Forum: Wirtschaft
Hyperinflation und Lebensmittelmangel: Venezuelas große Leere
REUTERS

In Venezuela herrscht eine Inflation von 2900 Prozent. Lebensmittel sind rar, Plünderungen häufig. Machthaber Maduro hofft nun auf die Kryptowährung "Petro".

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rkinfo 14.01.2018, 11:24
20. Decarbonisierung - Öl wird schon fast wertlos

Zitat von mwern1966
Mit den Sanktionen des Westens hat diese Misere wenig zu tun. Venezuela. verfügt über vergleichsweise viele natürliche Resourcen. Für eine einigermaßen fähige Regierung wäre es relativ einfach, mit dieser Situation umzugehen. Aber den Kommunisten gelingt das eben nicht. Das Ganze wird wohl in einem Bürgerkrieg enden. Danach darf dann der Westen das Land wieder aufpäppeln.
Venezuela hat nur noch wenige Jahre Chance mit Öl echtes Geld zu verdienen.
Hauptübel dort natürlich die korrupte Diktatur, die das Land aussaugt. Es ist leider alternativlos nötig, so ein Land an die Wand zu fahren, bevor ein Umschwung erfolgt. Mit Zeitverzögerung werden aber weltweit despotische Nationen in diese Probleme kommen.

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uwelito 14.01.2018, 11:27
21. Das Land wurde systematisch geplündert

Die Korruption ist in der venezolanischen Kultur tief verwurzelt. Vielleicht noch mehr als in den südamerikanischen Nachbarländern. Hier liegt der wahre Grund für die Katastrophe, in der sich das Land aktuell befindet. Das dortige Synonim für Korruption ist übrigens "Laster" ( also in der Bewertung ähnlich heöagertwie zuviel Cafe trinken, rauchen, Glücksspiel). Als der Ölpreis boomte, war genug da um sich seitens der Politiker und Bürokraten die Taschen voll zu stopfen und noch genug für die Bevölkerung übrig zu lassen. Hunderte Milliarden Dollars wurden veruntreut. In den USA über Strohmänner investiert. Unterstützer gab es genug
Wenig überraschend ist, dass die Korruption von Seiten der Opposition niemals zum zentralem Thema gemacht wurde. Denn zu viele Geschäfte wurden gemeinsam zwischen den alten oligarchischen Netzen und den geld - und machtgeilen "Sozialisten" durchgeführt. Der Produktionsapparat wurde systematisch zerstört. Es war erzragreicherr für Politiker, Geschäftsleute und Bürokraten mit subventionierten Doölars ALLES zu importieren, denn da konnte man die
'Comisión' gleich in bar einstreichen und bunkern.

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cirus27 14.01.2018, 11:27
22. was bewirkt die einführung des kommunismus in der sahara?

nichts. aber nach 10 jahren wird der sand knapp.
1:1 auf venezuela übertragbar, plus diktatoren chávez/maduro und deren
korruption, nur noch militärs, polizei und administration leben noch so,
wie es allen versprochen wurde. treppenwitz: das gald dafür sollte wegen
des erdölreichtums eigentlich vorhanden sein...

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Pixopax 14.01.2018, 11:29
23.

Zitat von hastdunichtgesehen
Aber sollte der Westen wirklich stolz darauf sein, Menschen hungern zu lassen. Ist er scheinbar.
Sehr witzig, es ist nicht der "Westen" der dieses Land ruiniert hat, es waren die Linken Sozialisten die es taten.

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wekru 14.01.2018, 11:29
24. zu viele Dumme an der Macht

Maduro ist schlicht einer von der Sorte, der nichts gelernt hat und nichts versteht. Mit Macht alleine kann man die Dinge nicht so regel, dass sie funktionieren. Das kann kein Chirurg mit dem dicksten Presslufthammer und kein Politiker mit Sprechblasen.

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Beat Adler 14.01.2018, 11:39
25.

Zitat von garfield53
Völlig richtig, mit uneigennütziger Unterstützung auch der "Konrad Naumann Stiftung", schon fast 15 Jahre und Dank der drastischen Ölpreissenkung für die Förderländer, nicht für die verarbeitenden Konzerne, und westlichen Regierung, wie wir jeden Tag an der Zapfsäule erleben. Venezuela ist das klassische Beispiel, das jegliche gesellschaftliche und politische Veränderung zum Scheitern verurteilt ist, wenn die wirtschaftliche und mediale Macht in den Händen der "Feinde", im Sinne des Wortes, der überwiegend weißen Oberschicht geblieben ist. Was dabei rauskommt, erleben wir schon fast 10 Jahre. Wer die Macht will, muß sie auch übernehmen und die wirtschaftliche Basis nicht in den Händen seiner politischen Feinde lassen. Aber was interessien diese Leute das Schicksal der Mehrheit der Bevölkerung bei der Durchsetzung ihrer Interessen, nichts! Wie wir alle an "unserer" Maidan-Revolution sehen. Mache kaputt, was unseren wirtschaftlichen und politischen Interessen schadet.
Venezuela hat ein grosses, sogar sehr grosses landwirtschftliches Potential. Natuerlich sind westliche Stiftungen Schuld, dass es nicht ausgebeutet wird! Venezuela koennte mit Leichtigkeit Nahrungsmittel-Exporteur sein! Sie koennten ihre ur-eigenen Interessen selbst durchsetzen und ihre eigene Bevoelkerung ernaehren. Sicher ist wie ueblich der Westen Schuld, dass sie es NICHT tun!
mfG Beat

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larsmach 14.01.2018, 11:40
26. Kein Geld für Strom - aber ´ne Kryptowährung!

Der Realitätsverlust zeigt Wirkung!
Eine Krypto-"währung" für 31 Millionen Einwohner...
Zum Vergleich: Die 25 Millionen Bitcoin-Inhaber sind "Schläfer". Sie kaufen kein Toilettenpapier oder Kaugummi, sondern tauschen irgendwann ihre echte Währung in diesen Unsinn. Dabei kostet jede Transaktion derzeit mehr als 100 US-Dollar für Elektrizität, was den 300 kWh Stromverbrauch pro Transaktion geschuldet ist.
Pro Sekunde können 3-5 Menschen diese "Währung" nutzen. Das ist weniger als sekündliche Zahlvorgänge in jedem mittleren Einkaufszentrum.
Venezuela ist vollends gescheitert.

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ueberlegdochmal 14.01.2018, 11:42
27. Wieso überrascht? So sieht Sozialismus aus!

Alle gleich arm. Bis auf die Parteibonzen. So sieht der Sozialismus aus, ob in der Sovietunion, in der DDR, und und und. Wieso lernen wir nicht endlich, dass Sozialismus und Kommunismus nicht funktioniert? Einfach mal sehen wo es den Menschen auf der Welt gut geht, es gut e Schulen gibt und die Menschen hinziehen, und wo das Leben bescheiden ist und die Menschen weg wollen.

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Aberlour A ' Bunadh 14.01.2018, 11:42
28. Da sahen die Regale ähnlich leer aus

Zitat von jjcamera
Ich war in den 70er Jahren zur Arbeit für eine westdeutsche Firma in Russland. Da sahen die Regale ähnlich leer aus. Hängt offenbar mit der Idee des Sozialismus zusammen: Alle Menschen sind gleich - arm. So gibt es keine Schere zwischen arm und reich.
Und ich war in den 90er Jahren für einige Monate in New York und durfte einige "Dreckslöcher" in der Bronx besuchen. Schlimm. Daher ist und bleibt die Soziale Marktwirtschaft DER Dritte Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Oder doch freiheitlicher Sozialismus wie in Norwegen? Schließlich leben da die glücklichsten Menschen der Welt - trotz E-Mobilqoute von 30%. Auch wenn das in Ihre bipolare Gedankenwelt wahrscheinlich nicht passt: aber es gibt die Möglichkeit die Schere zwischen Arm und Reich zu verringern und trotzdem effizient zu Wirtschaften.

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micca221 14.01.2018, 11:43
29. Der Endzustand im Sozialismus

Allen geht es gleich dreckig.

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