Forum: Wirtschaft
Hohe Steuereinnahmen: Kommunen melden Überschuss von fast zehn Milliarden Euro
Julian Stratenschulte / dpa

Die Kommunen haben das vergangene Jahr mit einem deutlichen Plus abgeschlossen. Sie verbuchten einen Überschuss von 9,8 Milliarden Euro. Grund waren deutlich gestiegene Steuereinnahmen.

Seite 2 von 2
misterknowitall2 02.04.2019, 15:05
10. Hä?

Zitat von mischamai
Gerade in RLP, dem verschlafensten aller Länder wäre es nun angebracht die Straßenausbaukosten nicht mehr auf die Bürger abzuwälzen und hier endgültig diese Kosten aus der Landeskasse zu bezahlen.
Es ist allgemein bekannt und nie anders gewesen, als dass Anlieger für "ihr" Stück Straße bezahlen müssen. Dafür sollte jeder Rücklagen bilden, der ein Eigenheim hat. Ich bin nicht gewillt, als Steuerzahler, solche Kosten für Sie zu übernehmen.

Und Kommunen sind nicht die Länder....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
lobro 02.04.2019, 15:09
11. Zuerst mal KAG-Beiträge abschaffen

Zitat von Bibendumx
das wäre der gute Zeitpunkt die Grundsteuer abzuschaffen! Der Hickhack um die Berechnung wäre beendet und eine Setzung auf Null käme unmittelbar den Bewohnern zu gute. So würde Wohnen auch billiger und das dürfte auch alle Mieter freuen! Meinetwegen könnte für einen erleichterten Erwerb von selbstgenutzem Wohneigentum auch die Grunderwerbssteuer gesenkt werden! Die ist allerorts zu hoch!
Und nicht nur die Grundsteuer. Hier in NRW gibt es ja z.Zt. die große Diskussion um die Abschaffung der KAG-Beiträge, wo Haus- und Grundbesitzer mit z.T. fünfstelligen Beträgen, zahlbar sofort, zur Kasse gebeten werden. Ich frage mich schon lange, wie es sein kann, daß Bundesbürger so ungleich behandelt werden können, seitdem ich hörte, daß solche Beiträge in anderen Bundesländern nicht erhoben werden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ede_wolf 02.04.2019, 15:17
12. Wäre ja schön

Wenn das alles gleichmässig verteilt wäre, könnte man ja darauf verzichten, Steuern zu senken. Stattdessen könnte man aber endlich mal die Schulen menschenwürdig machen. Wohin kann man denn noch zukunftsträchtiger investieren?

Wird nur leider nicht passieren. Da renoviert man lieber nochmal das Bürgermeisteramt oder baut das benachbarte Kloster aus. An Kinder oder gar an Lehrer verschleudern... da sei der Schulträger vor!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
effing 02.04.2019, 15:28
13. @#10 misterknowitall2

Schön, was Sie so alles wissen, das überall schon immer so war. Also in Baden Württemberg zahlen Anwohner keinen Cent für die Erneuerung der Straße vor ihrem Haus. Warum auch? Erstens wurde bereits Grunderwerbssteuer bezahlt, für weitere Infrastruktur die Erschließungskosten und zu guter Letzt noch die jährliche Grundsteuer. Das sollte eigentlich genügen um die Anwohnerstraße (die wohlgemerkt keine Privatstraße ist, sondern öffentlicher Raum) mit zu finanzieren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kia-ora 02.04.2019, 15:39
14. Häh?

Zitat von misterknowitall2
Es ist allgemein bekannt und nie anders gewesen, als dass Anlieger für "ihr" Stück Straße bezahlen müssen. Dafür sollte jeder Rücklagen bilden, der ein Eigenheim hat. Ich bin nicht gewillt, als Steuerzahler, solche Kosten für Sie zu übernehmen. Und Kommunen sind nicht die Länder....
Dann benutzen sie bitte keine Straßen mehr bei denen die Grundstückseigentümer bezahlen mussten, die haben schließlich auch keine Lust für Sie zu bezahlen. Der Witz in Deutschland ist das "angeblich" die Grundsteuer dafür zu nutzen ist Infrastrukturmassnahmen zu finanzieren. Kommt es dann aber zur Sanierung einer Strasse (mit Abwasser, Telefon und wer sonst noch sein Zeug in die Erde steckt) was ich eindeutig unter Infrastruktur verorte, dann werden die Anlieger aber schön zur Kasse gebeten, haben aber nicht die Möglichkeit Maut für ihr Stück Strasse zu erheben (haben sie ja schließlich bezahlt).

Und nun?

Für Strassen im öffentlichem Raum sollte meiner Meinung nach auch ausschließlich die öffentliche Hand zuständig sein und keine Privatpersonen oder Firmen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
misterknowitall2 02.04.2019, 15:53
15. Sorry,

Zitat von Ein_denkender_Querulant
Das Gesamtsteueraufkommen lag bei 850 Milliarden (2017), die Grundsteuer Der Anteil der Grundsteuern liegt dabei um 70 Milliarden (2016)
da hat wiki wohl ein Komma vergessen. 73,5 Mrd.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
misterknowitall2 02.04.2019, 16:02
16. Nee,

Zitat von effing
Schön, was Sie so alles wissen, das überall schon immer so war. Also in Baden Württemberg zahlen Anwohner keinen Cent für die Erneuerung der Straße vor ihrem Haus. Warum auch? Erstens wurde bereits Grunderwerbssteuer bezahlt, für weitere Infrastruktur die Erschließungskosten und zu guter Letzt noch die jährliche Grundsteuer. Das sollte eigentlich genügen um die Anwohnerstraße (die wohlgemerkt keine Privatstraße ist, sondern öffentlicher Raum) mit zu finanzieren.
dass reicht bei weitem nicht. Sie haben keine Ahnung was so eine Straße kostet. Sie wären nicht der Erste, der plötzlich ganz große Augen macht.

Und jede Gemeinde oder Kommune kann sie zu solchen Zahlungen heranziehen, wenn die Straße neu gemacht oder verbessert wird. Wenn sie das bisher nicht erlebt haben, hatten Sie einfach Glück.

Steuern sind nie zweckgebunden. Das Argument, es wäre mit der Grunderwerbsteuer schon geleistet, ist also Quatsch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
misterknowitall2 02.04.2019, 16:28
17. Wie bitte?

Zitat von kia-ora
Dann benutzen sie bitte keine Straßen mehr bei denen die Grundstückseigentümer bezahlen mussten, die haben schließlich auch keine Lust für Sie zu bezahlen. Der Witz in Deutschland ist das "angeblich" die Grundsteuer dafür zu nutzen ist Infrastrukturmassnahmen zu finanzieren. Kommt es dann aber zur Sanierung einer Strasse (mit Abwasser, Telefon und wer sonst noch sein Zeug in die Erde steckt) was ich eindeutig unter Infrastruktur verorte, dann werden die Anlieger aber schön zur Kasse gebeten, haben aber nicht die Möglichkeit Maut für ihr Stück Strasse zu erheben (haben sie ja schließlich bezahlt). Und nun? Für Strassen im öffentlichem Raum sollte meiner Meinung nach auch ausschließlich die öffentliche Hand zuständig sein und keine Privatpersonen oder Firmen.
Ich benutze ihre Straße ja gar nicht, weswegen auch sie dafür bezahlen. Da fahren sicher mehr Autos, die mit ihnen zu tun haben, als mit mir. Und ich bezahle ja auch diverse Steuern, also kommen sie runter von ihrem hohen Ross. Telefon, Abwasser kommt auch ihnen zu Gute, nicht mir und nicht dem Rest der Nation.

Ist auch egal ,was wir denken.....es gibt Recht und Gesetz. Lesen Sie nach was ihre Rechte und Pflichten sind.

Ach, und Steuern sind grundsätzlich nicht zweckgebunden. Es gibt also keine Steuer, die für irgendwas vorgesehen ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
n.wemhoener 02.04.2019, 16:47
18.

Zitat von misterknowitall2
da hat wiki wohl ein Komma vergessen. 73,5 Mrd.
Das Steueraufkommen aus der Grundsteuer lag 2017 bei 14 Milliarden Euro.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Auchegal2 06.04.2019, 19:07
19. Super - Schulen bauen !!!

Oder noch bessern, Schulden tilgen und von den gesparten ZInsen Schulen haben. Aber vermutlich haben die Gemeinden Schulden bei den Kreissparkassen zu 10%, aber der Onkel des Bürgermeisters ist ja der Sparkassenchef. Und die Sparkasse wäre längst bankrott ohne die Quersubventionierung.

Nicht das Kommunen dann noch zu billig Zinsen Schulen und Straßen bauen würden

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 2 von 2