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Hohe Methan-Emissionen: Forscher halten Erdgas für klimaschädlicher als offiziell ang
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Erdgas gilt als wichtige Brückentechnologie für die Energiewende. Doch laut einer Studie, die dem SPIEGEL vorliegt, sind die offiziellen Angaben über klimaschädliche Methanemissionen oft zu niedrig.

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Ökofred 13.09.2019, 17:39
120. Welche ist das?

Zitat von x+n
Mehr solar bringt nachts nicht mehr Strom, mehr Windräder bei Windstille auch nicht. Eine dezentrale Stromversorgung bauen wir gerade ab. Daher werden ja auch neue Trassen benötigt um den zentral im Norden erzeugten Windstrom in den Süden zu transportieren.
Die dezentralen AKW, die dezentralen Stein- oder Braunkohlkraftwerke?

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Günter Rudolphi 13.09.2019, 17:57
121. Klarer Widerspruch von mir zu a)

Zitat von Zauderer
a) Lieber Herr Rudolphi, ein Konzept, welches keinen Energieträger ausschließt, ist leider keines. Zumindest keines, welches im Klimaschutz dient. Denn natürlich muss es das Ziel sein, fossile Energieträger mittelfristig eben nicht mehr zur Energieerzeugung zu nutzen. b) Die Verbrauchsseite war übrigens einfach nicht Gegenstand dieser Diskussion, aber ich bin voll bei Ihnen, dass wir auch diese betrachten müssen. Weniger Energieverbrauch würde ja auch bedeuten, dass die erneuerbaren Energien weniger Energie bereitstellen müssen. Das würde die Umstellung ja tatsächlich eher erleichtern.
Ein fossiler Energieträger hat nicht a priori einen großen Klimaschaden bei richtiger Verwendung schon zur Folge.
Nehmen wir nur einmal den Kohlenstoff aus der Kohle.
Dadurch werden Klimagase bei der Verbrennung emittiert pro kg, auch z.B.im Hochofenprozeß..

Sie ersetzen die nun wie konkret durch "EE", um Eisen aus Eisenerz darzustellen, denn Eisen und Stahl werden doch überall auf der Welt noch gebraucht, auch kein Windrad ohne Stahl.

Wie machen Sie jetzt aus Eisenerz Eisen und Stahl und wie holen Sie das Eisenerz schon mal aus dem Boden ohne Kohle als Energieträger, die Ihnen das Eisen und den Stahl durch erst brachten für alles weitere?
Bitte die Emissionen dabei belegen ohne Kohle als Energieträger, wie Sie nun das alles erreichen wollen.

Zu b) Zustimmung

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Ökofred 13.09.2019, 18:27
122. steht hier

Zitat von Günter Rudolphi
Ein fossiler Energieträger hat nicht a priori einen großen Klimaschaden bei richtiger Verwendung schon zur Folge. Nehmen wir nur einmal den Kohlenstoff aus der Kohle. Dadurch werden Klimagase bei der Verbrennung emittiert pro kg, auch z.B.im Hochofenprozeß.. Sie ersetzen die nun wie konkret durch "EE", um Eisen aus Eisenerz darzustellen, denn Eisen und Stahl werden doch überall auf der Welt noch gebraucht, auch kein Windrad ohne Stahl. Wie machen Sie jetzt aus Eisenerz Eisen und Stahl und wie holen Sie das Eisenerz schon mal aus dem Boden ohne Kohle als Energieträger, die Ihnen das Eisen und den Stahl durch erst brachten für alles weitere? Bitte die Emissionen dabei belegen ohne Kohle als Energieträger, wie Sie nun das alles erreichen wollen. Zu b) Zustimmung
https://www.thyssenkrupp-steel.com/de/newsroom/pressemitteilungen/pressemitteilung-110080.html
Wasserstoff statt Kohle.
Geht alles, man muss nur wollen.

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Günter Rudolphi 13.09.2019, 20:13
123. Das bringt nur eine Reduktion der CO2-Emissionen

Zitat von Ökofred
https://www.thyssenkrupp-steel.com/de/newsroom/pressemitteilungen/pressemitteilung-110080.html Wasserstoff statt Kohle. Geht alles, man muss nur wollen.
von gerade mal max. 20 % durch Einblasen von Wasserstoff, wobei der Wasserstoff wohl selber vom Himmel herab fiel.
Zitat:
"Theoretisch ist so ein Einsparpotenzial von rund 20 Prozent CO2 an dieser Stelle des Produktionsprozesses möglich."
Glauben Sie, das kannte ich noch nicht?

So wird das schon mal nichts!

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Günter Rudolphi 13.09.2019, 20:22
124. Besser hätten Sie es aber nicht zeigen können,

Zitat von Ökofred
https://www.thyssenkrupp-steel.com/de/newsroom/pressemitteilungen/pressemitteilung-110080.html Wasserstoff statt Kohle. Geht alles, man muss nur wollen.
daß lediglich durch geringe, noch nicht einmal bilanzierte, nur gerade mal projektierte Verbesserungen den Leuten von der "EE" ein X für ein U vorgemacht wird, die alles glauben, was ihnen die PR noch serviert!

Vollmundig sollen es doch 100 % EE werden und ganz ohne Emissionen, also klimaneutral, Kompensationen an anderer Stelle jedoch für Emissionen reduzieren global nichts an Emissionen, verschieben sie nur in andere Regionen.

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Zauderer 13.09.2019, 20:37
125. Erzeugung sekundärer Energieträger

Lieber Herr Rudolphi, wir diskutieren hier über die Erzeugung sekundärer Energieträger, z.B. elektrischen Strom. Nicht über Stahlerzeugung.

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Günter Rudolphi 13.09.2019, 21:11
126. Deswegen antworte ich ja ....

Zitat von Zauderer
Lieber Herr Rudolphi, wir diskutieren hier über die Erzeugung sekundärer Energieträger, z.B. elektrischen Strom. Nicht über Stahlerzeugung.
denn ein sekundärer Energieträger ist der Wasserstoff, den Air Liquid einsetzen will bei der Roheisen-Erzeugung aus Eisenerzen, noch nicht einmal bei der Umwandlung von Roheisen in Stahl für die weitere Verwendung.
Da jedoch muß in den Bergwerken und beim Transport der Eisenerze zu den Hochöfen immer die ganze Kette betrachtet und noch bilanziert werden!
Das aber geht Ihnen wohl zu weit, wie es ja jeder hier lesen kann!

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Günter Rudolphi 13.09.2019, 22:12
127. Die Knackpunkte sind der Grenznutzen und die Grenzkosten ...

bei allen Verbesserungen und bei der sog. "EE" ist es der kumulierte Energieaufwand, der größer Null bleibt. Damit kann es auch keine 100% bei der "EE" schon in der Stromerzeugung alleine, aber mal umfassend bilanziert, in Zukunft geben.

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Ökofred 13.09.2019, 22:53
128. Danke für diesen Beitrag!

Zitat von Günter Rudolphi
von gerade mal max. 20 % durch Einblasen von Wasserstoff, wobei der Wasserstoff wohl selber vom Himmel herab fiel. Zitat: "Theoretisch ist so ein Einsparpotenzial von rund 20 Prozent CO2 an dieser Stelle des Produktionsprozesses möglich." Glauben Sie, das kannte ich noch nicht? So wird das schon mal nichts!
Googeln sie auch selber mal oder reicht es Ihnen, die Beiträge anderer zyn.. äh zu kommentieren.
Man kann wohl auch mehr reduzieren, aber ich denke das interessiert Sie gar nicht.
https://www.dena.de/fileadmin/dena/Publikationen/PDFs/2019/Factsheet_PowerFuels_Stahlproduktion_Industrielle_ Prozesswaerme.pdf
Nee, Sie haben recht, mit Einstellungen wie Ihrer wird das nichts.

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litholas 14.09.2019, 23:05
129.

Zitat von dk.bied
... Natürlich können wir die installierte Leistung von Wndkraftanlagen und PV-Farmen erhöhen. Als Folge werden wir immer mehr Zeiten erleben, in denen sich PV und Windkraft selbst kannibalisieren - ohne dass sich die Zeiten unzureichender Einspeisung wesentlich verkürzen (Ganz, ganz viele Windmühlen mal kein Wind macht nunmal NULL Einspeisung). ... Will man den Ausbau weiter forcieren (ISE-Fraunhofer hatte - glaube ich - mal 576 GW genannt (von derzeit ca. 110 GW), dann wollen die Investoren Zaster sehen! Wer bezahlt das wohl letztendlich? Man hat nur die Wahl zwischen Pest und Cholera: Unsummen für weitere Überschusskapazitäten an Windkraft und PV ausgeben oder aber für Speicher (oder für beides, denn bei einem integralen Wirkungsgrad von 25% bei PtGtP wird bei starker Nutzung von PtG wohl beides nötig sein). EE-Befürworter scheuen sich davor, eine sachlich nachprüfbare Zahl oder Schätzung) für das, was die Stromkunden künftig für die Nutzung elektrischer Energie zu bezahlen haben, zu nennen. Man flüchtet lieber in Phrasen "günstige EE". "konkurrenzfähige EE" usw.
Freiland-PV erzeugt den Strom zur Zeit für etwa 5 ct/kWh. 200GWp erzeugen im Jahr etwa 180 Mrd kWh, kosten also 9 Mrd Euro im Jahr. Vor diesen 180 Mrd kWh sind etwa 140 Mrd kWh direkt nutzbar.

Onshore-Windkraft kostet zur Zeit etwa 5ct/kWh. 260GWp erzeugen im Jahr etwa 420 Mrd kWh, kosten also 21 Mrd Euro im Jahr. Von diesen 420 Mrd kWh sind nach Abzug des PV-Stroms etwa 280 Mrd kWh direkt nutzbar.

Bleibt ein Bedarf von etwa 130 Mrd kWh. 70GW Gasturbinenkraftwerke kosten etwa 3,5 Mrd Euro im Jahr, und 35GW Gas- und Dampf-Kraftwerke etwa 2,8 Mrd Euro. Die verbrauchen für die Erzeugung dieser 130 Mrd kWh Erdgas für etwa 5,5 Mrd Euro.

Ergibt 9 + 21 + 3,5 + 2,8 + 5,5 = 41,8 Mrd Euro für 550 Mrd kWh, entsprechend 7,6 ct/kWh. Das entspricht in etwa den Kosten von Strom aus Steinkohle.

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