Forum: Wirtschaft
Ifo-Chef Fuest: Top-Ökonom warnt vor Neuwahlen
DPA

Ifo-Chef Clemens Fuest plädiert für eine Jamaika-Koalition - auch aus Sorge vor Neuwahlen: "Für die Konjunktur wäre Unsicherheit schädlich." Wie können sich FDP und Grüne einigen?

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jsavdf 26.09.2017, 07:01
1. Wenn es zu Neuwahlen kommt

Wird die Wirtschaft damit leben müssen. Fertig. Außerdem sind die Dämpfungseffekte, die Auftreten meist nur punktuell. Nach einer Woche hat sich alles normalisiert. Auch weil Vorstände, Inhaber und Spekulanten es sich nicht leisten können miese zu machen.

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anriiheld 26.09.2017, 07:10
2. Yxcvbnm123

Ja, wo kommen wir denn hin wenn demokratische Systeme unwichtiger sind als die Konjunktur. ?

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Actionscript 26.09.2017, 07:13
3. Warum interviewt Spiegel einen Vertreter des IFO Institutes?

Das IFO Institut ist als sehr wirtschaftsfreundlich bekannt. Das IFO hat auch vorgeschlagen, den Mindestlohn für Asylanten runterzusetzen. Natürlich wollen diese Leute die FDP insbesondere in der Regierung. Und na ja ohne die Grünen wäre es schwierig. Die Grünen täten gut daran, nicht auf Jamaika einzugehen. Ansonsten werden sie von den Anderen inklusive AFD, die wirtschaftspolitisch der FDP nahe steht, überfahren.

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BjoBa 26.09.2017, 07:19
4. Er verlangt dass die grünen Wähler mitziehen?

Er lässt in der Analyse wichtige Parameter aus: den Wähler. Vom Programm und den Politikern her, mit den meisten Übereinstimmungen, passen CDU, CSU, FDP und AfD am besten zusammen. Das will er auch nicht... als Wähler...

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stalker69 26.09.2017, 07:19
5. Angst

Als Mitglied in der CDU hätte ich auch Angst vor Neuwahlen.

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Yves Martin 26.09.2017, 07:22
6.

Ich persönlich verstehe nicht, warum "Jamaika" alternativlos sein soll. Zusammen mit der FDP hätte eine schwarz-gelbe Koalition 326 Sitze. Rot-rot-grün käme zusammen auf maximal 39,2% und 289 Sitze. Erst und nur gemeinsam mit der AfD wäre die Opposition stärker als eine schwarz-gelbe Regierungskoalition. Mag man sich wirklich vorstellen, dass die rot-rot-grünen Bessermenschen mit der AfD gemeinsame Sache machen würden, nur um Merkel und Lindner zu ärgern?

Wäre ich Angela Merkel, würde ich mir einen Haufen Ärger mit den Grünen ersparen und eine schwarz-gelbe Minderheitsregierung probieren.

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observerlbg 26.09.2017, 07:24
7. Naja, den deutschen Unternehmen bleiben nicht so viele Alternativen

Deutschland ist derzeit der Fels in der Brandung. Selbst wenn nicht klar ist, wer in der neuen Regierung mitspielt, sicher bleibt die neoliberale Ausrichtung. In welchem Land mit vergleichbarer Infrastruktur finden Unternehmer ähnlich sichere Rahmenbedingungen? Den USA? UK? Frankreich? Den Niederlanden? Italien? Der Türkei? Russland? Und nun den Realitäts-Check: Seehofer, Özdemir und Lindner sitzen an einem Tisch und haken die einzelnen Streitpunkte ab, Angela Merkel nickt zustimmend. Glaubt ihr das wirklich? Meine Vorstellung ist, die Grünen beschränken sich ausschließlich auf umweltpolitische Themen, die Liberalen endlich mal um liberale Themen (das sind nicht nur wirtschafts- oder finanzliberale) und die CSU um soziale Themen. Der CDU bleiben außenpolitische und sicherheitsrelevante Themen. Aber nein, das werden wir niemals erleben.

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stefan taschkent 26.09.2017, 07:26
8. Für und wider

Es gibt wie immer im Leben viele gute und weniger gute Gründe pro und kontra. Allerdings wäre Jamaika nur der lieben Wirtschaft willen möglicherweise mit noch viel höheren Risiken verbunden.

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senso-neu 26.09.2017, 07:26
9. Top

Also wenn jetzt ein normaler Ökonom vor Neuwahlen gewarnt hätte, würde ich das Ganze als nicht so schlimm ansehen. Aber wenn es sich natürlich um einen TOP-Ökonom handelt, dann wird das wohl stimmen.

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