Forum: Wirtschaft
Hundekrieg in Duisburg: Auf ihn mit Gebell!

Die*größte Zoohandlung der Welt*hat fast jedes Tier im Angebot: vom Fuchs übers Krokodil bis hin zum Nasenbär. Doch nun*will*Inhaber Norbert Zajac*eines der beliebtesten Haustiere*verkaufen: Hunde.*Weil er damit ein Tabu bricht,*haben plötzlich viele*Kritiker Schaum vor dem Mund.

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LeisureSuitLenny 23.07.2011, 14:20
1. Gleichbehandliung

Mutig, der Herr. Soll er ruhig damit brechen, das Hunde etwas ganz besonderes sind und besser als andere Tiere. Sind sie nämlich nicht.

Das könnte neue Perspektiven eröffnen.

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_gimli_ 23.07.2011, 14:27
2. Geschäftsinteresse und Ahnungslosigkeit

Der Mann will Geschäfte machen und weiß vermutlich, dass sein Handeln nicht im Interesse der Gesundheit der Welpen ist.
Aber auch die Kunden müssen hier in die Pflicht genommen werden. Wer seine Welpen in solchen Anlagen kauft, hat keine Ahnung von Hunden und wundert sich dann später, wenn diese Aggressionen oder andere psychische Fehlentwicklungen zeigen.

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Jürgen65 23.07.2011, 14:35
3. Geldquelle

Zitat von _gimli_
Der Mann will Geschäfte machen und weiß vermutlich, dass sein Handeln nicht im Interesse der Gesundheit der Welpen ist.
Ich behaupte jetzt mal ganz frech, dass die meisten "Züchter" einen guten Teil ihres Einkommens schön steuerfrei mit den Hunden verdienen. 10 bis 15 Welpen, 1000 Euro (gerne mehr, je nach Rasse) pro Tier. Das die jetzt heulen kann ich gut verstehen :-)

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snef 23.07.2011, 14:39
4. Zucht

Zitat von Jürgen65
Ich behaupte jetzt mal ganz frech, dass die meisten "Züchter" einen guten Teil ihres Einkommens schön steuerfrei mit den Hunden verdienen. 10 bis 15 Welpen, 1000 Euro (gerne mehr, je nach Rasse) pro Tier. Das die jetzt heulen kann ich gut verstehen :-)
Gut, dass die Pflege und Aufzucht von Welpen nichts kostet..
Nein ernrsthaft: Hundezucht ist im Prinzip immer ein Minusgeschäft, dafür kostet die Pflege bis zum Verkauf einfach zuviel.
Für einen Geschäftsmann wie in dem Artikel sieht das natürlich anders aus

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tromba 23.07.2011, 14:42
5. Ignoranz

Zitat von LeisureSuitLenny
Mutig, der Herr. Soll er ruhig damit brechen, das Hunde etwas ganz besonderes sind und besser als andere Tiere. Sind sie nämlich nicht. Das könnte neue Perspektiven eröffnen.
Jetzt haben Sie´s ja mal allen Hundehaltern gezeigt! Ziemlich blöder Kommentar. Wie beruteilt man denn, ob ein Tier "besser" oder "schlechter" ist? Im Übrigen sind Hunde, was die Beziehung zum Menschen angeht, wenigstens als etwas Besonders zu bezeichnen.

Ich finde Zoohandlungen im Allgemeinen grausam, bei dem hier beschriebenen Herrn grenzt es ja schon an Größenwahn. Was da wohl dahintersteckt?

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adam68161 23.07.2011, 14:46
6. Nicht ohne Grund...

verkaufen die meisten Zoohandlungen keine Hunde. Der Mann versteht nichts von Hunden! Ein Hund hat nun einmal ein anderes Seelenleben als eine Schildkröte oder ein Wellensittich.
Ich würde dort auch niemals kaufen, ja, ich würde den Laden, bei dem ich mein Hundefutter kaufe, sofort für immer boykottieren, hätte er Hunde im Sortiment.

Ich glaube, das ist die einzige richtige Antwort, wenn sich schon die Behörden so uneinsichtig zeigen!

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fallobst24 23.07.2011, 14:48
7. verstehe ich nicht

Was genau ist jetzt das Problem? Beim Verkauf der anderen Tiere gab es ja anscheinend keine Probleme. Wo ist jetzt der Unterschied? Kann mir das vielleicht jemand hier von den Hunde-Psychologen erklären?

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franks meinung 23.07.2011, 14:49
8. Besondere Sorte Mäuse

Tierschützer sind eine besondere Sorte Mäuse. Ich kenne viele, bin selbst Mitglied in so einem Verein. Aber was man da teilweise sieht und hört, lässt einen oft zu der Erkenntnis kommen, dass Tiere dem Menschen wohl in mancherlei Hinsicht deutlich überlegen sind.

In besagtem Artikel kann man auch wieder einige an Argumenten lesen, was so genannte Tierschützer deklassiert. Sie haben schlicht keine Ahnung.

Hunde (Canidae) sind nicht traumatisiert, wenn sie ohne Oma, Sofa mit Kuscheldecke und Gummiknochen die ersten Wochen und Monate ihres Lebens verbringen. Im Gegenteil, sie bleiben normal. Hunde fühlen sich unter Seinesgleichen sehr wohl und werden leider all zu oft auch von Tierschützern einzeln gehalten. Zwangsweise bleibt ihnen nichts anderes über, als die Menschen als Ersatzpartner/Ersatzrudel zu akzeptieren. Füchse gehören übrigens auch zu den Hunden. Genauso, wie Kojoten oder Wölfe. Seltsam, dass sich also vorher keiner über den Verkauf von Füchsen aufgeregt hat. Die Thematik ist sehr ähnlich. Bei Füchsen aus verschiedenen Gründen aber noch problematischer.

Soll ein Hund in einer Familie leben, ist es natürlich besser, ihn möglichst früh an diese seltsamen Rudelmitglieder zu gewöhnen. Aber hätte er eine Wahl, würde er sich immer für einen Hund entscheiden. Hunde, die im Rudel groß werden, sind meistens optimal geprägt. Sie zeigen noch normales Verhalten, werden selten gegenüber anderen Hunden aggressiv usw. Wer mal einen Hund, der ein Jahr in einem deutschen Tierheim war, mit einem Hund aus dem Süden vergleicht, der ein Jahr im Rudel lebte, wird schnell den Unterschied erkennen.

Leider ist Tierschutz immer auch ein emotionales Thema. Und gerade deswegen ist es selten möglich, sich über dieses Thema sachlich auszutauschen.

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blaudistel 23.07.2011, 14:49
9. Ja, es ist schon merkwürdig

bei Hasis, Meeris, Sittichen usw. fragt im Zooladen kein Mensch nach der "Herkunft". Bei Hunden ist jetzt so ein Aufriss. Natürlich, da bin ich mir sicher, ist das keine gute Lösung. Und solange Welpen mit 5 Wochen von der Hundemama getrennt werden oder Kitten mit 4 Wochen schon verkauft werden kann ja gar nichts gescheites herauskommen. Allerdings habe ich eben auch schon ein Tierheim erlebt dass sich regelrecht weigerte Tiere "heraus zu geben" - die Anforderungen waren so hoch dass man schon von Animal-Hording sprechen konnte ...

Leider sind Tiere eben nur eine Ware und werden wie Bauschaum oder Pfeffer in den Geschäften verkauft.

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