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Hohe Steuern und Arbeitskosten: Ausländische Firmen investieren weniger in Deutschlan
Hans-Peter Merten/ Getty Images

Der Standort Deutschland verliert für ausländische Investoren deutlich an Attraktivität. Laut einer neuen Studie fällt die Bundesrepublik im europaweiten Vergleich erstmals zurück.

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egoneiermann 04.06.2019, 08:15
10.

Zitat von Michael Jürgens
immer höhere Steuern und Abgaben, keine Anerkennung von Leistung, ewige Sozialtransfers- das sieht gar nicht gut aus. Wir brauchen eine progressive Wirtschaftspolitik. Das wird mit Grünen und Linkspartei noch schlimmer...
Wenn Sie so gut Bescheid wissen, dann verraten Sie mir bitte, welche Steuern in den letzten zwei Jahren erhöht wurde.

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okav 04.06.2019, 08:17
11. Deutschland vermiest nicht nur den Investoren das investieren sondern

auch seinen Bürgern das Arbeiten und Leisten. Es macht einfach keine Spaß mehr, wenn einem die Hälfte vom Lohn abgezogen wird um den Apparat und das Sozialsystem am laufen zu halten. Man fühlt sich ausgebeutet und versklavt durch den Staat und überlegt sich auszuwandern oder das Angebot des Staates anzunehmen nicht zu arbeiten und dafür Wohnung, Nahrung, Taschengeld und medizinische Versorgung für lau in Anspruch zu nehmen. Man gewinnt damit Zeit für sich, die heutzutage wertvoller denn je ist. Den eingeschränkten Komfort kann man ertragen und für das besondere muss man halt nebenbei ein paar Deals machen. In Wirklichkeit braucht der Mensch nicht viel und das wesentliche, wie Freunde, Zeit, Gesundheit etc. kann man eh nicht mit Geld kaufen.

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vliege 04.06.2019, 08:17
12. Michael Jürgens

haben Sie die letzten Jahre verschlafen?
Keine andere Regierung zuvor hat die Wirtschaft so sehr gepampert/ entlastet und gleichzeitig AN zum Wohle des Exportweltmeisters geschröpft. Den größten Niedriglohnsektor Europas aufgebaut, EEG Umlage etc. Profitiert haben andere vom angeblichen Trickle Down Effekt der nur in der Theorie vorhanden ist.

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next 04.06.2019, 08:18
13.

Zitat von Michael Jürgens
immer höhere Steuern und Abgaben, keine Anerkennung von Leistung, ewige Sozialtransfers- das sieht gar nicht gut aus. Wir brauchen eine progressive Wirtschaftspolitik. Das wird mit Grünen und Linkspartei noch schlimmer...
Es gibt Bundesländer aus denen ausländische Investoren sich zurückziehen - weil sie sich unsicher fühlen. Ihre Mitarbeiter beschimpft werden - auf offener Straße. Qualifiziertes einheimisches Personal abgewandert ist und das Bildungssystem seit Jahren durch Lehrer mit brauner Gesinnung ...
Übrig sind die Ungebildeten, Gescheiterten und Frustrierten geblieben - und die wählen noch immer die Afdler, die sich in diese Lage brachten.

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JustOneAlexMore 04.06.2019, 08:19
14. +1 Kommentar #1

Hat den Beitrag genau verstanden bzw. den subtext treffend analysiert. Es ist ein gutes Zeichen für die Bürger, wenn Investoren unser Arbeitsrecht und mangelnde Flexibilität kritisieren. Nochmals, das ist GUT für uns, nicht schlecht.
Herr Jürgens dagegen nicht. Was meinen sie mit „progressiver“ Wirtschaftspolitik ? Ich glaube, dass was sie meinen ist eher rückwärtsgewandt und hat sich längst überholt!

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cyberpommez 04.06.2019, 08:20
15. Klingt gut.

Weniger Investitionen = weniger Produktion = weniger CO2 und sonstiger Dreck der anfällt = gelebter Umweltschutz.
Man muss nur einsehen, dass Wachstum gleichbedeutend mit Zerstörung ist, dann kann man die Nachricht auch positiv sehen, alternativ kann man aber auch weiter auf Wachstum setzen, nur hinterher bitte nicht weinen. Sicherheitshalber habe ich mal keine Kinder in diese Welt gesetzt, denn ich denke, dass die meisten weiter auf Wachstum setzen werden, mit den bekannten Folgen.

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H. Wehwer 04.06.2019, 08:21
16. Reaktion der Politik

Egal auf welche Bereiche des täglichen Lebens ich schaue, Deutschland rutscht immer mehr und mehr ab.
Und was macht die Politik, die die Rahmenbedingungen dafür schaffen soll?
Sie schläft weiter vor sich hin und beschäftigt sich nur mit sich selbst. Unfähige und überforderte Politiker werden weiterhin im Amt durchgefüttert und wenn gar nichts mehr hilft, dann erhöht man eben die Steuern.
Wie lange soll das noch so weitergehen? Wollen wir wirklich warten bis Deutschland in allen Bereichen Schlusslicht ist?

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Ezechiel 04.06.2019, 08:24
17. Schön .....

Schön, dass Frankreich sich verbessert. Herr Macron möchte einen Präsidenten für die EU-Kommission, der sich für einen wirtschaftlichen Ausgleich in der Union einsetzt. Frankreich wird dann einen ordentlichen Beitrag leisten können.

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ksail 04.06.2019, 08:24
18. Kein Wunder....

...seit 8 Jahren verteilen die Regierungsparteien die zunehmenden Steuereinnahmen an ihre Klientel nach dem Motto "wenn Du Deine Mütterrente durchsetzt, dann wollen wir aber unsere Mindestrente". Auf diese Weise wird in guten Zeiten jeglicher Spielraum für schlechte Zeiten verfrühstückt. Es wird höchste Zeit, dass die Wirtschaft einbricht, damit die Schönwettermentalität mal zu Ende ist...

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normalversiffter 04.06.2019, 08:24
19. Bildung, Forschung, Entwicklungen

Die einzige Resourcen, die Deutschland primär besitz, ist eine weit überproportional gute Produktivität sowie Wissen und Fähigkeiten. Bei den letzteren beiden hat die Politik der CxU zu immer schlechtere Rahmenbedingungen geführt - mit den entsprechenden folgen. Zudem hat insbesondere die CxU durch ihre Fokussierung auf die Industrieprodiktion ohne sehr deutliche Anreize zur Modernisierung dort ebenfalls dafür gesorgt, dass dort primär nur noch abgesahnt wurde, während Deutschland die technologischen Führung in immer mehr Bereichen verlor. Die jetzige Koalition ist zwar jetzt, mit massivem Geldmitteln und neuen Gesetzen umzusteuern, doch braucht das wiederum seine Zeit zum Wirken. - Das Einzige, was tröstlich ist: Mit dem Abgrund für Deutschland wurde es noch weiter zurück gehen und richtig abstürzen, weil diese auch hier immer weiter zurück wollen und bereits jetzt verwahrlosend, destabilisierend, kontraproduktiv und wissenschaftsverweigernd agieren.

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