Forum: Wirtschaft
Hohe Spritpreise: Wie der Sommer für Autofahrer günstiger wird
Armin Weigel/ DPA

Die Kosten für Benzin und Diesel dürften weiter steigen. Wenn Sie als Autofahrer nicht arm werden wollen, sollten Sie für die kommenden Wochen ein paar Tipps beachten.

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pogle 28.04.2019, 09:00
70. Egal, was Benzin oder Diesel kostet ...

ich fahr mit rd. 5 Euro auf 100 km und das sogar noch 100 % regenerativ ... mit BioErdgas als CNG.
Und der Neuwagen kostete vor zwei Jahren soviel wie ein Diesel.

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ganzeinfach 28.04.2019, 09:02
71. Angebot und Nachfrage

Zitat von x+n
Das ist Unsinn. Bei einem Dorf von ca. 1000 Leuten ist es einfach nicht machbar aller 15 Minuten einen Bus fahren zu lassen. Nicht mal aller 30 Minuten, wenn das Dorf nicht gerade an einer Hauptverkehrsader liegt. Das ist weder für die Umwelt sinnvoll noch finanzierbar. Die Wähler der politischen Kraft aus den 80ern sitzen in der City und können zum Supermarkt laufen, der nächste Dönerladen ist gleich um den Block; und wollen am liebsten enteignen wenn die Miete zu hoch ist. Betonköpfe im Eifelturm.
Klar! Nur wenn ein Busangebot vorhanden ist, kann es auch genutzt werden. Muss anfänglich subventioniert werden - jedoch holt es mal die Leute aus der Grauzone heraus, wo sie "genötigt" sind, aufgrund der Situation zwingend ein eigenes Auto (für den Dauer-Notfalll) zu halten. Geht schon lange in den bergigen Alpen in der Schweiz und Oesterreich - Oekonomie 1. Semester ganzeinfach

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moistvonlipwik 28.04.2019, 09:07
72.

Zitat von Artikel 5 Grundgesetz
Dann gehen Sie doch mal zu einem Autoverkaäufer Ihrer Wahl und schauen Sie, was Sie da in der Kategorie 800 Kilo + 75 Ps zu kaufen kriegen!
Es ist sicher richtig, dass die Hersteller auch ihr Scherflein beitragen müssen. Das wird aber schon noch geschehen.
Bis dahin hilft nur, die jeweils kleinste Motorvariante zu nehmen und den örtlichen Chiptuner mit dem für ihn ungewöhnlichen Ansinnen zu konfrontieren, den Wagen hinsichtlich des Verbrauchs weiter zu optimieren, auch wenn dies die letzten 20 bis 75 PS kosten sollte.

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moistvonlipwik 28.04.2019, 09:10
73.

Zitat von schwelle
Wenn man plötzlich aus gesundheitlichen Gründen längere Zeit nicht das Auto/Fahrrad benutzen oder laufen kann, macht man sich auf die Suche nach passenden Busverbindungen. Um dann schnell zu bemerken, dass außer den Linienbussen zum Schulbeginn und -ende gar kein öffentlicher Nahverkehr stattfindet! Und wir wohnen noch nicht mal weit weg von der nächsten größeren Stadt. Also bitte keine Vorträge, dass man auf den ÖPNV umsteigen soll, den es faktisch gar nicht gibt...
Über ÖPNV wird politisch entschieden. Möglicherweise haben Sie also bei der Wahl falsche Prioritäten gesetzt. Anderenfalls haben Sie offensichtlich bei der Wohnortwahl nicht aufgepasst.

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rico76 28.04.2019, 09:12
74. ÖPNV, dass ich nicht lache

das Konzept geht nur in Großstädten auf. Die meisten Menschen leben in der Peripherie. Auch Bahn geht nicht, zu unzuverlässig, zu voll, kein Komfort.
War gerade am Bodensee im Urlaub. Dachte auch erst an Bahn, hätte je nach Verbindung 4-6 mal umsteigen müssen. Und dann wäre garantiert irgendetwas schief gegangen und man steht ohne Lounge auf irgendeinem piefigen Bahnhof. Und dann wäre ich dort auch nicht vorwärts gekommen im Dreiländereck, außer mit den Fähren, die ich zum Teil natürlich genutzt habe, wo es passt.
Und wenn man sich anschaut, wie sich der Spritpreis zusammensetzt, dann geht lediglich der kleinste Teil an die Konzerne. Überwiegend Steuern und Abgaben, zudem noch doppelt besteuert mit Umsatzsteuer. Die etablierten Parteien sind für mich daher nicht mehr wählbar, da Politik nur zugunsten einer irren Philosophie und für Konzerne gemacht wird.
Würde der Fuhrpark des Bundes auf Tesla umgestellt werden, als Vorbild, würde ich mitgehen. Ich sehe da nur A8 und 7er BMW.

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AHF84 28.04.2019, 09:18
75.

Zitat von schwäbischalemannisch
„20 Euro pro Tonne, macht 4,5 Cent pro Liter Benzin und 5,3 Cent pro Liter Diesel.“ es müsste wohl anders herum sein Herr Tenhagen. Diesel war ja mal en Vogue wegen des geringeren CO2 Ausstoßes. Es wäre also logisch, wenn der Diesel dann weniger mehr kostet, als der Benziner. Passt aber wohl nicht in den ideologisch geführten Kampf gegen den Diesel und die individuelle Mobilität generell...?!
Sie irren. Sie verbrauchen weniger Liter auf 100 km vgl. mit einem Benziner, aber der Liter Diesel hat eine größere Dichte und eine höhere CO2-Emission pro Liter:

Benzin: Dichte 0,775 kg/L, Emission: 2,32 kg/L CO2
Diesel: Dichte 0,845 kg/L, Emission 2,65 kg/L CO2

Um Vorzubeugen, dass eine höhere CO2 Menge pro Liter besteht als ja an Gewicht drin ist: Das liegt daran, dass pro Koihlenstoffatom zwei Sauerstoffatome gebunden werden, die vorher nicht im Kraftstoff enthalten waren. Ein Sauerstoff-Atom ist 1,25x so schwer wie ein Kohlenstoff-Atom. Heißst: Aus einem Kilogramm reinem Kohlenstoff können problemlos 3,5 Kilogramm CO2 entstehen. Der Wasserstoff aus dem Diesel / Benzin wird in anderen Verbindungen gebunden (z.B. Wasser)...

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twike-fahrer 28.04.2019, 09:18
76. Sparen mit Elektrofahrzeug

Schade, dass sich der Beitrag nur auf veraltete Verbrenner bezieht. Bei Elektrofahrzeugen gelten einige der Tipps nicht, dafür fehlen generell einige.

Zunächst was nicht gilt: Gewicht spielt bei einem E-Fahrzeug so gut wie keine Rolle. Denn das was bergauf mehr verbraucht wird, steht zu einem großen Teil bergab durch Rekuperation wieder zur Verfügung.

Richtig schade finde ich aber den fehlenden Hinweis auf die Auswirkung der Geschwindigkeit. Bei E-Fahrzeugen merkt man die quadratische Erhöhung des Luftwiderstands bei 90% Wirkungsgrad direkt. Beim Verbrenner ist der Mehrverbrauch zwar ganz genauso, fällt aber bei mickrigen 15% Wirkungsgrad dem Fahrer nicht so direkt auf. Dennoch darf der Hinweis auch bei Verpennern nicht fehlen. Bin es einfach leid, dumme Sprüche anzuhören "Mein Auto braucht immer X Liter egal wie schnell ich fahre ". Das ist physikalisch leider unmöglich und daher Bullshit.

Und jetzt los mit der Diskussion zum Tempolimit :-)

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apfelmännchen 28.04.2019, 09:23
77.

Zitat von new#head
Ja Frau Schulze, mehr Co2 Steuer auf den Dieselpreis aufschlagen, als auf den Benzinpreis. Das passt ins Bild, weil Dieselmotoren weniger Co2 produzieren als Benziner und zudem sind sie noch sparsamer. Ich weiss nicht ob ihre Ideen rein populistisch motiviert sind, durch reines Nichtwissen oder einfach durch Unvermögen. Ich befürchte das letztere, da diese Frau regelmässig nur bis zum Tellerrand denkt und sie sitzt offenbar auf einer Untertasse.
Andersrum: Warum hat man diese Verzerrung nicht längst geändert, wo 1 Liter Diesel doch mehr Energie enthält und dementsprechend mehr CO2 erzeugt als 1 Liter Benzin? Selbst bei einer 1:1 Besteuerung wäre der Diesel doch rechnerisch immer noch im Vorteil?

Ist diese Ungleichbesteuerung wirklich zielführend - außer für die Diesel-Hersteller selbst?

In Ländern, wo es diese unsinnige Verzerrung nicht gibt, fahren viel mehr Fahrzeuge mit Gas- oder Hybridantrieb - und damit ist auch der CO2-Ausstoß noch geringer als beim Diesel.

Das Problem in DE ist: durch Lobbyarbeit hat man den Diesel jahrelang bevorzugt - und neue, moderne Antriebstechniken durch Betrug beim Schadstoffausstoß ersetzt.

Eine Besteuerung nach Energie und Schadstoffausstoß hätte DE eine Menge Probleme erspart, die wir jetzt haben.

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Andreas-Schindler 28.04.2019, 10:29
78. Einfach kleinere Autos kaufen.

Für meine täglichen Fahrten nutze ich ein 15 Jahre alten 2-Sitzer Daihatsu. Kostet mich 250 Euro im Jahr an Versicherung und Steuern. Der Spritverbrauch ist zwar höher als bei neueren Autos. Aber die Reparaturen beschränken sich nur auf Rost am Blech. Ein billiges Auto ist auch billig im Unterhalt. Wer sich kein Neues teures Auto Leisten kann sollte auch bei ein Gebrauchtfahrzeug davon die Finger lassen. Reparaturen sind dann auch teuer. Ich könnte zwar auch mit den Bus zur Arbeit fahren. müsste dann aber um 4:30 Uhr Aufstehen. Nee Danke. Das selbe mit dem Fahrrad fahren, Fahrzeit wäre Identisch da der Bus ein großen Umweg fährt und die Haltestellen nicht vor meiner Haustür und Arbeitsplatz liegen. Wenn ich die Forderungen nach weniger Autos lese, dann vergessen alle wer die Straßen und Öffis Bezahlt. Nur 50% der Einnahmen durch Kfz-Steuern, Sprit-Steuer, MwSt für Autokauf und Sprit gehen zurück in den Straßenbau und Erhalt. Wenn es keine Autos gibt, dann gibt es keine Straßen und keine Bus und Bahn. Auch stellt sich die frage wer die vielen zusätzlichen Busse und Bahnen fahren soll. Die Verkehrsbetriebe haben jetzt schon Personal Probleme. Wer somit Fordert das es weniger Autos in unseren Städten geben soll kommt in den Städten nur noch zu Fuß, oder per Trekkingrad von A nach B.

Meine Antwort auf die Steigen Spritpreise ist ein kleines billiges Auto. Der Spritverbrauch ist zwar nicht geringer als bei ein größeren Wagen. Aber die Kfz-Versicherung ist geringer und Reparaturen fallen Preislich wesentlich geringer aus. Als bei größeren und teureren Modellen. Man wird zwar Belächelt und gefragt ob man sich nichts größeres Leisten kann. Aber die Kiste frisst mir nicht mehr die Haare vom Kopf (Ist eh nichts mehr da) wie die vorherigen Fahrzeuge von Deutschen Marken.

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immerfroh 28.04.2019, 10:33
79.

Zitat von haumti
wenn wir den voraussichtlichen Dürresommer bekommen dürften die Flüsse genau so austrocknen wie letztes Jahr.
Wer soll das voraussehen ?
Ob der Sommer zu trocken, zu nass oder völlig durchschnittlich wird, kann im April keiner seriös vorhersagen.

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