Forum: Wirtschaft
Hyperinflation in Venezuela: Sozialismus ohne Bargeld
AP

Die Inflation in Venezuela erreicht geschätzte 388.000 Prozent: Im täglichen Leben ist Bargeld praktisch verschwunden. Glücklich, wer Dollar oder Gold besitzt - alle anderen hungern.

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Andre V 20.05.2018, 12:06
1. Venezuela?

Ist Venezuela nicht das Land, das Sahra Wagenknecht so toll findet, auch dank der Überlegenheit des Sozialismus'?

Das ist dann wohl ein ganz anderes Venezuela als das, was hier im Artikel beschrieben wird. Liegt wohl eher in Berlin-Kreuzberg als in Südamerika...

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seinedurchlaucht 20.05.2018, 12:09
2. Sozialismus...

...funktioniert einfach nicht.

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hassowa 20.05.2018, 12:10
3. Wenn es nicht so traurig wäre

könnte man darüber lachen. In Venezuela ist tatsächlich das wahr geworden, was man mit dem folgenden Spruch verballhornen möchte: „Führt man in der Wüste den Sozialismus ein, wird nach kurzer Zeit der Sand knapp....“

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amon.tuul 20.05.2018, 12:13
4. zynisch

in den obersten Etagen der Wallstreet lacht man sich ins Fäustchen, es ist einfach nur ekelerregend, mit welchen Tieren wir im "westlichen Bündnis" verhaftet sind.

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De facto 20.05.2018, 12:22
5. Warnendes Beispiel

Auch hier bei uns gibt es immer noch Leute die eine Staatlich gelenkte Wirtschaftsordnung romantisiert.

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schumbitrus 20.05.2018, 12:27
6. Dann lasst Venezuela doch Öl verkaufen!

Ach, den Venezuelanern geht es wegen "Sozialismus" schlecht?!

Oder geht es ihnen wegen des Sozialismus schlecht, oder weil der USA es nicht passt, dass sie das Regime in "einem ihrem Hinterhöfe" nicht politisch kontrollieren können?! Und ist es nicht vielmehr so, dass wegen dieser Verweigerung Venezuelas, ein US-Diktat z akzeptieren - Sanktionen dazu führen, dass Venezuela sein Öl nicht auf dem Weltmarkt verkaufen kann?! Und ist es nicht auch so, dass EUROPA - mal wieder - in Vasallen-Haft die US-Sanktionen zulässt und eben DADURCH dazu beiträgt, dass Venezuelaner und VenezuelanerInnen - Frauen, Männer und Kinder - hungern?!

Ist es also nicht viel mehr so, dass hier eine US-Diktatur - unter Ausnutzung eines europäischen Hebels - die Venezuelaner so lange aushungert, bis sie einen US-Statthalter als Präsidenten einsetzen und dann dem US-Dollar und seinen Besitzern, die Herrschaft über das Venezuelanische Öl erlauben?!

Und was dabei raus kommt, wenn wir dem US-Dollar die Weltherrschaft überlassen, sehen wir, wenn WIR erpresst werden, unsere eigenen Wirtschafts- und Sicherheits-Interessen zu VERRATEN und WIR erpresst werden, weder Northstream II noch Geschäfte mit dem Iran zu machen. BEIDES wären katastrophale Signale an unsere Umgebung und würde, wenn wir uns dem Diktat beugen, am Ende EINEN KRIEGSSCHAUPLATZ AUCH IN EUROPA wahrscheinlicher machen. Denn davon profitieren die USA am Ende geopolitisch!!

Wo ist also bitte die Ursache für das Elend, in Venezuela, weil sie sich nicht beugen, oder in der Imperial-Politik der USA?!

Es liegt an der Grenze von "selektiver Informationsstrategie" und "Desinformations-Strategie", die Armut der Venezuelaner und Venezuelanerinnen so plakativ anti-sozialisitisch zu begründen und nach vorne zu stellen - und dabei die geopolitischen Hintergründe weg zu lassen. In jedem Fall ist es unseriös!

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Velociped 20.05.2018, 12:29
7. Ursachen

Eine der Ursachen sind die US-Sanktionen, die genau das zum Ziel haben, was jetzt passiert ist. Würde es sich nicht um die USA und Venezuela handeln, sondern z.B. um Russland und Moldavien, dann würde der Artikel nach Wirtschaftssanktionen gegen Russland rufen.

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pansatyr 20.05.2018, 12:34
8. Maduros

und seiner Clique geht es blendend, und Rosneft verdient prächtig.
http://spon.de/ae2MA

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joG 20.05.2018, 12:36
9. Sozialismus....

...also statliche Umverteilung reduziert die Effizienz und somit die gesellschaftliche Wohlfahrt, wenn sie ein geringes Maß überschreitet. Und sie tendiert in einen Prozess negativer Rückkopplung zu geraten, die das Nationalprodukt zunehmend reduziert. Wenn sich der Staat in den Wirtschaftsprozess ökonomisch privater Güter einmischt, verstärkt das die negative Entwicklung. So ist es nur eine Frage danach wie sehr die zwei Aspekte in der jeweiligen Gesellschaft ausgeprägt sind.

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