beteiligt war, ins Schleudern gerät. Um das zu sehen, brauchen wir nur einen kurzen Blick auf den Schuldenchart zu werfen.

http://www.steuerzahler.de/files/197...21.02.2011.pdf


Würde Deutschland versuchen den Schuldenberg ohne Neuverschuldung mit monatlich 1000 Millionen Euro abzubauen, so brauchten wir 173 Jahre, tatsächlich aber kommen Jahr für Jahr neue Schulden hinzu, ohne die EU-Rettungszahlungen mit rund 350 Milliarden Euro in deutscher Haftung. Es mag ja sein, dass sie Finanzgenie eine Lösung in der Schublade haben, ich jedenfalls sehe nur, dass sich Deutschland niemals ohne Inflation (Geldentwertung) aus der Schuldenfalle befreien kann. Der Dumme dabei ist natürlich wie immer die arbeitende Mittelschicht, die um ihr bisschen Erspartes betrogen wird. Gewinner werden neben dem Staat verschuldete Unternehmer, Banken und Finanzjongleure sein, die ihre Milliarden schon längst im Ausland gesichert haben.

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rabenkrähe 13.10.2011, 20:54
123. nene

Zitat von lupenrein
Unsere Räuberbande ( nennt sich Staat) füllt sich tatsächlich die Taschen mit Steuern bis zum Gehtnichtmehr, aber diese Steuern lösen sich geradezu in Luft auf. Für die eigene Bevölkerung, für Infrastruktur, füe Bildung ist kein Geld da. Unsere Räuberbande bedient großzügig aus 'Verantwortung' die halbe Welt inclusive Banken undn andere Zockerbuden mit unseren Steueregeldern.
.......

Diese Räuberbande sitzt aber keineswegs erstrangig hier, sondern vornehmlich in den USA, dem Schulden-Weltmeister, der an einer Inflation schon deswegen interessiert ist, weil das ihre Schulden relativiert.
Unseren Politikern ist vorzuhalten, daß sie sich vom Globalisierungswahn nicht lösen und somit in der Spirale des Schreckens mitgefangen sind. Energie, Kaffee, Zucker, Kakao, Agrargüter und diverse Rohstoffe erklimmen ein Hoch nach demselbigen und endlos Preissteigerungsrunden sind vorauszusagen.
Der Lohnabhängige zahlt nicht nur das, sondern per Steuer auch noch für die Schulden, die das begründen.
rabenkrähe

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