Forum: Wirtschaft
Hohe Methan-Emissionen: Forscher halten Erdgas für klimaschädlicher als offiziell ang
AP

Erdgas gilt als wichtige Brückentechnologie für die Energiewende. Doch laut einer Studie, die dem SPIEGEL vorliegt, sind die offiziellen Angaben über klimaschädliche Methanemissionen oft zu niedrig.

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Ökofred 13.09.2019, 14:16
110. die es wissen müssen...

Zitat von dk.bied
... etwa die gleichen, die sich bereits bei anderen Projekten - wie BER oder S21 - durch Fachkompetenz, Effizienz und sparsamen (Kosten) Handeln einen Namen gemacht haben? Übrigens - in dem von Ihnen verlinkten Text taucht nicht ein einziges Mal das Wort Speicher auf. Auch ist nur von Investitionen, nicht aber von laufenden Kosten die Rede. Haha, dafür findet natürlich wieder die Selbstbeweihräucherung a la "382.000 Jobs" statt. Naja - alles andere wäre auch schlechtes Selbstmarketing. ;-)
Klar, die es wissen müssen.. bei Ihnen bin ich mir darob zunehmend unsicher, sonst sollten Sie wissen, dass die Bundesregierung weder S21 noch den BER baut.
Ist aber immer wieder für einen netten Spruch.
Welches Problem haben Sie mit den 382.000 Jobs? Brauchen wir die nicht? Oder glauben Sie nicht, dass es die gibt. Warum das?
Die Bundessregierung erfindet also diese Jobs? Also irgendjemand muss doch diese Anlagen bauen und warten?

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mostly_harmless 13.09.2019, 14:20
111.

Zitat von bommipit
wie das alles funktioniert. Die Gehirnwäsche in Sachen Klimawandel. Was wollen wir eigentlich? Die Industrie komplett abschaffen? Aus den[....]
Wenigstens wird bei Ihnen deutlich, was Ihre Motivation ist. Sie wollen an Ihrem Leben nichts ändern, und der Rest der Welt interessiert Sie - ebenso wie Ihre Nachkommen - einen Sche********

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vormaerz 13.09.2019, 14:21
112. Was könnte dümmer sein,

als kostenlose Energie einzusammeln, nur um zu verhindern, dass sich die Klimazonen schnell verschieben und das Wetter seine lebensspendende Funktion verliert? Da will wohl jemand auf Kosten der Energie- und Mobilitätsindustrien stinkreich werden.

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Zauderer 13.09.2019, 14:58
113. Immer noch keine Alternativen zu fossiler Energie

Zitat von dk.bied
aber nur, wenn sie sich in einem marktwirschftlichen Umfeld behaupten. Bezgl. Ihre Ausführungen zu den "Kosten": Ich weiß - Nachdem uns die Protagonisten jahrelang einreden wollten, EE's wären billig und sich die Wirklichkeit nicht mehr verstecken lässt (auch wenn - streng nach der Salamitaktik - die EE bedingten Kosten immer häufiger in anderen Gebühren/Abgaben/Entgelten versteckt werden), versucht man den Leuten heute eben einzureden, dass "die anderen" ja im Grunde viel zu billig sind. Das Stichwort lautet "Externe Kosten". Im Grunde ist das Konstrukt "Externe Kosten" schon eine sinnvolle Sache allerdings bietet es nahezu beliebigen Spielraum für "kreative Auslegung" und Spekulationen. Irgendwo war mal die Reparatur von Straßen als Subvention an die Fossilen verrechnet... der Kreativität sind keine Grenzen gestetzt. Niemand kann heute zuverlässig sagen ob diese Kosten tatsächlich eintreten, wenn ja, wann genau und in welcher Höhe genau. Aber es gibt unzählige - vor allem politisch motivierte "Berechnungen" dazu. Auch handelt es sich um reine Kosten-Betrachtungen - mögliche Vorteile oder Nutzen werden komplett ausgeblendet und negiert. In Deutschland ist besonders das FÖS schon mehrfach unangenehm mit solchen Gefälligkeits-Studie aufgefallen.
Lieber dk.Bied, nun sagen Sie doch endlich, was für Sie Alternativen zur Nutzung fossiler Energieträger sehen. Ich vermute aber jetzt einmal, dass Sie gar keine Alternativen nennen wollen, weil das "weiter so" die einzige Lösung ist, die sich Ihrer Meinung nach in einem "marktwirtschaftlichen Umfeld" "rechnet".
Der von Ihnen angesprochene "beliebige Spielraum" für externe Kosten ist natürlich auch so beliebig nicht, denn das sind schlicht die Kosten für den menschgemachten Teil des Klimawandels. Und das wird sehr teuer werden. Welche Studie Sie jetzt dazu heranziehen möchten - falls Sie das möchten - bleibt Ihnen überlassen. Aber wenn Sie sich nicht gerade auf einen Tweet von Herrn Trump beziehen, wird es auf jeden Fall eine sehr große Zahl sein.
Es ist auf jeden Fall interessant, wie man mit der bloßen Nennung vieler, vieler Zahlen, warum überlebenswichtige Technologien entweder nicht machbar oder nicht bezahlbar sind, eine Diskussion wie diese hier an sich reißen kann, ohne auch im x-ten Post ein Konzept zumindest anzudeuten, was denn nun machbar und bezahlbar wäre. Außer einem "weiter so", versteht sich.

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Günter Rudolphi 13.09.2019, 15:48
114. In einem Forum darf auch von anderen geantwortet werden

Zitat von Zauderer
Lieber dk.Bied, nun sagen Sie doch endlich, was für Sie Alternativen zur Nutzung fossiler Energieträger sehen. Ich vermute aber jetzt einmal, dass Sie gar keine Alternativen nennen wollen, weil das "weiter so" die einzige Lösung ist, die sich Ihrer Meinung nach in einem "marktwirtschaftlichen Umfeld" "rechnet". Der von Ihnen angesprochene "beliebige Spielraum" für externe Kosten ist natürlich auch so beliebig nicht, denn das sind schlicht die Kosten für den menschgemachten Teil des Klimawandels. Und das wird sehr teuer werden. Welche Studie Sie jetzt dazu heranziehen möchten - falls Sie das möchten - bleibt Ihnen überlassen. Aber wenn Sie sich nicht gerade auf einen Tweet von Herrn Trump beziehen, wird es auf jeden Fall eine sehr große Zahl sein. Es ist auf jeden Fall interessant, wie man mit der bloßen Nennung vieler, vieler Zahlen, warum überlebenswichtige Technologien entweder nicht machbar oder nicht bezahlbar sind, eine Diskussion wie diese hier an sich reißen kann, ohne auch im x-ten Post ein Konzept zumindest anzudeuten, was denn nun machbar und bezahlbar wäre. Außer einem "weiter so", versteht sich.
als vom direkt angesprochenen user.
Am Ressourcen-Sparen wird wahre Nachhaltigkeit gemessen, nicht am gewohnten Komfort für vielleicht einige hundert oder tausend Jahre noch.
Jedes Land hat aber seine eigenen, unterschiedlichen Ressourcen noch, aber nie genug davon, bis zum Ende der Menschheit auf diesem Planeten.
Es kommt also auf eine Optimierungs-Rechenaufgabe an, wobei es auch noch Zielkonflikte gibt bei Kosten - Nutzen - Risiken, die nicht überall in allen Staaten außerdem nicht einheitlich gesehen werden.

Auch die Erderwärmung hat Risiken, ein konsequentes Ressourcen-Sparen wirkt jedoch am besten dagegen, nur scheinen das die enthusiastischen Freunde der "EE" in Parteien noch nicht in ganzer Dimension zu erkennen, weil sie ja den gewohnten Komfort noch retten wollen, da sonst viele Wähler nicht mehr mitziehen könnten.

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Günter Rudolphi 13.09.2019, 16:01
115. Mein Konzept kennen Sie ja nun ....

und das beinhaltet sparsamste und intelligente Nutzung sämtlicher Ressourcen, denn damit werden sie auch gleichmäßig beansprucht für längste Nutzungen in ihrer Gesamtheit.

Übrigens hatte ich vorher ein "nicht" zuviel, so war es richtig:
Es kommt also auf eine Optimierungs-Rechenaufgabe an, wobei es auch noch Zielkonflikte gibt bei Kosten - Nutzen - Risiken, die nicht überall in allen Staaten außerdem einheitlich gesehen werden.

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Zauderer 13.09.2019, 16:24
116. Kein Konzept zur Energieerzeugung

Zitat von Günter Rudolphi
und das beinhaltet sparsamste und intelligente Nutzung sämtlicher Ressourcen, denn damit werden sie auch gleichmäßig beansprucht für längste Nutzungen in ihrer Gesamtheit. Übrigens hatte ich vorher ein "nicht" zuviel, so war es richtig: Es kommt also auf eine Optimierungs-Rechenaufgabe an, wobei es auch noch Zielkonflikte gibt bei Kosten - Nutzen - Risiken, die nicht überall in allen Staaten außerdem einheitlich gesehen werden.
Lieber Herr Rudolphi, ich antworte der Einfachheit halber auf Ihre beiden Beiträge. Natürlich darf jeder auf meine Beiträge antworten, ich kann mich nicht erinnern, dass ich das ausgeschlossen habe.
Und natürlich ist es weise und angebracht, auch beim Verbrauch zu sparen, aber darüber wurde ja gar nicht diskutiert. Den Befürworten der EE nun pauschal zu unterstellen, sie wären bequem und wollten "den gewohnten Konfort retten" ist schlicht und einfach nicht nur unwahr sondern schon unredlich.
Ein Konzept zur umweltschonenden Erzeugung von Energie (ich weiß, die wird nicht "erzeugt") bleiben übrigens auch Sie schuldig.

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Günter Rudolphi 13.09.2019, 16:41
117. Gerne antworte ich Ihnen auf alle Zitate

Zitat von Zauderer
Alle Zitate
"Lieber Herr Rudolphi, ich antworte der Einfachheit halber auf Ihre beiden Beiträge. Natürlich darf jeder auf meine Beiträge antworten, ich kann mich nicht erinnern, dass ich das ausgeschlossen habe.
Und natürlich ist es weise und angebracht, auch beim Verbrauch zu sparen, aber darüber wurde ja gar nicht diskutiert."

Aber warum denn nicht?

"Den Befürworten der EE nun pauschal zu unterstellen, sie wären bequem und wollten "den gewohnten Konfort retten" ist schlicht und einfach nicht nur unwahr sondern schon unredlich."

Ich habe das ja nicht allen unterstellt, aber auch ich höre immer etwas vom Bestandsschutz und angeblich von vielen neuen, nachhaltigen Arbeitsplätzen in einer Zukunftsbranche ohne Ende.


"Ein Konzept zur umweltschonenden Erzeugung von Energie (ich weiß, die wird nicht "erzeugt") bleiben übrigens auch Sie schuldig."

Das muß auf das jeweilige Land und die Region fein abgestimmt sein und keine Rohstoff energetischer und stofflicher Art darf daher a priori schon ausgeschlossen werden.

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Zauderer 13.09.2019, 17:08
118. Auch kein Konzept

Lieber Herr Rudolphi, ein Konzept, welches keinen Energieträger ausschließt, ist leider keines. Zumindest keines, welches im Klimaschutz dient. Denn natürlich muss es das Ziel sein, fossile Energieträger mittelfristig eben nicht mehr zur Energieerzeugung zu nutzen.
Die Verbrauchsseite war übrigens einfach nicht Gegenstand dieser Diskussion, aber ich bin voll bei Ihnen, dass wir auch diese betrachten müssen. Weniger Energieverbrauch würde ja auch bedeuten, dass die erneuerbaren Energien weniger Energie bereitstellen müssen. Das würde die Umstellung ja tatsächlich eher erleichtern.

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x+n 13.09.2019, 17:09
119.

Zitat von misterknowitall2
da verliert man schnell den Überblick, man vergisst oder unterschlägt viele Aspekte und wirft Sachen in einen Topf, die da nicht reingehören. Das Potential der Erneuerbaren wurde vom Fraunhofer mal durchgerechnet und man kann Deutschland mit seinen "Dunkelflauten" problemlos versorgen, wenn genügend Solar und Windanlagen am Start sind. Außerdem müssen sie dezentral denken. Großkraftwerke die halb Deutschland beliefern passen da nicht mehr in die Zeit. Bringt man Gas als Speicher und Notbrennstoff ins Spiel ist vieles noch erheblich einfacher.
Mehr solar bringt nachts nicht mehr Strom, mehr Windräder bei Windstille auch nicht.

Eine dezentrale Stromversorgung bauen wir gerade ab. Daher werden ja auch neue Trassen benötigt um den zentral im Norden erzeugten Windstrom in den Süden zu transportieren.

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