Forum: Wirtschaft
Hohe Tagessätze: Teure Praktikanten von McKinsey für das Flüchtlingsamt
McKinsey

McKinsey soll dem Flüchtlingsamt BAMF hohe Tagessätze für Praktikanten berechnet haben - laut "Bild"-Zeitung mehr als 2000 Euro pro Tag. Die Beraterfirma spricht von einem Versehen und Einzelfällen.

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consileon2 01.05.2017, 08:59
80. Ergebnisse

Der Einsatz und die Kosten sind die eine Seite, die andere Seite ist die Frage was wurde durch den Bertatereinsatz erzielt ? Man muss nur die zahlreichen Probleme der letzten Monate in der Presse nachlesen ...
Ich bin immer noch der Meinung, dass gut geführte Unternehmen keine Strategieberatung benötigen, da das ursächliche Aufgabe des Managements ist

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jorgos 01.05.2017, 09:14
81. Ganz richtig

Zitat von consileon2
Ich bin immer noch der Meinung, dass gut geführte Unternehmen keine Strategieberatung benötigen, da das ursächliche Aufgabe des Managements ist
Nur ist eine Behörde genau das Gegenteil von einem gut geführten Unternehmen, und ein Beamter das Gegenteil von einem Manger. Es wird Zeit, dass wir uns endlich von diesem Relikt aus der Preußenzeit trennen. Unkündbarkeit und an der Dienstzeit statt an der Leistung orientierte Besoldung zieht exakt die Leute an, die man nicht brauchen kann. In einem echten Unternehmen würden diese Leute kein Bein an Deck kriegen.

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clint east wood 01.05.2017, 10:09
82. einfache Frage: Warum hören wir von solchen

...zuGUNSTEN von mcKinsey PWC &Konsorten? Müsste es nicht genauso viele Versehen zugunsten der Kunden geben, auch von Öffentlichen,bzw dem Steuerzahler? 2€ für 370 "Praktikanten" für ein ganzes Jahr? Und warum heuert man" Beraterfirmen" an, die nicht mal schaffen 30 Projekte fehlerFREI zu verwalten? Was könnten die einer großen Behörde beibringen? Projektmanagement?

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clint east wood 01.05.2017, 10:22
83. Könnte es sein, Das die Beraterfirmen von den. ..

...Älteren Behördenleitern als eine Art Bewerbung um den gut dotierten Berater-senior CEO-Job angeheuert werden, den es eben ohne solche" Bewerbungsunterlagen" nicht geben wird? Was macht der verantwortliche Bamf- Chef jetzt-und in 2 Jahren?

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eckbusch 01.05.2017, 13:20
84. Kein Widerspruch zwischen uns

Zitat von count.number
@eckbusch ..ja, das mag der "kleine Mann" feststellen, und sich dann wieder bräsig auf die Couch legen. Das Problem ist der kleine Mann, weil er seinen Allerwertesten nicht hochbekommt. Dann passieren McKinsey und Co.
Wir stimmen ja darin überein, dass "der kleine Mann" nur verbal kritisch ist, bedauerlicherweise. Die "Bräsigkeit" ist eben vorwiegend deutsch. Phlegma dominiert die Kritik.

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Badischer Revoluzzer 01.05.2017, 13:54
85. Unsere Damen und Herren

von der Politik und im öffentlichen Dienstlassen sich rasieren, daß es eine Freude sein, für sie arbeiten zu dürfen. Niemand zahlt kritikloser. Niemand zahlt pünktlicher. Niemand zahlt für so viel Unsinn diese Unsummen. Der Bund der Steuerzahler mahnt und mahnt, aber leider seit JAHRZEHNTEN vergebens.

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joomee 01.05.2017, 15:01
86. Hört sich zunächst super ab...

Zitat von Justitia
Richtig und zwar am besten von der Staatsanwaltschaft. Sollten sich nämlich Abrechnungen von Praktikanten zu Beraterhonoraren auch in anderen von diesem Unternehmen ausgestellten Rechnungen finden, dann wäre das sicherlich kein "Versehen" mehr. Dann läge vielmehr der begründete Verdacht eines systematischen Betrugs nahe. Mir fliegt der Hut weg, wenn ich lesen muss, wie meine sauer verdienten Steuerabgaben an McKinsey & Co verballert werden. Ich bin der Auffassung, dass Steuerverschwendung im gleichen Masse unter Strafe gestellt werden muss wie Steuerhinterziehung. Beides führt nämlich dazu, dass dem Staat Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben vorenthalten werden. Ich kann deshalb nicht erkennen, dass das eine eine Straftat ist und das andere eine Selbstverständlichkeit ohne Folgen für die Verantwortlichen.
"Ich bin der Auffassung, dass Steuerverschwendung im gleichen Masse unter Strafe gestellt werden muss wie Steuerhinterziehung. Beides führt nämlich dazu, dass dem Staat Mittel zur Erfüllung seiner Aufgaben vorenthalten werden."

Hört sich zunächst mal super an. Ist aber leider nur naive (sorry!) Theorie and pure Demagogie.

Zuerst mal wird jeder Entscheidungsträger - ob politisch, unternehmerisch oder privat - in seinem Leben mehrere Fehlentscheidungen treffen. Auch Sie. Dass heisst entweder wandern alle ins Gefängnis oder es trifft dann niemand mehr eine Entscheidung.

Zudem wer entscheidet denn was Steuerverschwendung ist? Es gibt viele, die halten Ausgaben für Flüchtlinge und hohe Sozialausgaben für "Steuerverschwendung". Und andere Subventionen für Unternehmen, ob es nun Braunkohle oder Elektromobilität ist.

Und jetzt kommen Sie mit dem juristischen Schwert daher und wollen (scheinbare) Gerechtigkeit.

Meiner Erfahrung nach schreien leider immer diejenigen schnell nach "bestraft sie" die selber nix zu sagen haben und noch nie mit komplexen Themen zu tun hatten - geschweige denn für irgendwas Verantwortung tragen mussten...

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