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Hohe Gewinnausschüttungen: Klamme Lebensversicherer müssen Millionen an Mutterkonzern
DPA

34 deutschen Lebensversicherern drohen laut Finanzaufsicht finanzielle Probleme - dennoch führten diese Unternehmen nach neuesten Zahlen der Bundesregierung 2017 Rekordgewinne an ihre Eigentümer ab.

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tdizz 23.09.2018, 11:40
40.

@schlauchschelle Beitrag 29;

Das sagt sich so leicht, aber haben Sie da wirklich nachgeschaut? Ich empfehle Sahra Wagenknechts Buch "Reichtum ohne Gier". Das sind keine hohlen Phrasen.

Und die s.g. "Mitte" hat in der ggw. Lage nichts, aber auch gar nichts mehr zu bieten, und das stellen Sie ja selber auch fest. Für die ist das alles alternativlos, nichts zu machen. Dabei wird mit "Freihandelsverträgen" genau die Handlungsunfähigkeit absichtlich herbeigeführt, auf die man sich dann später beruft. Aus der Mitte kommt nichts mehr. Es braucht tatsächlich radikale Ansätze, wenn wir hier wieder rauskommen wollen.

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joomee 23.09.2018, 11:42
41. Praxistest

Zitat von Wulf Eisenschwert
Immeridee schlauen Kommentare mit diesen Sch....Aktien. Sie sollten Mal davon ausgehen, daß die meisten Kleinepater vielleicht 100 bis maximal 50o ? im Monat sparen und nicht so flrm mit Anlagen sind. Ihre schlauen Tipps, wie sie auch immer gerne von windigen Bankbetrügern gebracht werden , sind für den A... Das gilt übrigens auch für die Ratschläge von dem Tenhagen oder wir leben in verschiedenen Ländern? Kleinsparern , also der Masse bringt das nichts
Ich würde Ihnen ja gerne Recht geben, wenn es in der Praxis nicht anders ausschauen würde.

Es gibt in Deutschland weit über 100 Millionen Kapitallebensversicherung, Riesterversicherungen und ähnlich schecht verzinste und zudem sehr komplizierte Sparanlagen - die zudem wie in dem Artikel beschrieben große eigene Risiken bergen. Es wird also bis weit in die untere Mittelschicht viel Geld so gespart.

Im Umkehrschluss finden Sie es also besser und richtig, dass der Kleinsparer weiterhin treudoof in diese Produkte investiert und sich nicht mal so viel Zeit nimmt sich mit der eigenen Finanzplanung auseinanderzusetzen, wie man normalerweise in den Kauf eines neuen TV investiert?

Bei einer Aktienquote von Privatanlegern bei rund 15 % sind also nach ihrer Meinung 85 % der Sparer in diesem Land zu blöd zu verstehen, dass man breit gestreut Aktien und günstige Fonds/FTLs kaufen sollte und diese dann mit einem Anlagehorizont wie bei einer KLV ansparen/liegenlassen soll? Mehr muss man eigentlich gar nicht wissen. Gerade für die 100 Euro pro Monat Sparer macht das sehr viel Sinn und sie sind zudem flexibler. Oder haben Sie schon einmal versucht eine Lebensversicherung vorzeitig zu kündigen und an das Geld heranzukommen?

Und zu dem Thema Risiken, reelle Verzinsung/Kapitalzuwachs, Vergleich gegenüber anderen Sparformen gibt es jede Menge Studien. Oder man schaut einfach die Entwicklungen der großen Indices an, wenn man diesen nicht glaubt.

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kuschl 23.09.2018, 11:44
42. Genau, ganz einfach

Zitat von tdizz
Verstaatlichen. Mutterkonzerne teilenteignen. Kapitalismus funktioniert nicht, und das zeigt sich immer und immer wieder.
Kapitalismus überlebt, WEIL nicht enteignet wird. Nicht überlebt haben die von Ihnen gewünschten Formen und gingen regelmäßig in den Staatsbankrott, weil unfähige Parteischranzen, die keine Ahnung von der Sache hatten, Schlüsselpositionen auf Grund ihres Parteibuches bekamen und ganze Volkswirtschaften an die Wand fuhren. Der Rest hat sich unter der kommunistischen Tarnkappe, siehe China und Russland in den Kapitalismus begeben

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mhwse 23.09.2018, 11:47
43. besser 50 EUR in Lehrmittel und Bücher für die Kinder

Zitat von Wulf Eisenschwert
Immeridee schlauen Kommentare mit diesen Sch....Aktien. Sie sollten Mal davon ausgehen, daß die meisten Kleinepater vielleicht 100 bis maximal 50o ? im Monat sparen und nicht so flrm mit Anlagen sind. Ihre schlauen Tipps, wie sie auch immer gerne von windigen Bankbetrügern gebracht werden , sind für den A... Das gilt übrigens auch für die Ratschläge von dem Tenhagen oder wir leben in verschiedenen Ländern? Kleinsparern , also der Masse bringt das nichts
investiert - als in Aktien.
da haben Sie Recht. Aktien machen ggf. nur Sinn wenn man Bargeld über hat - also schon eine lebenslange Rente aus Immobilien/Eigentum, Firmen Anteilen (auf deren Entwicklung man Einfluss hat) - etc. besitzt ..
(Wenn Ihnen noch etwas einfällt - bitte - das stammt nur aus persönliche Beobachtung - eine KLV gehört irgendwo ans Ende dieser Kette - eine private - quasi - Bargeldmenge wird in Krisensituationen immer zuerst gepfändet - da zum Leben nicht erforderlich .. stellt also keinerlei finanzielle Absicherung dar .. da Sie das nicht schnell genug flüssig bekommen - die Gläubiger aber Zeit haben .. bei der aktiven Verpfändung - durch Sie selbst - müssen Sie ggf. 10% abgeben - was weit mehr ist, als die 2,5% p.a. .. )

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mk1966 23.09.2018, 11:48
44. Das kann noch richtig lustig werden...

...als Kind der Mitte60er-Jahre habe ich - wie alle damals - einige private Lebens- und Rentenversicherungen abgeschlossen und darauf basiert auch meine zusätzliche Altersvorsorge. Bisher fahre ich gut damit, da alle angeblich mit 4 % verzinst werden - allerdings ist die voraussichtliche Auszahlungshöhe seit Jahren unverändert, trotz der 4% - WAS also wird da eigentlich verzinst? Heute würde ich das nicht mehr machen. Ich überlege auch, die Versicherungen beitragsfrei zu stellen. Jedenfalls...: Die Versicherer nutzen das Umfeld einer miserablen Regierung und bringen ihre Kohle in Sicherheit, bevor der Laden zusammenbricht. Was dann aber mit Millionen von künftigen Rentnern aus der Babyboomer-Generation geschieht, denen ihre Zusatzrente flöten geht, darauf wird die deutsche Politik sicher keine Antwort haben - Hauptsache, Milliarden für Asylanten ausgeben und blödsinnige Mütterrente einführen. Mir wird langsam mulmig, ob ich dann in zehn Jahren noch was bekomme von dem vielen Geld, das ich eingezahlt habe. Wenn nicht, und bleibt nur das staatliche Almosen, gehe ich einer trüben Rentenzeit entgegen und verlöre mein letztes Vertrauen in Demokratie und Staat...dass ich dadurch empfänglich bin für "Alternativen", kann mir keiner verdenken!

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dieter_huber 23.09.2018, 11:52
45. Prinzip Drainage

Die Niedrigzinsen kommen den Versicherungen als billige Ausrede gerade recht. Selbst in Hochzinsphasen kam für die Kunden kaum was bei rum wie die Renditeverlaufskurven von klv-check zeigen. Aber die verantwortlichen Politiker halten seit je her ihre schützende Hand über die Branche, zuletzt mit dem Skandalgesetz von 2014, das die Schwarzen wie die Roten einhellig auf den Weg brachten.

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supergrobi123 23.09.2018, 11:52
46. @leeberato

Zitat von leeberato
Ich zahle seit 25 Jahren in meine Lebensversicherung ein. Trotz der eher schlechten Aussichten, wäre es dumm einfach aufzuhören. Mich aber einfach als dumm und als Lemming zu bezeichnen zeigt Ihre beschränkte geistige Fähigkeit sowie Ihren fragwürdigen Umgang mit anderen Menschen, die Sie nicht einmal kennen.
Es tut mir leid, Ihnen hier widersprechen zu müssen. Lebensversicherungen waren im Vergleich zu etwa Wertpapieren noch nie sonderlich renditestark, flexibel oder risikoarm.
Darum war auch schon vor 25 Jahren Ihre Entscheidung dafür - entschuldigung - dumm.
Die Tatsache, dass sie treu 25 Jahre in eine schlechte Anlageform einzahlen, ist wiederum exakt wie von meinem Vorredner bereits geschrieben: lemminghaft. Und auch jetzt, bei sehr schlechten Nachrichten zu Ihrem Vertrag, laufen Sie weiter, den Abgrund fest im Auge.
Denn ob es wirklich dumm wäre, jetzt einfach aufzuhören, lässt sich kaum sinnvoll beanmtworten. Aber der obige Artikel lässt vermuten, dass Sie mit jedem weiteren Cent, den sie in Ihren Vertrag einzahlen, Gefahr laufen, ebenjenen Cent nie wieder zu sehen.
Ihr eingezahltes Kapital durfte z.T. weg sein, da sie bei Kündigung wohl nur den "Rückkaufswert" erhalten düften. Eine der grandiosen Klauseln dieser Verträge, die den Deal hochriskant machen.
Eine komplette Vertragsauflösung ist also wahrscheinlich keine gute Idee (ganz ausschließen würde ich es allerdings nicht).
Aber je nach Vertragsrestlaufzeit sollten Sie dringend darüber nachdenken, weitere Zahlungen einzustellen und lieber in vernünftige Sachwerte zu investieren.
Wie gesagt: Jeder weitere Cent, den sie in ihre unrentable, unsichere Abzockerversicherung stecken, mag sich in Zukunft als ein lemminghaft dumm investierter Euro erweisen.

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joomee 23.09.2018, 11:52
47. Komplett falsch

Zitat von karlo1952
2,5 % Verzinsung bei einer LV sind für manche Mitmenschen immer noch sicherer, als an der Börse mit Aktien und Derivaten verzockt. Bei Anlagen an der Börse oder bei Fonds muss ich mich fast täglich, oder einmal jährlich beschäftigen, eine Lebensversicherung schliesse ich ab und habe die nächsten Jahre bis zur Auszahlung meine Ruhe. Das ist den meisten Bundesbürgern lieber. Ausserdem ist man an der Börse auch auf Beratung und Broker angewiesen, denen man vertrauen muss, wenn man selbst keine grossen Kenntnisse hat.
Es ist leider komplett falsch was sie da behaupten.

Wie kommen Sie darauf dass man sich mit Aktien täglich beschäftigen müssen? Und wenn jemand es zu viel ist, sich einmal im Jahr damit zu beschäftigen, darf er auch nicht jammern, wenn im Alter nicht viel da ist.

Sie müssen im Grunde nur drei simple Regeln beachten - die jeder überall leicht nachlesen kann und zudem so logisch sind, dass sie auch jeder versteht. Man lernt dann auch schnell, dass man von Wetten und Derivaten Abstand halten soll. Dann ist das Risiko enorm klein und die Renditeaussichten deutlich größer als bei allen anderen klassischen Sparformen.

Aber alleine Ihre Wortwahl von verzocken zeigt, dass sie sich mit dem Thema sachlich und fair gar nicht auseinandersetzen wollen. Zocken sollen Kleinanleger ganz explizit nicht. Und das wissen Sie wohl auch. Es wäre aber schon hilfreich, wenn sie nicht anderen teilweise weniger sinnvollen und zudem noch riskanteren Anlageformen (siehe Artikel) das Wort reden würden. Ich halte das für unverantwortlich

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spmc-12355639674612 23.09.2018, 11:56
48. Das europäische Steuerrecht

Zitat von Zentrist
Ein breit aufgestelltes Depot mit Aktien, Fonds, daneben noch ein Tagesgeldkonto (für die schnelle Verfügbarkeit, von Zinsen braucht man da ja nicht mehr zu reden) sollten die meisten Sparer glücklich machen. Statt also den Bürger immer mehr abzuzocken, sollte der Staat dafür sorgen, dass die Erträge aus Depots nicht mehr besteuert werden müssen, da der Bürger ja bereits Steuern auf sein Einkommen leisten musste, aus dem er die Sparraten tätigt.
Jetzt müssen wir uns einmal etwas genauer mit dem europäischen Steuerrecht beschäftigen - ja, das funktioniert in allen Staaten der EU ganz ähnlich:
Grundsätzlich wird Geld in dem Moment besteuert, in dem es den Besitzer wechselt. Ausgenommen davon sind gewisse Freibeträge. Wenn Sie z. B. Gehalt bekommen, fallen Steuern an, wenn Sie eine Erbschaft erhalten, ist diese zu versteuern, wenn Sie Zinsen auf Guthaben erhalten, sind diese zu versteuern und wenn Sie Dividenden auf Aktien erhalten, sind diese ebenfalls zu versteuern. Das ist im Grunde ein sehr einfaches Prinzip.
Ihr Argument, das oft auch von anderen großen Steuervordenkern zu hören ist, dass "der Bürger ja bereits Steuern auf sein Einkommen leisten" habe müssen, ist irreführend. Das Guthaben stammt zwar aus versteuertem Geld, nicht jedoch die Zinsen oder Dividenden. Diese erhalten Sie von außerhalb und müssen deswegen Steuern bezahlen.
Noch bis vor nicht allzu langer Zeit wurden hauptsächlich Vermögen besteuert, also Immobilien oder andere Wertanlagen. Das ist für den großen Teil der Bevölkerung besser, der keinen nennenswerten Besitz hat, aber das wollen wir ja offensichtlich nicht. Daher gibt es keine Vermögenssteuer und kaum Erbschaftssteuer, obwohl beide für einen wesentlich gerechteren Umgang mit großen Vermögenswerten sorgen würden.
Eine ganz andere Form der Staatsfinanzierung ist die, dass der Staat die für sein Funktionieren erforderlichen Mittel selbst erwirtschaftet, z. B. über staatliche Konzerne wie die Bahn oder die Post (erinnern Sie sich an die Zeiten vor der Privatisierung der Post?) oder das Vergeben von Grundstücken auf Pachtbasis.

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floydpink 23.09.2018, 11:56
49. !

Zitat von tdizz
Kapitalismus funktioniert nicht...
Fragt sich für wen.
Kapitalismus macht die Reichen immer reicher und das Geld dafür kommt von den Anderen.
Anders geht's nicht.

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