Forum: Wirtschaft
Horst Neumann: 23 Millionen Euro Altersversorgung für VW-Personalchef
DPA

Vom VW-Personalvorstand zum Luxusrentner: Die Altersversorgung für Horst Neumann liegt nach SPIEGEL-Informationen bei mehr als 23 Millionen Euro. Damit kommt der Gewerkschafter nah an Ex-Boss Martin Winterkorn heran.

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rainer_daeschler 18.11.2015, 18:31
1.

Nur Altersversorgung, oder auch Schweigegeld?

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mikado17 18.11.2015, 18:33
2. Einfach nur Perfide

Es gibt sicherlich nicht im Gringsten einen nachvollziehbaren Grund für diese Überversorgung! Schuld daran sind aber einzig und allein die Beschäftigten von VW, die schauen nämlich einfach zu, oder bekommen die auch etwa so eine hohe Rente?

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caro1234 18.11.2015, 18:43
3. pfui deifi

Bereichern auf Kosten anderer - in Deutschland wird dies zum Status Quo. Es trifft nicht nur die armen Länder in denen die VW zusamen gesetzt werden, die Zulieferer die ihre Sachen in Asien produzieren, es trifft jeden Käufer und die dummen kleinen Steuerzahler, die redlich durchs Leben schreiten, arm sterben und deutlich früher, weil sie sich nur die schlechtere Krankenversicherung leisten können.

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windpillow 18.11.2015, 18:46
4. Immerhin!

Zitat: "Während es bei Konkurrenten üblich ist, daß Nachwuchsmanager auf verschiedenen Positionen Erfahrung sammeln können, gibt es bei VW vor allem Experten, die nur ihren eigenen Bereich kennen."
Früher 1968 hatten wir eine passende Bezeichnung für solche Leute: -"Fachidioten."

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tom2000 18.11.2015, 18:49
5. ~30.000 EUR pro Tag

6,4 Mio. geteilt durch 220 Tage.
Wie sieht denn die Gegenleistung aus?

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großwolke 18.11.2015, 18:57
6.

Diese Pensionsregelungen, die ja weder in der Höhe noch in der Verbreitung unüblich sind, sind der eigentliche Skandal bei der Manager-Bezahlung. Dass man guten Leuten im Wettbewerb mit anderen Firmen sinnlos hohe Gehälter zahlen muss, ist ein Effekt, der sich relativ unausweichlich aus der Anzahl der Stufen einer konzernüblichen Karriereleiter ergibt. Warum mehr Verantwortung übernehmen, wenn sich das finanziell nicht spürbar lohnt? Aber daraus Ansprüche auf Altersbezüge ableiten, die den Konzern noch die nächsten ca. 20 Jahre belasten werden? In Zeiten, in denen heute noch keiner absehen kann, wie gut oder auch nicht es dem Konzern dann gehen wird? Sicher würden die meisten Projektleiter in solchen großen Konzernen kleinere Sünden begehen, wenn sie im Jahr eine oder auch drei Millionen Euro (denn das ist ja nicht der einzige pensionierte Großverdiener, der gebuttert wird) mehr in ihrem Lieblingsprojekt ausgeben könnten. Aber dieses Geld bekommen Leute, die zum Ende ihrer Karriere bereits ein paar Jahre lang so viel Geld verdient haben, dass sie es eigentlich im Rest ihres Lebens nicht mehr sinnvoll ausgeben können, geschweige denn Bedarf an Ruhestandsbezügen hätten. Hier finde ich, sollte der Gesetzgeber einschreiten und die Exzesse begrenzen. Aktuelle Gehälter aus aktuellen Budgets sind eine Sache. Aber Leute, die keinen zählbaren Beitrag mehr leisten noch jahrelang mit Summen zu versorgen, die selbst für durchschnittliche Führungskräfte, also unteres und mittleres Management, völlig utopisch sind, ist volkswirtschaftlich gesehen ziemlich dummes Zeug. Das Geld ist im Konzern besser aufgehoben.

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reader01 18.11.2015, 19:03
7. Gewerkschafter sind unabhängig

Der mögliche Seitenwechsel für Gewerkschafter stellt immer auch eine komprimitierende Perspektive dar. Auch beim Wechsel vieler Politiker in ertragreiche Posten der Wirtschaft stellen sich Fragen nach der Unabhängigkeit von davor getroffenen Entscheidungen oder entstandenen Überzeugungen. Neue Gesetze und Verordnungen sollten diesbezüglich so angelegt werden, dass jegliche Anrüchigkeit erst gar nicht entstehen kann. Nebenbei wirft der Artikel natürlich wieder einmal die Frage nach der Berechtigung solch absurd hoher Vergütungen auf. Zumal bei der Wahl des Personals offenbar - insbesondere im Bezug auf deren rechtskonforme Einstellungen bei der Problemlösung - geschludert wurde.

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max-mustermann 18.11.2015, 19:05
8. Gekaufte Gewerkschaftsbosse

das erklärt wenigstens warum die meisten Gewerkschafften (Ausnahmen bestätigen die Regel) inzwischen so handzahm sind und selbst
Abschlüsse die mit Mühe die Inflationsrate ausgleichen als große Siege feiern.

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rolandbrummer@gmx.de 18.11.2015, 19:12
9.

Davon könnten 1277 Leute mit je € 1.500/Monat leben.

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