Forum: Wirtschaft
Hohe Spritpreise: Wie der Sommer für Autofahrer günstiger wird
Armin Weigel/ DPA

Die Kosten für Benzin und Diesel dürften weiter steigen. Wenn Sie als Autofahrer nicht arm werden wollen, sollten Sie für die kommenden Wochen ein paar Tipps beachten.

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haumti 27.04.2019, 18:28
1. Es kommt noch schlimmer

wenn wir den voraussichtlichen Dürresommer bekommen dürften die Flüsse genau so austrocknen wie letztes Jahr.
Wahrscheinlich sogar noch schlimmer da wir dieses Jahr von einem niedrigerem Niveau kommen.
Damit ist wieder Essig mit dem Benzintransport auf den Flüssen.
Wir werden die 1,80€ Marke knacken evtl. sogar die 2€ Marke.

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hans_g 27.04.2019, 18:28
2. Tolle Tipps,

die leider den vielen Berufspendlern rein gar nichts bringen. Abzocke pur, vielen Dank Mr Trump und natürlich auch unserer Bundestrulla mit ihrer CO2-Abgabe - solche Politiker müssten mal wieder die Konsequenzen ihres Handelns selbst spüren.

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Prinzen Paule 27.04.2019, 18:29
3. Lahmende Konjunktur...

Wenn sie noch weiter an den Stellschrauben drehen von denen sie nicht viel verstehen werden die Parteien bei der nächsten Wahl ihre Quittung bekommen. Dann werden wir diese Parteien eben nicht mehr wählen uns eine bessere aussuchen die uns bessere Alternative bietet .... Ich wähle nur die Partei die mir den Vorteil verschafft für das Ganze..
Das ist gelebte Demokratie!

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Gluehweintrinker 27.04.2019, 18:39
4. Ein Tipp fehlt noch: "Auto abschaffen"

Es fahren zu viele KFZ herum. Es fahren zu viele überdimensionierte KFZ herum. Zu viele KFZ fahren zu große Entfernungen. Die Grenzen der Nachhaltigkeit sind längst überschritten, wenn man bei solchen Dingen wie Individidualverkehr überhaupt von Nachhaltigkeit sprechen kann. 1 bis 2 Tonnen Metall und Plastik werden herumgefahren, um 70 bis 90 kg Mensch zu transportieren. Es wird Zeit anzuerkennen, dass Appelle nutzlos sind, das Verhalten zu wenig vernunftgesteuert und die Zukunftsaussichten düster, wenn wir nicht von solchen Anachronismen Abschied nehmen wie der eigenen Karre vor der Tür. Nein, Car Sharing wäre auch keine Lösung. Die Lösung kann nur lauten ÖPNV. Und öfter mal den Hintern zu Haus lassen.

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manni.baum 27.04.2019, 18:44
5. das nennt man Verursacherprinzip

Zitat von haumti
wenn wir den voraussichtlichen Dürresommer bekommen dürften die Flüsse genau so austrocknen wie letztes Jahr. Wahrscheinlich sogar noch schlimmer da wir dieses Jahr von einem niedrigerem Niveau kommen. Damit ist wieder Essig mit dem Benzintransport auf den Flüssen. Wir werden die 1,80€ Marke knacken evtl. sogar die 2€ Marke.
Dürresommer kommt auch durch Benzin verbrennen, Benzintransport wird dadurch teurer.

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c.bixby 27.04.2019, 18:46
6. Schutzbrief vs. Automobilclub

Ich dachte ursprünglich auch, dass ein Versicherungsschutzbrief eine günstige Alternative zum Automobilclub ist.
Aber dann bin ich außerhalb der üblichen Geschäftszeiten liegen geblieben ...

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thenovice 27.04.2019, 18:48
7. Klasse...

die CO2-Steuer ist gut für die Umwelt? Ich wüsste gerne wie das funktionieren soll? Erstmal werden diejenigen, die keine Ausweichmöglichkeit haben, sanktioniert. Einen Umweltvorteil hätte es erst, wenn etwaige " Ich-habe-frei-und-Langeweile" - Rundfahrten dadurch unterblieben. Die Zahl dieser Freizeit-fahrten halte ich doch für sehr gering. Die restlichen Fahrten sind Zwängen geschuldet... Arbeit, Einkaufen, Kinder o.ä.. In diese Fahrten macht man nicht aus Spaß... Und wenn ansonsten die Fahrten zu Freizeitaktivitäten auf dem Land nicht mehr gewünscht/zu teuer werden, wird das öffentliche Leben halt nicht mehr stattfinden. Und hier auf dem Dorf fahren 2 Busse am Tag. Einer Morgens für die Schüler und einer Nachmittags für die Schüler... Mit dem Schichtdienst nicht vereinbar... und die 50km Arbeitsweg sind nicht mal eben zu radeln...

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marthaimschnee 27.04.2019, 18:56
8. Sommerloch?

Gehen Herrn Tenhagen die Themen aus?
Also 20 bis 30 Cent Unterschied hat man nur, wenn man eine Billigtanke mit einer Autobahntankstelle vergleicht. An der Autobahn tanken wiederum nur drei Typen von Autofahrern: 1. Idioten 2. welche bei denen die Reservelampe schon 50 Kilometer lang leuchtet und 3. welche denen Geld egal ist, weil sie entweder viel zuviel davon haben, oder den Sprit überhaupt nicht selber zahlen. Ansonsten sind die Tips immer die gleichen, denn sie laufen immer darauf hinaus, die immer häufigeren Preissprünge auszunutzen. Diese finden nach unten zwischen 10 und 12, zwischen 13 und 14 und ab 18 Uhr statt und das auch noch unterschiedlich für Diesel und Benzin. Und dann hüpfen meist alle Tanken im Umkreis mit. Wer das nicht nutzen kann, ist schonmal gekniffen. Extra losfahren, wenn's billig ist, lohnt sich oft nicht, ich bräuchte 4 Cent Unterschied, um alleine die 7 Kilometer Entfernung (x2 weil ich muß ja hin und zurück) zur nächsten Tankstelle zu kompensieren. Ökologisch ein Schwerverbrechen und ökonomisch meist Unfug, weil der Sprit erst spät abends so billig wird, wenn ich keine Lust mehr habe, dafür auch noch 20 Minuten Lebenszeit zu verschwenden.
Und sonst? Sprit sparen, tolle Idee. 50 im 5. Gang fahr ich trotzdem nicht, denn das ist einfach ein ganz mieses Fahrgefühl, wenn sich der Motor nahe an der Abwürg-Drehzahl quält. Spart auch kaum Kraftstoff, zumindest wenn man die 50 vom Tempomat halten läßt. Sinn macht eher, vorausschauend zu fahren, so wenig wie möglich bremsen zu müssen. Damit kommt man in die Nähe der NEFZ Werte und sogar recht gut auf oder sogar unter die des WLTP. Das Auto stehen zu lassen, ist für die meisten Autofahrer gar keine Option und das nicht, weil sie es nicht wollen, sondern weil es unzumutbare Mehraufwände bedeutet.

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Gluehweintrinker 27.04.2019, 18:59
9. Wieder werden Ursache und Wirkung verwechselt

Zitat von thenovice
die CO2-Steuer ist gut für die Umwelt? Ich wüsste gerne wie das funktionieren soll? Erstmal werden diejenigen, die keine Ausweichmöglichkeit haben, sanktioniert. Einen Umweltvorteil hätte es erst, wenn etwaige " Ich-habe-frei-und-Langeweile" - Rundfahrten dadurch unterblieben. Die Zahl dieser Freizeit-fahrten halte ich doch für sehr gering. Die restlichen Fahrten sind Zwängen geschuldet... Arbeit, Einkaufen, Kinder o.ä.. In diese Fahrten macht man nicht aus Spaß... Und wenn ansonsten die Fahrten zu Freizeitaktivitäten auf dem Land nicht mehr gewünscht/zu teuer werden, wird das öffentliche Leben halt nicht mehr stattfinden. Und hier auf dem Dorf fahren 2 Busse am Tag. Einer Morgens für die Schüler und einer Nachmittags für die Schüler... Mit dem Schichtdienst nicht vereinbar... und die 50km Arbeitsweg sind nicht mal eben zu radeln...
Warum wohl fahren auf dem Dorf nur noch zweimal pro Tag Busse? Weil es über Jahrzehnte erklärtes Ziel aller Bundesregierungen und ihrer Verk... sorry KFZ-Minister war, dem Individualverkehr absoluten Vorrang einzuräumen und den ÖPNV platt zu machen. Es war dem Deutschen offenbar sehr recht, denn mit seinem Wahlverhalten sorgte er dafür, die Abhängigkeit vom KFZ immer weiter auszubauen. Immerhin gibt es sei den frühen 1980ern eine politische Kraft, die Umwelt und Nachhaltigkeit im Blick hat, zumindest mehr als alle anderen. Wer sich jetzt darüber beklagt, wie sehr er doch "aufs Auto angewiesen" sei und nach wie vor Betonparteien wählt, lügt sich in die Tasche. Es wird nun, nach über 30 Jahren des Verschlafens, allerhöchste Zeit, dass wir das korrigieren, was über zu lange Zeit schief gelaufen ist.

Übrigens: wer gibt Ihnen eigentlich die Deutungshoheit über "wichtige und unwichtige Fahrten"? Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals von irgend jemandem in einem motorisierten Fahrzeug zur Schule gebracht worden zu sein. Nicht ein einziges Mal. Ich verfügte bereits als Kind über zwei gesunde Füße und - Überraschung - ein Fahrrad.

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