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Hype von Kryptowährung: Finanzaufsicht warnt vor Totalverlust bei Bitcoin
REUTERS

Der Bitcoin-Hype weckt die Gier normaler Privatanleger - doch jetzt schlägt die Finanzaufsicht Bafin Alarm: Anlegern drohe ein Totalverlust. Sie warnt vor "Spekulanten und windigen Geschäftemachern".

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aschie 30.11.2017, 13:00
1. Er erfüllt keinerlei sinnvolle soziale Funktion

"Er erfüllt keinerlei sinnvolle soziale Funktion"
Ab jetzt wird`s Bizarr seit wann hat die Finanzwirtschft eine Soziale Funktion.
Also das sagt ein Mann der mit dem "Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften" ausgezeichnet wurde.
Das soll wohl suggerrieren der Mann hat ein Nobel Preis .Alfred Nobel rotiert gerade im Grab aufgrund des Missbrauch seines Namens.
Der Alfred Nobel Gedächnispreis wird von einer Neoliberalen Organisation vergeben und hat mit dem Nobelpreis so viel zu tun wie dieser Artikel mit seriösem Journalismus.
Zitat:"Hätte jemand also kurz zuvor einen Bitcoin gekauft und am Ende des Absturzes verkaufen müssen, hätte er einen Verlust von mehr als 2000 Dollar hinnehmen müssen."
Und andersrum hätte jemand nach dem Absturz gekauft und ein paar Stunden gewartet wäre er/sie jetzt 2000 Euro schwerer.
Klar das den Bankstern das nicht gefällt die sind bei dem Geschäft aussen vor.Ein Grund mehr in Bitcoins zu Investieren.

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Rico456 30.11.2017, 13:04
2. Genau wie andere Spekulationsgeschäfte

Bitcoin, Termingeschäfte, Futures und Optionsscheine sind allesamt nicht zur GeldANLAGE geeignet. Die ‚soziale Funktion‘ von der der Nobelpreisträger spricht finde ich bei den drei Letztgenannten auch nicht. Bei Bitcoin schon, damit habe ich den einen oder anderen Programmierauftrag bezahlt (u.a. weil Paypal notorisch unzuverlässig ist & zuviel schnüffelt). Also bei Bitcoins ist die soziale Komponente auf jeden Fall vorhanden wenn man es so einsetzt wie es gedacht war.

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zeichenkette 30.11.2017, 13:09
3. So ist das halt mit Spekulationen

Man geht ein Risiko ein und hat dafür die Chance auf hohe Gewinne (oder auch hohe Verlust natürlich). Jeder, der auf Bitcoin setzt, weiß das. Aber jeder weiß auch, dass es nie mehr als 21 Millionen Bitcoin geben wird, bei weiterer Verbreitung der Wert einer Bitcoin also weiter steigen muss. Das theoretische Limit (bei einer angenommenen weltweiten Verbreitung als einzige globale Währung) kann man sich sehr leicht ausrechnen (mindestens eine Million Dollar pro Bitcoin). Wie wahrscheinlich das ist? Nicht sehr, aber dank der Bekanntheit und der mittlerweile hohen in Bitcoin gebundenen Geldmengen immer noch viel wahrscheinlicher als bei anderen aus dem Boden gestampften Währungen. Wovor die etablierte Finanz Angst hat: Wenn Bitcoin wirklich abhebt, sind sie Geschichte. Wenn es hier WIRKLICH um die Warnung der Anleger ginge, dann sollte die Finanzaufsicht lieber vor den inzwischen häufigen ICOs von immer neuen Währungen warnen, die sind nämlich in aller Regel wirklich nur systematischer Betrug. Davon sagen sie aber keinen Pieps.

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timo96 30.11.2017, 13:10
4. Es gibt viele sinnvolle Anwendungen

Mir fallen spontan viele Gründe für den Bitcoin und andere Crypto-Währungen ein. Es handelt sich um eine staatsunabhängige, eigenständig funktionierende Währung. Die Community entscheidet über Änderungen mit, wie es zum beispiel zuletzt im September passierte und der BitcoinCash daraus hervor ging. Und zu dem sind Crypto-Währungen anonym.

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rstevens 30.11.2017, 13:11
5. Lustig

Ohne Frage, Bitcoin ist ein reines Spekulationsobjekt. Auch der Totalverlust ist ein Risiko. Andererseits gibt es derartige Risiken bei vielen Finanzprodukten, die die Banken seit Jahren anbieten. Man denke nur an die letzte Finanzkrise.

Ich habe nichts dagegen, dass vor Bitcoins gewarnt wird. Man sollte schon wissen, was man tut und einen Totalverlust verkraften können. Dass allerdings gerade aus dem Bankenumfeld derartige Töne kommen, ist schon eher verwunderlich und klingt danach, als hätten die Banken große Angst vor den Kryptowährungen. Vielleicht umsomehr ein Grund einzusteigen?

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1_punch_mickey 30.11.2017, 13:11
6. So ein Quatsch

Niemand muss verkaufen! Wenn der Kurs fällt, hält man die Coins einfach etwas. Ist bei Aktien auch so. Man sollte das als langfristige Anlage begreifen. Mit dem Unterschied, dass bei Bitcoin auch innerhalb eines Tages saftige Gewinne möglich sind. Aber eben auch Verluste. Ich handle seit einem Jahr schon damit. Verlust habe ich noch nie eingefahren. Einfach etwas länger halten und schon hat man wieder Gewinn. Und davon nicht zu wenig!

Wer sein Geld noch auf das Sparbuch legt ist einfach dumm. Selbst 500 € in Bitcoin vermehren sich so rasant, dass man kaum hinschauen kann. Auf dem Sparbuch dagegen verliert man durch die Inflantion sogar noch Geld über den langen Zeitraum.

Panik ist der Feind des Anlegers und dieser Artikel versucht, Panik bei unerfahrenen Anlegern zu schüren.

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Charly de Gohl 30.11.2017, 13:17
7. BTC-Bashing

Alle Artikel über Bitcoin, die in den letzten Tagen hier auf Spiegel Online veröffentlich wurden, haben mehrere Dinge gemeinsam. Hier soll ganz offensichtlich Angst vor etwas geschürt werden, das man nicht versteht und/oder als Bedrohung der traditionellen Banken und Aktienmärkte sieht. Besonders kritisch finde ich, wie häufig hier empfohlen wird, privat mit Aktien und Fonds vorzusorgen. Da kann man auch eine Menge Geld verlieren.

Die Artikel sind unvollständig und irreführend. So ist das hypothetische Beispiel mit dem möglichen Verlust von 2.000 € genau so auf den klassischen Aktienmarkt übertragbar. Verluste macht man erst, wenn man diese realisiert. Das ist bei Bitcoin nicht anders als bei Aktien. Niemand ist gezwungen, bei einem Kursrutsch von 20% wieder zu verkaufen, was natürlich nicht heisst, dass es genug Anleger gibt, die dann trotzdem sofort einen Panikverkauf tätigen. Grundsätzlich sollte klar sein, dass man nur Geld investieren sollte, das man nicht zwingend für andere Investitionen benötigt.

Vielleicht macht sich Spiegel Online zur Abwechslung ja mal die Arbeit, die Vorteile von Cryptowährungen in einem gut recherchierten, sachlichen Artikel zu beleuchten, um die Leser nicht nur zu verunsichern, sondern auch mal zu informieren.

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jro04 30.11.2017, 13:17
8. Volksaktie

Wer hat die Anleger gewarnt als viele Bürger ihr Geld bei der Krug'schen Volksaktie der Telekom verloren haben?
Aber jetzt schwingen sich die Vertreter der klassischen Finanzbranche auf und wettern gegen eine innovative Entwicklung deren Vorreiter der Bitcoin ist. Blast nur alle in das selbe lächerliche Horn von Tulpenzwiebeln und Dotcom-Blase. Natürlich werden am Ende nicht alle Coins überleben aber einige werden den Weg finden siehe analog Apple und Facebook.

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zeichenkette 30.11.2017, 13:20
9.

Zitat von timo96
Mir fallen spontan viele Gründe für den Bitcoin und andere Crypto-Währungen ein. Es handelt sich um eine staatsunabhängige, eigenständig funktionierende Währung. Die Community entscheidet über Änderungen mit, wie es zum beispiel zuletzt im September passierte und der BitcoinCash daraus hervor ging. Und zu dem sind Crypto-Währungen anonym.
"Und zu dem sind Crypto-Währungen anonym." - Bitcoin ist eben nicht anonym. Ganz im Gegenteil, in der Blockchain werden alle Transaktionen (wie viel, von wem, an wen) transparent und für jeden öffentlich sichtbar gespeichert, das ist ja der Witz daran. Bitcoin ist bestenfalls pseudonym -- und auch das nur solange, wie niemand Ihre Bitcoin-Adresse (an der Ihr Geld hängt) Ihrem wirklichen Namen zuordnen kann.

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