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Holger Härter: Ehemaliger Porsche-Finanzchef muss 630.000 Euro zahlen
DPA

In den Verfahren gegen ehemalige Porsche-Manager steht das erste Urteil fest: Der Bundesgerichtshof hat die von Ex-Finanzchef Holger Härter beantragte Revision zurückgewiesen. Er muss nun wegen Kreditbetrugs 630.000 Euro Strafe zahlen.

widderfru 12.08.2014, 14:08
1. Das ist Taschengeld für DEN

nur wenn es an deren Substanz gehen würde, schreckt
das vor Wirtschaftskriminalität ab- von einer kap. Justiz ist das nicht zu erwarten.

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fairer_demokrat 12.08.2014, 14:16
2. da wird dann wieder Steuergeld

verschwendet. Die Staatsanwaltschaft sollte sich um wichtigere Dinge kümmern,
auch wenn das nicht soviel Publicity bringt.

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Pandora0611 12.08.2014, 14:29
3. Die Causa Härter

Jetzt soll er also 630.000 Euro "Strafe" zahlen. Das sind gerade einmal 10% seines Jahresboni. Das zahlt er doch aus der "Portokasse". Und kann das dann auch noch steuerlich geltend machen.
Warum wandert er nicht in den Knast?
Ach ja, sie können sich ja "freikaufen".

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moistvonlipwik 12.08.2014, 15:11
4.

Zitat von fairer_demokrat
verschwendet. Die Staatsanwaltschaft sollte sich um wichtigere Dinge kümmern, auch wenn das nicht soviel Publicity bringt.
Es gilt das Legalitätsprinzip. Danach ist jeder Strafvorwurf "wichtig".

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bauigel 12.08.2014, 15:54
5. Steuerlich absetzbar?

Sorry Pandora0611, aber was ist denn das für ein Schwachsinn? Geldstrafen sind niemals steuerlich absetzbar. Da fragt man sich, warum sie so einen Schwachsinn schreiben.

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raber 12.08.2014, 16:39
6. Käufliche Straffreiheit

Nach Ecclestone und Härter wird es immer klarer, dass in Deutschland Straftaten auch durch Geld gutgemacht werden können. Erstens ist dieser Betrag bei seinem Einkommen und der vorliegenden Straftat relativ gering und zweitens sollte er auch ins Gefängnis. Diese Leute von den Aufsichtsräten und Vorständen sind oft die feigen Manager die verlangen, dass andere ihr Gesicht zeigen und sie ziehen sich "vornehm" zurück. Es ist Zeit mit diesem Unsinn aufzuhören.

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stuttgarter 12.08.2014, 20:15
7. Ablenkung

Porsche hatte 51% und immer wieder hat die EU Druck gemacht, daß die Bundesregierung das VW-Gesetz aufhebt. Da es erlaubt sein müsste irgendwann mit einem rechtskonformen Verhalten der Bundesregierung zu rechnen, sind die 51% immer Plan A gewesen. Das jetztige Urteil soll also nur von der Bundesregierung weg zeigen.

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Wladimir_Andropowitsch 13.08.2014, 08:30
8. Besitzstandswillkürjustiz

Nach dem Deal "Ecclestone", nun also der Quasi-Deal Härter.

Deutschland, einig Unrechtsland.

"Krieg, Krieg, es ist Krieg jetzt im Land,
die Hoffnung den Leichnahm des Rechtsstaats heut' fand!"


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QUOTE=sysop;16377156]In den Verfahren gegen ehemalige Porsche-Manager steht das erste Urteil fest: Der Bundesgerichtshof hat die von Ex-Finanzchef Holger Härter beantragte Revision zurückgewiesen. Er muss nun wegen Kreditbetrugs 630.000 Euro Strafe zahlen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-985691.html[/QUOTE]

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