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Honorarstreit: Ärzte stimmen für Streik - Praxen sollen schließen
dapd

Der Streit über die Ärztehonorare eskaliert. Noch in diesem Monat wollen die niedergelassenen Mediziner ihre Praxen zeitweise dichtmachen. Das hat eine Urabstimmung ergeben.

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32spiegel32 13.09.2012, 11:39
1. Was ist mit dem Ärtze-Eid?

Zitat von sysop
Der Streit über die Ärztehonorare eskaliert. Noch in diesem Monat wollen die niedergelassenen Mediziner ihre Praxen zeitweise dichtmachen. Das hat eine Urabstimmung ergeben.
..ich rate jedem Menschen, welcher nicht behandelt werden kann, Strafanzeige gegen den jeweiligen Arzt zu stellen. DIese Ärzte haben einen Eid geleistet und das kann die Zulassung kosten, daher ist von diesem Vorgehen abzuraten..

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spon-facebook-10000361678 13.09.2012, 11:39
2. wer streikt da?

Also ich als niedergelassener Arzt wurde von niemandem gefragt ob ich streiken will und ich will es auch nicht. Welche 130.000 Ärzte sind denn das? Meine Patienten können wirklich nichts für die vermurkste Verteilung der Honorare. Ich frag mich nur welche Geräte Psychiater aufstellen könnten um mehr abrechnen zu können.

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manalsu 13.09.2012, 11:40
3. Richtig so

Da sollen ruhig einige dicht machen...gibt eh zu viele. Ansonsten mein volles Mitgefühl für die im Durchschnitt am besten verdienenden Akademiker...

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auweia 13.09.2012, 11:42
4. Recht so

Zitat von sysop
Der Streit über die Ärztehonorare eskaliert. Noch in diesem Monat wollen die niedergelassenen Mediziner ihre Praxen zeitweise dichtmachen. Das hat eine Urabstimmung ergeben.
Geld ist bei den Kassen vorhanden, besser die Ärzte bekommen es, als die Pharmaunternehmen.

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Emil Peisker 13.09.2012, 11:48
5. Kassenärzte haben kein Streikrecht

Zitat von sysop
Der Streit über die Ärztehonorare eskaliert. Noch in diesem Monat wollen die niedergelassenen Mediziner ihre Praxen zeitweise dichtmachen. Das hat eine Urabstimmung ergeben.
Kassenärzte haben kein Streikrecht. Der Versorgungsauftrag sieht das nicht vor.

Natürlich haben sie die Hoheit über die Öffenungszeiten, aber diese müssen so gestaltet werden, dass der Versorgungsauftrag nicht gefährdet wird.

Kassenärzte sind keine angestellten Mitarbeiter, sondern Unternehmer, die Verträge abgeschlossen haben.

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phantomias 13.09.2012, 11:58
6. stuss

Zitat von 32spiegel32
..ich rate jedem Menschen, welcher nicht behandelt werden kann, Strafanzeige gegen den jeweiligen Arzt zu stellen. DIese Ärzte haben einen Eid geleistet und das kann die Zulassung kosten, daher ist von diesem Vorgehen abzuraten..
Welcher Eid? Der Hippokratische Eid ist schon länger veraltet...
Und selbstverständlich ist es keine Straftat die Praxen einfach nicht zu öffnen...

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Koana 13.09.2012, 11:58
7. Hört diese Stimme!

Zitat von spon-facebook-10000361678
Also ich als niedergelassener Arzt wurde von niemandem gefragt ob ich streiken will und ich will es auch nicht. Welche 130.000 Ärzte sind denn das? Meine Patienten können wirklich nichts für die vermurkste Verteilung der Honorare. Ich frag mich nur welche Geräte Psychiater aufstellen könnten um mehr abrechnen zu können.
Es klingt wie die Stimme eines Arztes im Sinne von ARZT - kein BWL-Praxismanager! - und in der Tat - warum haut ihr Eurem Verband nicht endlich die Türen ein - oder gründet eine der Hausärzte- bzw. Allgemeinmediziner - dann würde das Elend endlich mal sichtbar - wobei es ist heute schon zu sehen - nur die Medien sind leider nichts weiter als Propagandablasen, wer zahlt der schreibt.

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archivdoktor 13.09.2012, 11:59
8. Ja, und?

Zitat von sysop
Der Streit über die Ärztehonorare eskaliert. Noch in diesem Monat wollen die niedergelassenen Mediziner ihre Praxen zeitweise dichtmachen. Das hat eine Urabstimmung ergeben
Macht doch nichts, sollen doch streiken und ihre Praxen zumachen. Interessiert das wirklich jemanden??! Auf die Solidarität ihrer Patienten können sie bestimmt nicht hoffen...

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der_namenslose 13.09.2012, 12:17
9. Mal sehen...

...ob die "Demonstranten" wieder mit Porsche vorfahren und dann über Hunger klagen...
...oder ob die Herren gleich Studis für'n 10er die Stunde als "Demonstranten" engagieren und dann lieber Golf spielen gehen...

Wer heut zu Tage als selbsständiger Unternehmer mit einem Kleinbetrieb ein Jahresseinkommen weit jenseits der 100.000 Euro anstrebt - und das bitte Garantiert! - hat, mit verlaub, den "Knall" nicht gehört.

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