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Hohe Steuern und Arbeitskosten: Ausländische Firmen investieren weniger in Deutschlan
Hans-Peter Merten/ Getty Images

Der Standort Deutschland verliert für ausländische Investoren deutlich an Attraktivität. Laut einer neuen Studie fällt die Bundesrepublik im europaweiten Vergleich erstmals zurück.

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palimpalom 04.06.2019, 08:01
1. Ja,aber...

... der Subtext lautet: Damit Konzerne und Investoren weiter dick absahnen, und aus dem von Arbeitern erwirtschafteten Gütern für nichts Rendite ziehen können, müssten die Arbeitnehmer noch weniger bekommen, sonst gehen sie dahin, wo das besser klappt.. Was stimmt da nicht ?

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Michael Jürgens 04.06.2019, 08:01
2. Die grosse Koalition verbaut uns die Zukunft

immer höhere Steuern und Abgaben, keine Anerkennung von Leistung, ewige Sozialtransfers- das sieht gar nicht gut aus. Wir brauchen eine progressive Wirtschaftspolitik. Das wird mit Grünen und Linkspartei noch schlimmer...

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marioreinsch 04.06.2019, 08:05
3. Das Grauen..

..des Standortwettbewerbs der Nationalstaaten. Genau deswegen scheitert linke, soziale Politik solange sie nicht in größeren Strukturen, in diesem Fall der EU, mindestens aber einer Kern-EU, verfolgt wird. Aber Macron die Hand zu reichen hält man ja für unnötig.

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albertwilhelm-s 04.06.2019, 08:05
4.

für eine aktive kluge Wirtschaftspolitik müssten wir dann entsprechend ausgebildete und erfahrene Minister gehabt haben. WAr aber zuletzt mit Schiller und Strauss.....
Juristen-wie sie leider zu oft in der Politik sind.....ist das offensichtlich nicht zu machen : keinerlei ökonomischen Sachverstand,keine kaufmännische,betriebs-oder volkswirtschaftliche Bildung. Da,wo die Richtlinienkompetenz liegen sollte....haben wir in den letzten 15 Jahren ebenfalls nur Fehlentscheidungen erlebt.
Für mich ist D auf der abnehmenden Erfolgskurve,leicht nach unten geneigt.Da nutzen alle Propagandasprüche nicht. Letzter vor ca . 7Monaten v. Altmeier: und so positiv geht es nun stetig weiter in den nächsten 20Jahren!Hurra. Da gings es aber schon bergab.......

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zensurgegner2017 04.06.2019, 08:06
5.

Kein Wunder

Ich kennen Unternehmen, die dank desolater und katastrophaler Digitalisierung Unternehemensbereiche verlagern müssten.
Aktuell transportieren Datenfahrer Festplatten von Werk A ins Werk B, was natürlich tagtäglich 1.000ende kostet.
Änderung soll in 2023 geschehen, wenn 2 Knotenpunkte von Kupfer auf Glasfaser umgestellt werden.

Ergebnis: Ob es so lange noch gut geht ist fraglich
Und: In beiden betroffenen Werken wird nichts mehr investiert, man weiß ja nicht was passiert

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erzengel1987 04.06.2019, 08:07
6. ok

Also die hohen Lohnkosten davon merke ich als Arbeitnehmer mal nichts. Das Geld verschwindet schnell in Versicherungen, Steuern, Miete/Kreditkosten und der normale Lebensunterhalt.

Wirklich Geld zum ansparen für gewisse Sicherheiten im Alter bzw. falls etwas Kaputt geht bleibt nicht übrig. Daher kann ich nicht behaupten, dass die Deutsche Arbeitskraft teuer ist...
Ich hab eher das andere Gefühl, dass dieser Artikel dazu führen soll unsere Arbeitskraft noch günstiger zu machen... das endet irgendwann wie in den USA, bei denen wir zwei drei Jobs brauchen...

Vielleicht sollte der Staat in einigen Bereichen doch nochmal mitmischen. Aber in diesem Fall bräuchten wir mehr denn je Europa als mächtigen Staat. Einen gleichen europäischen Mindestlohn und europäische Tarifverträge. Hieße Mindestlohn von 12 Euro von Spanien bis Griechenland. Überall gleich. Alle Preise in Europa komplett anpassen. Geld ist genug da zur Not eben drucken. Die Staatsschulden zahlt man eh nicht mehr zurück.

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burlei 04.06.2019, 08:10
7. Irgendwie langweilig.

"Schwächen sehen die Investoren dagegen bei der Flexibilität des Arbeitsrechts, in Steuerfragen, bei Anreizen und Vergünstigungen für Unternehmen und bei den Arbeitskosten."

Dieses Gejammer ist Standard sein Anno Dunnemal. Klar, das Arbeitsrecht ist im Vergleich zum Rest der Welt etwas restriktiv. Man kann mit dem Arbeitnehmer nicht umspringen wie mit einer Sache. Aber sollen wir wegen diesem rumgeheule auf die Rechte verzichten? Da wird wohl kein AN mitspielen. Ebenfalls das Gejammer wegen den Arbeitskosten. Auch logisch. Wäre D tatsächlich das hier ständig bejammerte Niedriglohnland, wären die Klagen über die Arbeitskosten die selben. Und natürlich die Steuern, Abgaben und Anreize und Vergünstigungen für Unternehmen..... Das ist ebenfalls völlig normal und wäre auch zu hören, wenn Steuern und Abgaben bei Null lägen und der Staat für jeden verdienten Euro noch 75 Cent drauf legt. Also, nichts Neues, alles beim Alten. Wir liegen also nur noch auf dem 3. Platz, na und? Im Moment tatsächlich nur langweilig.

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Korken 04.06.2019, 08:11
8. Unfähigkeit der Regierung

Naja, was soll man erwarten, wenn bald jeder Normalverdienende schon Richtung den Spitzensteuersatz geht, damit steigen auch die Sozialabgaben immer weiter. Anstatt zu haushalten oder mal den Mittelstandsbauch der Steuerkurve anzupassen finanziert die Regierung irgendwelche Gießkannen an Geldausschüttung wie Rente mit 63, Mütterrente, Baukindergeld, Herdprämie, etc. Diese Einnahmen kommen alle vom hart arbeitenden Mittelstand, der oftmals durch das Raster der Verteilung fällt. Nachhaltige Planung? Infrastrukturbedenken? Fehlanzeige! Das Geld kommt doch und wenn nicht, dann schauen wir mal, wo wir noch mehr bei der Arbeiterschaft herausquetschen können. Bei solchen Bedingungen wundert mich die aufkommende Zurückhaltung der Investitionen nicht.

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pandora14 04.06.2019, 08:14
9. Wenn man bedenkt

Zitat von Michael Jürgens
immer höhere Steuern und Abgaben, keine Anerkennung von Leistung, ewige Sozialtransfers- das sieht gar nicht gut aus. Wir brauchen eine progressive Wirtschaftspolitik. Das wird mit Grünen und Linkspartei noch schlimmer...
wie Städte wie Berlin und Bremen sinnlos das Geld raushauen, das andere erwirtschaften, wie es da in den Schulen und auf den Straßen drunter und drüber geht, wie die vielen überbezahlten Pöstchenträger ihre Rolex öffentlich zelebrieren und jeden beschimpfen, der was ändern möchte,. möchte man sagen:
Finanziert euch selber, KEINE müde Mark mehr von den anderen Ländern.
In Deutschland besteht Politik nur noch aus Begriffen wie--phobie und ---feindlichkeit, Rassismus und Nazi...
Ekelhaft.

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