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Hohe Energiekosten: Inflation klettert auf Drei-Jahres-Hoch

Sprit, Heizöl, Kleidung, Zigaretten -*für Produkte des täglichen Bedarfs müssen die Deutschen immer mehr zahlen. Die Inflationsrate ist im September auf 2,6 Prozent gestiegen,*den höchsten Stand seit drei Jahren. Manche Güter verteuerten sich sogar um mehr als zehn Prozent.

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Freifrau von Hase 13.10.2011, 10:45
50. Teuer

Zitat von Hardliner 1
Das ändert aber nichts daran, dass der Gaspreis im November um 11 Prozent steigen wird. Und der Strom wird entsprechend nachziehen. Es lebe der Atomausstieg!
Die Energiekonzerne machen auch jetzt schon mehr als genug Gewinn. Die Preise müssten nicht ansteigen, wenn Energieversorger verstaatlicht werden würden. Es ist die Gier der Privaten, die hier voll zuschlägt. Und am Atomausstieg führt ja nun mal kein Weg vorbei. Ich jedenfalls möchte nicht die nächsten 50 Jahre in einem Atombunker hocken, weil oben alles verstrahlt ist.

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demut 13.10.2011, 10:46
51. Sie haben recht

Zitat von whiteelephant1
Die Zahl ist doch nur reine Statistik. Die wahre Inflation liegt viel höher. Der Warenkrob, der hier zugrunde gelegt wird ist Augenwischerei. Da ist u. a. auch Unterhaltungselektronik mit aufgeführt. Die ist sicherlich günstiger geworde. Aber die kauft man sich auch nicht jeden Monat neu. .....
Problematisch sind nicht Kostenanstiege, bei Kosten die man einfach vermeiden kann...
Problematisch sind zumindest für Menschen, die kein hohes Einkommen haben, Energiekosten, Nahrungsmittel, Mieten und Abgaben.

Die generelle Entwicklung bei den Lebensmitteln, die einfach teurer werden, wenn die Weltbevölkerung steigt und mehr Menschen den westlichen Lebenstil annehmen (können), ist wohl unumkehrbar.

Aber bei den Abgaben, den Energiekosten und den Mieten könnte gegengesteuert werden, wenn man Baustandartds und Energiesubventionen senken würde. Aber es passiert gerade das Gegenteil.

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blurps11 13.10.2011, 10:48
52. Dumm nur...

Zitat von peterhausdoerfer
ist nun einmal die einzige Vermögensabgabe die in der EU flächendeckend politisch durchsetzbar ist. Abgesehen davon das eine Vermögensabgabe zwingend erforderlich ist um Europas Staaten geregelt zu rekapitalisieren gibt es auch die Notwendigkeit das Verhältnis von Geldvermögen/Schulden zur Wirtschaftsleistung wieder ins Lot zu bringen. Das Geldvermögen betrug 1950 60% GDP und liegt heute bei 350% GDP. Die Instabilität der Finanzsysteme lässt sich zum grossen Teil darauf zurück führen. 5%...10% Inflation für ein paar Jahre sind genug um das Gröbste zu bereinigen.
...dass zumindest die derzeitige Form der Inflation, praktisch nur auf Lebenshaltungskosten, vor allem die trifft, die eh schon nichts haben.

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nataliadirks@gmail.com 13.10.2011, 10:49
53. Ganz ihrer Meinung

Zitat von Hajojunge
In allen Bereichen der Wirtschaft und des Lebens geht nichts ohne Strom. Der komplette Unfug der Abschaltung von 7 KKW ohne jeden vernünftigen Grund kommt uns teuer zu stehen. Dazu noch die weitgehend nutzlose ...
Ich lese regelmäßig SPON und kann keine, aber auch absolut keine Schlagzeile über Fukushima mehr finden seit Monaten. Thema abgehakt, vergessen. Weiter gehts mit anderen Sensationsmeldungen. Aber zur Primetime der Krise mußte Frau Bundeskanzlerin natürlich sofort weitreichende Maßnahmen wie den Atomausstieg verkünden. Was für ein Irrsinn! Aber genau dieser Politikstil zeigt sich auf allen Problemfeldern. Immer hinterherhecheln, keine wirkliche Zukunftsversion, immer nur Ad Hoc entscheiden wies das Weltgeschehen scheinbar vorgibt. Nicht Visionäres, nichts Nachhaltiges, nur kurzweiliger Tand. Bei heißen Eisen allerdings, wie z.B. die Integrationspolitik ganz zurückziehen aus Angst. SO werden wir regiert und die Inflation ist absolut nichts anderes als eine versteckte Steuererhöhung! Denn auch hier: Bloß nicht den Vermögenden und Finanzkrisenauslösern ans Portemonnaie gehen, dann lieber auch die ärmsten Schweine anzapfen und ausbluten lassen. Rückratlose Mischpoke von der wir regiert werden!

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imsozeitgeisty 13.10.2011, 10:50
54. Petrus sprach

...es werde Licht!

Schwupps, ich bastel mir eine Inflationsrate:
http://www.sueddeutsche.de/geld/cras...kerze-1.372484

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Robinchen 13.10.2011, 10:51
55. Kann doch gar nicht anders sein ...

Zitat von sysop
Sprit, Heizöl, Kleidung, Zigaretten -*für Produkte des täglichen Bedarfs müssen die Deutschen immer mehr zahlen. Die Inflationsrate ist im September auf 2,6 Prozent gestiegen,*den höchsten Stand seit drei Jahren. Manche Güter verteuerten sich sogar um mehr als zehn Prozent.
Oben werden Hypertrilliarden Euros von der EZB in die Maschine "Volkswirtschaft" gepumpt. Klar, zuerst haben die Banken das Geld bekommen, die sind ja schließlich "systemrelevant", die wiederum bezahlen damit ihre Gläubiger und Investoren. Es bleibt aber gar nicht aus, dass das Geld schließlich nach unten auf die Straße tröpfelt und damit "konsumrelevant" wird. Die erhöhte Geldmengenge will ausgegeben werden und führt bei gleichbleibenden Podukt- und Dienstleistungsangebot zu steigenden Preisen. Ganz normal.

Gegen eine moderate Geldentwertung in einem Korridor 6 bis 10% ist nichtmal etwas einzuwenden, nur so scheinen besonders auch die Staatsschulden in den Griff zu bekommen sein. Immerhin vermindern sich die Schulden "relativ" in gleicher Größenordnung wie die Inflation. Das bedeutet, in nur fünf Jahren könnte die Hälfte der Schulden weginflationiert sein und die öffentlichen Haushalte langsam wieder handlungsfähig werden.

Das bedeutet aber auch, dass die Einkommen in gleichen Rahmen steigen müssen, sonst droht eine riesige Verarmungswelle.


Bei allen Vorteilen ist das Spiel mit der Inflation ist aber auch ein Spiel mit dem Feuer. Letztlich ist die Inflation eine nur schwer zu bändigende Bestie, die sich eben nicht so leicht unter Kontrolle halten lässt.

Besorgniserregend sind vor allem die gigantischen in den Markt gepumpten Summen. Wird das alles Nachfragerelevant, könnte es weitaus höhere Inflationsraten als 10% geben. Eigentlich müsste die EZB das viele Geld wieder einsammeln, aber dann wären viele Banken sofort mausetot.

Weil die US-Amerikanische FED in noch viel stärkeren Maß als die EZB die Notenbankpresse einsetzt, droht zusätzlich noch eine importierte Inflation, schließlich werden die meisten Rohstoffe blöderweise auf US-Dollar-Basis gehandelt.

Spanndende Geschichte das ganze. Es gibt Vorteile, könnte aber auch ein ganz böses Ende nehmen.

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bmehrens 13.10.2011, 10:51
56. GRIECHISCHE Statistiker in DEUTSCHLAND?

Stimmt es eigentlich, daß ausschliesslich GRIECHEN im
Statistischen Bundesamt sitzen??

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styxx66 13.10.2011, 10:53
57. xxx

Mittlerweile fällt gravierend auf, dass egal um welches Thema es sich handelt, wir Bürger verarscht und belogen werden. Die Energiekosten explodieren, egal ob Strom, Gas, Benzin, Diesel oder Heizöl. Ich habe vor einer Woche Heizöl bekommen und beim abheften der Rechnung, habe ich einen Blick auf die Vorjahresrechnung geworfen. Diefferenz: 19 Cent, also über 20% mehr, als im vergangenen Jahr. Wenn man weiss, dass für sehr viele Artikel des täglichen Gebrauchs, Erdöl ein wichtiger Produktionsbestandteil ist, dann erscheinen diese 2,6% dermasßen lächerlich, dass man diese Lüge selbst dem Dümmsten nicht mehr aufs Auge drücken kann. Aber SPON übernimmt diese Lügenzahl mal wieder ohne den Wahrheitsgehalt zu überprüfen, oder selbst mal einen Warenkorb zu erstellen. Man ist ja schließlich obrigkeitshörig.

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Jean_Paul 13.10.2011, 10:54
58. Wer kann noch selber rechnen??

Jeder der die 4 Grundrechenarten beherrscht, kommt bei der Durchsicht seiner monatlichen Ausgaben sehr schnell darauf, dass wir eine Inflationsrate von weit über 10 % haben, denn bei der offiziellen Statistik wurde so lange "nachjustiert" bis die Zahlen passten.... ein Buchhalter würde für das gleiche "nachjustieren" seiner Bilanz, wegen Bilanzfälschung in den Knast kommen....

Und noch einen Hinweis an die Schreiber hier, die darauf hinweisen, dass die Lebensmittel usw. immer noch billiger sind als im Ausland.... wenn wir alles zusammen nehmen: den Lohnverzicht bzw. niedrige Lohnerhöhungen der letzten Jahre, hohe Steuer- und Abgabenlast, ständig steigende Gebühren usw. dann kommt man zu dem Schluss, dass wir hier in Deutschland, wohl am meisten arbeiten und uns aber immer weniger dafür leisten können... es kommt einfach immer nur darauf an, was hinten dabei heraus kommt.... und da steht bei den meisten ein dickes MINUS…..

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paoloDeG 13.10.2011, 10:55
59. Hohe Energiekosten!

Energiekosten könnte Deutschland im Zaum halten mit produziertem Ökostrom in Ostdeutschland, wo damit auch Milch Käse Eier Textilien und Schuhe produziert werden könnten! So wäre auch die Gefälle zwischen West und Ostdeutschland abgeglättet!

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