Forum: Wirtschaft
Ifo-Chef Fuest: Bei hartem Brexit droht Deutschland eine Rezession
DPA

Sollte Großbritannien ungeordnet aus der EU ausscheiden, prognostiziert der Ökonom Fuest gravierende Folgen für Deutschland - und plädiert für weitere zwei Jahre Übergang.

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CyberDyne 01.04.2019, 09:29
1. Janee, is klar!

Und was droht Europa und somit Deutschland und letztendlich der Wirtschaft, wenn die Briten dies Possenspiel weiter fortführen und im Mai an der Wahl teilnehmen?

Je schneller die Briten raus sind, desto besser.

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markus.pfeiffer@gmx.com 01.04.2019, 09:30
2. Da muss man jetzt durch

Alles andere als ein harter Brexit oder ein Verbleib GBs (komplett oder in Zollunion) ist aufgrund des Agierens des britischen Unterhauses leider ausgeschlossen.

Gäbe es jetzt die geforderte Übergangszeit, obwohl alle Vereinbarungen abgelehnt wurden, bekämen die Briten (wieder mal) alle Vorteile ohne Gegenleistung. Das wäre eine Blaupause für andere EU-Staaten, denen Nehmen seliger ist als Geben (z.B. Ungarn, Rumänien).

Deshalb: Augen zu und durch! Wir haben schon schlimmere Rezessionen überstanden als die kommende "Brexit-Rezession".

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igel_52 01.04.2019, 09:35
3.

Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Politik eines Landes sind viel wichtiger als irgendwelche dunklen Wolken am "Wachstumshorizont", zumal diese nicht bewiesen sind. Deshalb wäre eine Verlängerung um 2 Jahre für beide Lager nicht zielführend. Das würde nur den Frust, auch in der EU der 27 Staaten steigern, denn in 2 Jahren wird es noch immer keine Lösung geben.

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Geopolitik 01.04.2019, 09:35
4.

Da die Weltwirtschaft zyklisch eh in zwei Jahren in der Rezession sein wird, wäre es besser das jetzt gleich über die Bühne zu bringen. Zumal der Chefökonom die zwei Jahre nicht in die Ausarbeitung des Langfrist Abkommens zwischen EU und UK investieren will, sondern nur in das weitere überdenken des ersten Schritts, des Brexit.

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frankcrx 01.04.2019, 09:37
5. Realitätsverweigerung?

Auch beim IFO Chef scheint es eine Realitätsverweigerung zu geben. Wer in Gb will den Wählern den erklären, dass sie jetzt an der Europawahl teilnehmen sollen? Und eine Rezession ist nun auch nicht der Weltuntergang, die Märkte werden sich neu aufstellen. Man hat so den Eindruck, dass es bei einem no deal auch einen no deal in der Wirtschaft gibt. Das wird allerdings nicht eintreten, den die Brits wollen auch nach dem Brexit weiterleben, müssen also weiterhin Waren importieren. Ok, jetzt mit Zoll aber hilft ja nichts. Nur mit dem Export wirds schwierig.

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kaltschale 01.04.2019, 09:38
6. Panik!!!!

Unsere Oligarchen könnten ein paar Euro weniger Gewinn machen. Das ist der ganze Inhalt der Nachricht.

Der Markt GB fällt ja nicht weg, wird nur teurer dort und vielleicht anstrengender etwas zu verkaufen, aber gebraucht wird die Ware ja nach wie vor. Macht man die Preise halt runter, wie man ja auch auf jeden anderen Markt reagiert. Waren aus GB kommen auch weiter, das mit dem Zoll liegt doch an der EU, wie viel sie die Briten ärgern will. Die britische Wirtschaft wird einklappen und selbst das ist nicht sicher.

Es geht also um ein paar Prozent mehr oder weniger Gewinn hierzulande und dafür immer diese Panik? Ich glaube die hiesige Wirtschaft hat mit der Mobilitätswende genug zu tun und sollte sich darauf vorbereiten, die haut viel mehr rein als irgendein Brexit.

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chinawoman 01.04.2019, 09:40
7. Hoffentlich

hört die Wirtschaft mal endlich mit dem Gejammer auf! Dann gibt es eben mal lange Schlangen und vielleicht gehen die Geschäfte mal ein wenig zurück. Das wird sich aber alles regulieren. Die britischen Inseln sind ja nicht untergegangen. Wir werden das alles überleben.

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Knack5401 01.04.2019, 09:40
8. Der schon wieder!

Ob mit oder ohne Akommen, die Menschen in GB haben Bedürfnisse und werden deshalb weiter fleissig in Europa bestellen bzw. Handel treiben. Hier von der Gefahr einer Rezession zu sprechen ist eine steile These. Man sollte die Spielerei jetzt beenden, so oder so. Die zwei Jahre die, jetzt gefordert werden, hatten die Briten bereits. Tschüss.

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Besserwisser1970 01.04.2019, 09:41
9. Binsenweisheiten am Montag früh

der Herr Füst muss also auch noch was sagen, sagt aber nichts neues.
Hätte, wäre, wenn. Ohne volkswirtschaftliche Substanz. Zahlen und Fakten wären da schon hilfreich.
Wie immer halt vom Ido-Institut nur wirtschaftsnahe Luftblasen.

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