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ICE-Strecke München-Berlin: Weselsky kritisiert mangelnden Probebetrieb
DPA

Zugausfälle und Verspätungen: Auf der neuen Bahnstrecke Berlin-München läuft es nicht rund. Der Chef der Lokführergewerkschaft, Claus Weselsky, macht dafür auch den fehlenden Probebetrieb verantwortlich.

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günterjoachim 13.12.2017, 10:18
1. Nonsense...

Ganz egal was die Verantwortlichen verzapfen: Die Vielzahl von Problemen zeigt, dass ganz offensichtlich nicht ausreichend getestet worden ist.

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!!!Fovea!!! 13.12.2017, 10:23
2. Hr. W.

dann sollten Sie sofort einen Streik ankündigen! Das können die Bahnmitarbeiter bestens, auch wenn sonst nichts funktioniert.

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pr8kerl 13.12.2017, 10:24
3. Ausgerechnet Weselsky.......

..... der Mann, der Deutschland wochenlang lahmgelegt hat mit seiner Einzelgewerkschaft, ausgerechnet er beklagt, dass sich die Bahn ohne Probebetrieb lahmlegt. Und sobald die Bahn wieder planmäßig fährt legt wieder er die Bahn wieder mit seiner GdE lahm? Ich denke mal, Millionen Deutsche sehen Weselsky auf der Imageleiter ganz unten, noch eine Stufe unter den Bahnchefs.

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massayo 13.12.2017, 10:31
4. Schon Konfuzius wusste...

„Erzähle mir und ich vergesse. Zeige mir und ich erinnere mich. Lass es mich tun und ich verstehe.“
Dass solche theoretischen Schulungen in der Praxis selten 1:1 umsetzbar sind, ist nun wirklich kein Geheimnis.

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Humboldt 13.12.2017, 10:35
5. Irreführende unverschämte Informationspolitik der Bahn

"Die Bahn wies Weselskys Vorwürfe zurück. "Unsere Lokführer sind geschult worden, unter anderem durch Unterlagen zur Streckenkunde und Schulungsprogramme auf den Tablets", sagte ein Unternehmenssprecher."

Das ist interessant. Hatte es doch bis zur Kritik von Weselsky von Seiten der Bahn irreführend geheißen, es hätte einen ausreichenden Probebetrieb in diesem Jahr gegeben, was man natürlich als realen Probebetrieb mit einer intensiven Personalschulung interpretiert hat. Jetzt hatten dei Lokführer nur Probebetrieb auf dem Tablet und Schulungsunteaalgen. Das ist doch wohl ein Witz und eine unverschämte irreführende Informationspolitik der Bahn.

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arrogist 13.12.2017, 10:38
6. Pofalla hat die Anfangsprobleme für beendet erklärt, ganz einfach!

Die Bahn will uns ja wohl ganz offensichtlich veräppeln.
Zitat: "Auch seien die technischen Anfangsprobleme analysiert und in hunderten von Testfahrten vor Inbetriebnahme der Strecke weitestgehend abgestellt worden."
Na, ganz offensichtlich ist zumindest Letzteres nicht passiert - oder schon die Analyse der Probleme hat nicht funktioniert. Oder hunderten von Probefahrten wurden als Kaffeefahrt durch den Thüringer Wald missverstanden.
In jedem Fall ist "weitestgehend" ist bei der Bahn ein sehr dehnbarer Begriff. So wie die Züge "weitestgehend" pünktlich sind? Oder der Begriff "weitestgehend" lässt erahnen, wie groß die Probleme gewesen sein müssen, wenn sie jetzt als "weitestgehend abgestellt" gelten.
Oder es gibt einfach einen Vorstandsbeschluss der Bahn, in dem beschlossen wird, dass die "Anfangsprobleme" beendet sind. So wie bei der NSA-Spionage-Affäre. Deswegen ist Pofalla zu Bahn gegangen, damit deren Probleme endlich nicht mehr für viel Geld gelöst werden müssen, sondern einfach und kostengünstig für beendet erklärt werden können. Weiter so, Deutschland! Wir lösen die Probleme nicht mehr, wir erklären sie für "weitestgehend abgestellt". ??

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Benjowi 13.12.2017, 10:38
7. ETCS ist kein neues System!

Es ist kompletter Unsinn, dass das ETCS-Verfahren ein neues System darstellen soll. Dieses System wurde in den 90er Jahren umfassend getestet und validiert und ist seit 2002 unter Zustimmung der deutschen Regierung und des deutschen Parlaments für alle Bahn-Neubaustrecken durch EU-Recht verbindlich vorgeschrieben, um das Durcheinander von 20 verschiedenen Sicherheitssystemen in der EU endlich zu beenden. 15 Jahre sollten selbst für die Deutsche Bahn ausreichen, um ein solches eingeführtes System zu implementieren. Dieses System ist in vielen europäischen Ländern teilweise seit 2005 problemlos im Einsatz.

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Gaalbeck 13.12.2017, 10:42
8. Ich sage nur BER

Die gleiche Ursache: Inkompetenz der Führung und dadurch bedingte Unprofessionalität der Ausführenden.

"Deutschland schafft sich ab". Die Fähigkeiten der Menschen, die die deutsche Wirtschaft leistungsfähig gemacht haben, gelten nichts mehr. Zuverlässige, präzise Arbeit wurde entwertet. Statt dessen kamen die Ohrenbläser, die Hanswurste und die Nieten.

Die noch nicht einmal einen Dreisatz rechnen können und deren Denglish erbärmlich ist.
Mich wundert es nur, dass es nicht noch mehr Unglücke gibt. Offenbar versuchen die Mitarbeiter der Bahn die Fehler des Management auszubügeln. Als anständige Menschen. Um es nicht zum Schlimmsten kommen zu lassen.

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Baustellenliebhaber 13.12.2017, 10:45
9. ich fahre schon lange nicht mehr Bahn....

das ist mir zu unzuverlässig. Egal in welchen Zug ich gestiegen bin, ich bin in den letzten Jahren nie pünktlich irgendwo angekommen. Da wundert es mich nicht das das auf einer Neubaustrecke anders sein soll.
Dieses ganze Unternehmen ist so schlecht gemanaged, da zieht es mir die Schuhe aus

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