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Hyperinflation in Venezuela: Sozialismus ohne Bargeld
AP

Die Inflation in Venezuela erreicht geschätzte 388.000 Prozent: Im täglichen Leben ist Bargeld praktisch verschwunden. Glücklich, wer Dollar oder Gold besitzt - alle anderen hungern.

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mtdanger 20.05.2018, 12:37
10. Abnehmen mit SPON

"Laut der jährlichen Erhebung der drei wichtigsten venezolanischen Universitäten zu den Lebensbedingungen haben vergangenes Jahr 64 Prozent der Bevölkerung bis zu elf Kilo an Gewicht verloren." Was ist das denn für eine beknackte Statistik? "Bis zu" 11 Kilo? Ist 11 Kilo der Spitzenwert? Meine Tante hat letztes Jahr 20 Kilo abgenommen. Da könnte man ja auch sagen, dass letztes Jahr X % der Deutschen bis zu 20 Kilo abgenommen haben.

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schmidti43 20.05.2018, 12:44
11. Ich find es ist Zeit fürs Witze machen

Zitat von amon.tuul
in den obersten Etagen der Wallstreet lacht man sich ins Fäustchen, es ist einfach nur ekelerregend, mit welchen Tieren wir im "westlichen Bündnis" verhaftet sind.
Keine Staatsform, kein noch so kurioser, armer, korrupter, kleptokratischer, gewalttätiger, krimineller und erfolgloser Staat kann sich der Liebe der Linken entziehen wenn eine Bedingung erfüllt ist: Er muss gegen den Westen sein.

"keine Butter, keine Sahne, auf dem Dach die rote Fahne"

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rm9 20.05.2018, 12:46
12.

Zitat von schumbitrus
Ach, den Venezuelanern geht es wegen "Sozialismus" schlecht?! Oder geht es ihnen wegen des Sozialismus schlecht, oder weil der USA es nicht passt, dass sie das Regime in "einem ihrem Hinterhöfe" nicht politisch kontrollieren können?! Und ist es nicht vielmehr so, dass wegen dieser Verweigerung Venezuelas, ein US-Diktat z akzeptieren - Sanktionen dazu führen, dass Venezuela sein Öl nicht auf dem Weltmarkt verkaufen kann?! Und ist es nicht auch so, dass EUROPA - mal wieder - in Vasallen-Haft die US-Sanktionen zulässt und eben DADURCH dazu beiträgt, dass Venezuelaner und VenezuelanerInnen - Frauen, Männer und Kinder - hungern?! Ist es also nicht viel mehr so, dass hier eine US-Diktatur - unter Ausnutzung eines europäischen Hebels - die Venezuelaner so lange aushungert, bis sie einen US-Statthalter als Präsidenten einsetzen und dann dem US-Dollar und seinen Besitzern, die Herrschaft über das Venezuelanische Öl erlauben?! Und was dabei raus kommt, wenn wir dem US-Dollar die Weltherrschaft überlassen, sehen wir, wenn WIR erpresst werden, unsere eigenen Wirtschafts- und Sicherheits-Interessen zu VERRATEN und WIR erpresst werden, weder Northstream II noch Geschäfte mit dem Iran zu machen. BEIDES wären katastrophale Signale an unsere Umgebung und würde, wenn wir uns dem Diktat beugen, am Ende EINEN KRIEGSSCHAUPLATZ AUCH IN EUROPA wahrscheinlicher machen. Denn davon profitieren die USA am Ende geopolitisch!! Wo ist also bitte die Ursache für das Elend, in Venezuela, weil sie sich nicht beugen, oder in der Imperial-Politik der USA?! Es liegt an der Grenze von "selektiver Informationsstrategie" und "Desinformations-Strategie", die Armut der Venezuelaner und Venezuelanerinnen so plakativ anti-sozialisitisch zu begründen und nach vorne zu stellen - und dabei die geopolitischen Hintergründe weg zu lassen. In jedem Fall ist es unseriös!
Sie verdrehen hier die Fakten. Bis zum heutigen Tage sind die USA der Hauptabnehmer venezuelanischen Öls. Die Tatsache, dass sozialistische Produktionsregime den marktwirtschaftlichen Ansätzen gnadenlos unterlegen sind, ist nicht nur aus einer theoretischen Perspektive ableitbar, sondern auch sämtliche dahingehende Experimente der vergangenen 100 Jahre haben gezeigt, dass die Menschen froh sind, wenn dieser Spuk vorbei ist.

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jan07 20.05.2018, 12:47
13. Endsieg?

Zitat von brandon.turnerl
Die USA sind schuld, in Venezuela stand der Sozialismus kurz vor dem Endsieg. Dieses Land hat so viel Öl, man stelle sich vor, was Chinesen aus diesem Staat machen würden - die weißen Männer lasse ich außen vor, die sind so wie so an allem schuld.
Stimmt, Deutschland stand auch schon mal kurz vor dem 'Endsieg'.
Aber es ist schon merkwürdig: immer wenn ein Land den Sozialismus einführt, steht es wenige Jahre danach vor dem Ruin. Aber klar: es sind immer die Anderen Schuld, im Zweifelsfall die Amis.

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TommyWong 20.05.2018, 12:48
14. Unvorstellbares Potential

Dieses tolle Land und die Menschen dort haben ein unvorstellbares Potential auf ein Leben auf höchstem Niveau. Dennoch herrscht mindestens ein genau so unvorstellbares Leid in der Bevölkerung. Ein weiteres Paradebeispiel, wie ein Land von linken Traumtänzern in den Ruin und Hunger getrieben wird. Die linken Ideologen in Deutschland können das natürlich nicht einsehen. Warum auch? Ganz im Gegenteil. Es gibt immer Nutzniesser wenn Völker leiden. Und dass man im linken Musterstaat der DDR Menschen eingemauert hat, ist kaum im Partei-Gedächtnis von Die Linke verfangen.

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pansatyr 20.05.2018, 12:59
15. @ 7

"Oder geht es ihnen wegen des Sozialismus schlecht, oder weil der USA es nicht passt, dass sie das Regime in "einem ihrem Hinterhöfe" nicht politisch kontrollieren können?! Und ist es nicht vielmehr so, dass wegen dieser Verweigerung Venezuelas, ein US-Diktat z akzeptieren - Sanktionen dazu führen, dass Venezuela sein Öl nicht auf dem Weltmarkt verkaufen kann?! Und ist es nicht auch so, dass EUROPA - mal wieder - in Vasallen-Haft die US-Sanktionen zulässt und eben DADURCH dazu beiträgt, dass Venezuelaner und VenezuelanerInnen - Frauen, Männer und Kinder - hungern?!
Ist es also nicht viel mehr so, dass hier eine US-Diktatur - unter Ausnutzung eines europäischen Hebels - die Venezuelaner so lange aushungert, bis sie einen US-Statthalter als Präsidenten einsetzen und dann dem US-Dollar und seinen Besitzern, die Herrschaft über das Venezuelanische Öl erlauben?!"

Alle Fragen können mit einem klaren "Nein" beantwortet werden.

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zynischereuropäer 20.05.2018, 13:03
16. schumbitrus

Venezuela darf kein Erdöl verlaufen? Was ist dann in den Fässern drin, welche die USA aus Venezuela importieren? Und was fließt aus den Leitungen der Tankstellenkette in den USA, welche Venezuelas staatl. Ölkonzern gehört? Sie können auch gern die venezuelanische Anleihen kaufen, geht hier in Europa ohne Probleme. Da können sie dann die bolivarische Revolution ganz tatkräftig unterstützen.
Wie Einreiseverbote und das Verbot von Waffenexporten ein Land derart an die Wand fahren können, bleibt wohl leider ihr Geheimnis. Nicht der böse Westen macht Venezuela kaputt, das machen die schon selbst. Mit durchschlagendem Erfolg wie man sieht: bargeldlose Gesellschaft und alle haben kollektiv abgenommen. Wenn es nicht so einen traurigen Hintergrund hätte.

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merk! 20.05.2018, 13:05
17. Sozialismus UND Kapitalismus am Ende

Was bleibt, ist jeweils eine speichelleckende Elite und eine betrogene Masse von Dummwählern. Früher oder später gehts uns Europäern genau so, wenn ich noch sp die Bilder aus Griechenland vor ein paar Jahren sehe? Die brauchen nur den Öl- und Gashahn zuzudrehen, und nächsten Winter gibts keine Harz4-Schicht mehr. Sehet die Zeichen, das Ende ist nahe.

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bluebill 20.05.2018, 13:05
18. Sozialismus ist schuld?

Zum einen ist es nicht gerade die reine Lehre des Sozialismus, wenn eine korrupte Machthaber-Clique sich dumm und dämlich verdient und alle anderen hungern. Zum anderen dürfte das Mutterland des Kapitalismus, die USA, durch seine Sanktionen den Zusammenbruch verursacht haben, weil sie eben den Sozialismus auf diese Weise bekämpfen wollen. Man könnte sagen: Selber schuld, dann soll Venezuela als Staat sich eben brav dem Kapitalismus anschließen, natürlich als Vasallenstaat der USA. Dem "kleinen Mann" auf der Straße wäre das sicher egal, Hauptsache er hat etwas zu essen. Und wahrscheinlich kommt es früher oder später auch so, wenn die Machthaber-Clique gewaltsam entmachtet oder von den USA gekauft wird. Aber wäre das wirklich die integerste und moralisch erhabene Lösung? Ein leuchtender Sieg des Kapitalismus über den bösen Sozialismus? Glaube ich nicht. Eher das Gegenteil.

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pfzt 20.05.2018, 13:11
19.

Na hier sind ja wieder alle Sozialismus Experten versammelt. War es ihnen allen bei Springer und FAZ heute zu langweilig?

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