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Hyperloop: Apple-Stadt erwägt 1223 km/h schnellen Zug für Pendler
REUTERS

Die Stadt Cupertino, Hauptsitz von Apple und anderen IT-Firmen, leidet unter gewaltigen Pendlerströmen. Möglicher Ausweg: der sogenannte Hyperloop, der mit bis zu 1223 km/h durch eine fast luftleere Röhre rast.

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vogtnuernberg 07.08.2018, 08:20
10. Also ein Transrapid im Tunnel

Auf gut Deutsch. Ein Transrapid in einem Tunnel... Nun, wenn die deutsche Medienlandschaft den Transrapid nicht als Feindbild erkoren hätte, würde Deutschland an vorderster Front der Forschung und Entwicklung mitspielen. Danke deutsche Journalisten für Eure desaströse Leistung vor 20 Jahren.

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Charlie Whiting 07.08.2018, 08:24
11. Ich denke schon

dass das machbar ist wenn man die Pumpen solar betreibt. Wobei knapp unter Mach1 wohl eher die theoretische Grenze darstellt. 2/3 reichen wohl auch. Aber wo kriegen die Passagiere ihre Luft her?
Mögliche Erdbeben und Anschläge sind kein Gegenargument. Dann dürfte man auch keine herkömmlichen Bahntrassen bauen. Wobei wie beim Transrapid sich die Frage stellt ob die Zeitersparnis nicht durch ausserzentral gelegene Bahnhöfe nicht kompensiert wird. Pendler kommen ja nicht aus 500km Entfernung.

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horstenporst 07.08.2018, 08:31
12.

Zitat von Pedronini
Gleich kann man hier wieder dem deutschen Michel dabei zusehen, wie er allen erklärt, was das für ein Schwachsinn sei.
Was daran liegen dürfte, dass ein 1223 km/h schneller Zug für eine Strecke von knapp 20 km tatsächlich Schwachsinn ist.

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blurps11 07.08.2018, 08:33
13.

Zitat von Pedronini
Gleich kann man hier wieder dem deutschen Michel dabei zusehen, wie er allen erklärt, was das für ein Schwachsinn sei.
Für den Berufsverkehr ist der Hyperloop eben völlig ungeeignet, selbst wenn er technisch machbar wäre. Das wird ihnen auch jeder nichtdeutsche Ingenieur bestätigen.

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hagenvon 07.08.2018, 08:35
14. 60er oder 70er Jahre Konzept

Also das Konzept, Züge oder ähnlich artige Fahrzeuge in Vakuumröhren fahren zu lassen habe ich schon Anfang der 80er Jahre gehört und auch darüber gelesen. Damals ging es darum den ~"Transrapid"(oder derartiges) schneller fahren zu lassen damit er eine tatsächliche Konkurrenz zum Inlandsflug bzw kontinentalen Mittelstrecke werden könnte. Dann wurden Ende der 80er die ICE's TGV usw.. in Dienst gestellt und ziemlich gleichzeitig kamen dann die Billigflüge auf... Damit war dann, nachdem offene Überland Transrapidstrecken erfolgreich von den "Grünen" verhindert worden sind, das Thema in Deutschland wieder in der Schublade verschwunden... Das traurige daran ist, dass in Europa wo die Magnetschwebebahn erfunden und durchführbar gemacht worden ist es immer noch bis auf kleine Teststrecke nichts davon gebaut und umgesetzt worden ist. Naja wenn man bedenkt dass die Besatzer hier von der BRD gut 800 Mrd. ? abgezogen haben damit sie einen Teil ihrer Truppen abziehen braucht man sich auch nicht wundern...

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quark2@mailinator.com 07.08.2018, 08:38
15.

Ich mag mir nicht vorstellen, wie das aussieht, wenn so ein Zug in seiner Vacuumröhre mal rapide undicht wird. Aus meiner Sicht wäre es besser, Apple würde einen Teil seiner Belegschaft an einen zweiten Standort verlagern, nach Minesota oder so. Das ist schließlich alles virtuell und man kann in vielen Fällen problemlos arbeiten, ohne im gleichen Raum zu sein. Diese Megakonzentration von allem, was richtig Kohle bringt an nur wenigen Orten, ist nicht gesund. Weder für die Leute in den Ballungszentren noch für die Leute in "fly over country".

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bernhard.geisser 07.08.2018, 08:40
16.

Die BART (Bay Area Rapid Transit) hat ja bereits ein unterirdisches Bahn-Netz. Heute ist bei SFO und Freemont Schluss. Aber da könnte man ganz einfach mal weiter bauen - und das wäre bestimmt viel kostengünstiger und besser vernetzt als der Hyperloop.

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Plasmabruzzler 07.08.2018, 08:40
17.

Zitat von fahrgast07
Eine ganz bodenständige Stadtbahn oder U-Bahn würde es genauso tun - der ÖV ist dort völlig unterentwickelt.
Das liegt aber auch begründet in der Beziehung der US-Amerikaner zu ÖPNV und Regional- bzw. Fernverkehr. Es gilt nahezu als prollig, nicht mit dem eigenen Auto zu fahren. Wer dort bspw. mit den Greyhound-Bussen fährt, wird sich die Frage gefallen lassen müssen, warum er nicht mit dem PKW fährt. Ich war nicht lange genug dort, um dies in einem sinnvollen Zusammenhang zum Unabhängigkeits- und Freiheitsgefühl der US-Amerikaner zu bringen - aber es scheint wohl so zu sein.
Eher würde man eine x-spurige Autobahn nach Cupertino bauen als eine S-Bahn. Für Westeuropäer unverständlich, in den USA aber Normalzustand. Ebenso fraglich ist, was nun Ursache und was Wirkung ist. Ist nahezu fehlender ÖPNV ein Grund für die Abneigung? Oder ist die Abneigung Grund für nahezu fehlenden ÖPNV?

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neurobi 07.08.2018, 08:49
18.

Zitat von Pedronini
Gleich kann man hier wieder dem deutschen Michel dabei zusehen, wie er allen erklärt, was das für ein Schwachsinn sei.
Was ist es denn sonst?
Wenn man eine Bahn in 5 Minuten auf Tempo 1200 beschleunigen und wieder auf 0 abbremsen will ist das Energieverschwendung und setzt die Passagiere extremen Kräften aus.
Und dann in Erdbebengebiet Kalifornien. Schon ein schwaches Erdbeben könnte das Vakuum aufheben und hätte schwerwiegende folgen für eine mit über 1000 km/h schnellen Zug.

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spon_1980133 07.08.2018, 08:51
19. Besserwisser überall!

Zitat von Pedronini
Gleich kann man hier wieder dem deutschen Michel dabei zusehen, wie er allen erklärt, was das für ein Schwachsinn sei.
Genau das passiert hier. Die meisten Artikel sind besserwisserisch bis ablehnend. Und das ohne genaue Ortskenntnisse (eine normale Schnellbahn/U-Bahn tut es auch), ohne vertiefte Kenntnis der geplanten Technologie.

Kann es sein, dass sich eine kurze Strecke zur Erprobung einer neuen Technologie eher anbietet als eine 1000 Kilometer lange Röhre?

Kein Wunder, wenn sich das einstige Hochtechnologieland Deutschland alsbald in den hinteren Rängen wiederfinden muss.

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