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Hohe Schulden: Modellbahn-Firma Fleischmann ist insolvent
DPA

Der Modelleisenbahn-Hersteller Fleischmann hat Insolvenz beantragt. 33 Angestellte mussten dort zuletzt die Pensionen von mehr als 600 früheren Mitarbeitern erwirtschaften.

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sponner_hoch2 05.08.2015, 15:05
40.

Zitat von Charles03
Fleischmann hatte einmal 700 Mitarbeiter und wurde von der Modelleisenbahn GmbH in Grund und Boden gewirtschaftet und aller Besitztümer beraubt. Das Firmengelände in Nürnberg wurde mit......
Und was ist daran (so denn alles tatsächlich genau so geschehen ist) kriminell?

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sponner_hoch2 05.08.2015, 15:12
41.

Also:

1.) Die Belegschaft muß also die kompletten "Pensionen" (dazu s. u.) der 600 Leute erwirtschaften? Haben die denn nie in die gesetzliche rente eingezahlt? Wie hat man das denn geschafft (ehrliche Frage, ich wäre froh wenn ich in diese Negativanlage nichts einzahlen müßte).

2.) "Pensionäre"? Echt, die haben ihre Leute verbeamtet? Oder ehe doch Rentner.

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haltetdendieb 05.08.2015, 15:13
42. Fleischmann hatte immer die schönsten aller Lokomotiven

Da konnten weder Märklin noch Trix mithalten. Ich hoffe, daß es mit der Firma weiter geht. Viel Glück!

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miwi72 05.08.2015, 15:14
43. Pensionsverpflichtungen

Mal einige Fakten. (Hierbei nehme ich eine rückstellungsbasierte Direktzusage an.)

Einer Rückstellung steht in der Bilanz ein entsprechender Aktivwert gegenüber. Dass muss aber kein Geld sein, dass kann auch eine Fabrikhalle sein. Damit hat der Betriebsrat nichts am Hut. Und die Bilanz als solche ist dann auch nicht "falsch".

Der Pensionssicherungsverein sichert im Normalfall keine Zusagen eines beherrschenden Unternehmers an sich selbst. Eine entsprechend hohe Selbstzusage zu Lasten des ...Vereins ist daher nicht möglich.

Alle Unternehmen in Deutschland mit Direktzusage sind Pflichtmitglied im ...Verein. Insolvenzen werden im Folgejahr an die Mitglieder umgelegt. (grob formuliert)

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Xangod 05.08.2015, 15:15
44. Hochschulabschlüsse?

Zitat von abc-xyz
..., die auch noch in der Hälfte Hochschulabschlüsse haben.
Machen wir uns nichts vor. Schulabschlüsse sind ohnehin nicht leicht zu vergleichen, ich wette aber, daß da die deutschen Behörden tatsächlich aus einem "Highschool-Diploma" einen "Hochschul-Diplom" gemacht haben. Dabei ist das allenfalls mit dem deutschen Hauptschulabschluß vergleichbar. Wer sich erinnert, so einen Abschluß hatte auch Damenschuhverkäufer Al Bundy!

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ein-berliner 05.08.2015, 15:15
45. Natürlich

Zitat von napu
Inwieweit den schwer traumatisierten Menschen eine Arbeit zuzumuten ist, muß sich noch herausstellen. Man sollte die Sache ganz sanft angehen und nichts überstürzen. Da ich selbst engagiert bin, weiß ich aus Gesprächen mit traumatisierten......
Die vielen traumatisierten Flüchlinge müssen generell einer halbjährigen Rehabilitation unterzogen werden. Dazu muss selbstverständlich unser Sozialsystem vollkommen umstruktiert werden, die deutschen Malocher können ruhig noch ein Jahr länger auf ihre Rente warten.
Bei Ihren Gesprächen müssen Sie einiges missverstanden haben.

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politik-nein-danke 05.08.2015, 15:15
46. Es werden noch viele Firmen in die Pensionsfalle schlittern....

die Pensionsverpflichtungen werden noch viele Firmen in Existenznot bringen.

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milan8888* 05.08.2015, 15:16
47.

Zitat von indiansummer63110
möchte ich zu Kommentar 10. nur sagen, dass es den Jungen nicht schaden würde, neben stundenlangem Computerspielen und Internetsurfen auch mal was manuell und technisch Kreatives (Anlagen-, Gebäude- und Geländebau usw.) zu machen. Als Nebeneffekt hätte man anschließend auch was, was man als greif- und sichtbares Ergebnis vorweisen kann.
Lego - die verkaufen auch elektrische Eisenbahnen…

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forsell 05.08.2015, 15:20
48. Ach was,

Zitat von mallet4000
Wenn 33 AN 600 Pensionäre durchfüttern müssen ist das eine Sache. Die horrenden Preise für Modelleisenbahnen werden aber den Todesstoß versetzt haben. 100,- € für eine N-Rangierlok (rote Ameise) sind schon dreist.
Ob 1000 oder nur ein 1 Mitarbeiter, spielt keine Rolle, da die Beitragshöhe der an den Pensions-Sicherungs-Verein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit (PSVaG) abgefürten Beiträge vom Umsatz abhängig ist. Die lag nach Wiki im Jahr 2013 bei 1,7 Promile. Der Umsatz lag 2010 bei fast 51 Mill. Euro. Der Insolvenzgrund dürften also nicht "33 Mitarbeiter" in D. sein -die gesamte Fertigung findet in China und in Arad (Rumänien) statt, sondern ein in der Krise eingebrochener Umsatz bei gleichzeitiger Nichtbereitschaft, die 1,7 Promile an Beiträgen abzuführen.

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Bahnix 05.08.2015, 15:21
49. Ach ja?

Zitat von sonicprisma
Mal kurz gegoogelt was dieser Pensions-Sicherungs-Verein ist: eine Versicherung, für genau diesen Fall, für die der Arbeitgeber Beiträge bezahlt hat. Nix Allgemeinheit.
Und wer zahlt denn in die Versicherung ein? Sie, mit ihren Pensionskassengeldern, von denen ein Teil als Versicherungsprämie abgeht. Na ja, Die Erde ist eine Scheibe.

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